NEU! triathlon-News Ausgabe vom 24. Oktober, 12:01 Uhr · 1:04 Min · Kurzfassung

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Effiziente Hebelwirkung: Die optimale Kurbellänge beim Fahrrad

Die Kurbel am Fahrrad ist mit die wichtigste Komponente, um die aufgebrachte Kraft auf die Kette zu bringen und am Ende eine Drehbewegung zu erzeugen. Doch es gibt Unterschiede, die für die Effizienz entscheidend sein können. Welche Länge des Kurbelarms ist die richtige?

Frank Wechsel Nicht nur hübsch anzusehen: ein goldenes Mono-Kettenblatt mit einer 172,5 mm langen Sram-Kurbel.

Der Kurbelsatz besteht aus dem Kettenblatt, das es als 1- oder 2-fach-Variante gibt und dem dazugehörigen Kurbelarm. Beide Komponenten gibt es in verschiedenen Ausführungen. Das Kettenblatt unterscheidet sich in der Anzahl der Zähne, und somit der Größe, der Kurbelarm unterscheidet sind in der Länge. Für die richtige Größe der beiden Komponenten gibt es keine einheitliche Aussage, was richtig oder falsch ist. Sie variieren von Athlet zu Athlet.

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Was ist Standard?

Beim Kauf eines Fahrrads ist die Kurbellänge ebenso wie die Größe der Kettenblätter meistens von der Rahmengröße des Rades abhängig. Je größer der Rahmen, umso größer sind die Kettenblätter und auch die Länge der Kurbel. Die gängigste Größe für die Kettenblätter, die ab Werk verkauft wird, ist die Abstufung Semi-Kompakt und Kompakt bei der 2-fach-Ausführung. Bei einer Semi-Kompakt-Variante mit einer 11-fach-Schaltung hat das große Kettenblatt 52 Zähne und das kleine 36. Die Kettenblätter der Kompakt-Ausführung haben eine Zahnanzahl von 50/34. Das Standard-Set-up, das als das „Große“ gilt, hat 53/39 Zähne und wird häufig von den Athleten gewählt, die schwere Gänge treten können. Bei 12-fach-Schaltungen, also derer, die am Hinterrad ein Ritzelpaket mit zwölf Ritzeln haben, liegt die Abstufung bei 50/34 beziehungsweise bei 52/36 als gängigste Varianten. Je nach Stärke des Fahrers kann die Übersetzung für eine bessere Kettenlinie auf den viel gefahrenen Gängen auch mit einer noch größeren Übersetzung auf den Kettenblättern gewählt werden.

Scott / René Domke Magnus Ditlev ist bei der Ironman-Weltmeisterschaft in Nizza ein 60er Digirit Custom-Kettenblatt gefahren, optisch passend zur Kurbel. Seine Kassette hatte eine Abstufung von 11-34.

Gerade auf flachen Kursen kann sich eine One-by-Variante, also die Version mit nur einem Kettenblatt an der Kurbel, aus Gewichts- und Aerodynamikgründen durchsetzen. Bei der Variante musst du im Vorhinein überlegen, welche Gänge du am ehesten auf dem Streckenprofil fahren kannst. Eine gerade Kettenlinie ist die Grundvoraussetzung für die Effektivität und einer geringen Reibung zwischen den Komponenten. Die Größe der Kettenblätter bei 1-fach-Schaltungen hängt dabei stark vom Fahrer und dem Profil der Strecke ab und lässt in der Bandbreite kaum Wünsche offen. So kann wie bei Magnus Ditlev auch ein 60er-Kettenblatt installiert werden, das am Rad dann der Größe einer Pizza ähnelt.

Die richtige Kurbellänge

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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