Noch knapp zehn Wochen bis zur Ironman-Weltmeisterschaft auf Big Island – und damit höchste Zeit, die Reiseplanung festzuzurren. Beim Online-Meeting des TEAM GERMANY KONA26 – powered by ROUVY stand Raphael Schröder Rede und Antwort. Er leitet seit Jahren das Hawaii-Projekt von Hannes Hawaii Tours und kennt jeden Fallstrick zwischen Frankfurt, San Francisco und Kailua-Kona. Die zehn wichtigsten Tipps.
Wenn im Oktober erstmals seit 2019 wieder Männer und Frauen gemeinsam an einem Tag auf Big Island um den WM-Titel kämpfen, wird es voll auf der Insel – auf dem Alii Drive, in den Supermärkten und in den Flugzeugen von San Francisco nach Kona. Wer die Reise entspannt angehen will, sollte die folgenden Punkte jetzt abhaken.
1. Flüge und Unterkunft: Nicht mehr auf den Preisabfall hoffen
„Alle, die es noch nicht gemacht haben, sollten sich jetzt langsam, aber sicher um ihre Flüge kümmern“, sagt Raphael Schröder. „Da geht es preislich einfach nach oben – auf den großen Preisabfall muss man nicht mehr hoffen.“ Wer seinen Reisezeitraum kennt und den Urlaub bestätigt hat, bucht also besser heute als morgen – und denkt direkt die Unterkunft mit. Vor allem die begehrten Quartiere entlang des Alii Drive, nah an Wechselzone und Rennstimmung, sind nicht unbegrenzt verfügbar. Immerhin: Eine Preisexplosion wie im Doppel-Jahr 2022 zeichnet sich bislang nicht ab. Auch der Mietwagen gehört auf die Jetzt-buchen-Liste – wer erst vor Ort spontan ein Auto sucht, zahlt kräftig drauf.
2. ESTA und Reisepass: Die Formalitäten vom Tisch bringen
Das ESTA für die USA sollte spätestens drei bis vier Wochen vor Abflug beantragt sein – der überarbeitete Online-Prozess dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Schröders Praxistipps: Als Adresse vor Ort einfach das Hotel eintragen, als Telefonnummer die der Rezeption – niemand erwartet dort die private Handynummer. Ausdrucken und laminieren muss man nichts, die Border Control hat alles digital. Wichtig: Das ESTA gilt zwei Jahre, wer kürzlich in den USA war, sollte die Gültigkeit prüfen. Und der Reisepass muss noch sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein. Wer über Kanada fliegt und dort den Transitbereich verlässt, braucht zusätzlich eine eigene Einreisegenehmigung – vorher informieren, der Antrag kostet nichts. Für die Einreise in San Francisco lohnt ein Blick auf die MPC-App der US-Grenzbehörde: Damit darf man die ausgeschilderte Fast Lane nutzen, Teilnehmer berichten von deutlicher Zeitersparnis. Achtung noch für alle mit US-Visum: Ein rein berufliches Visum gilt nicht für die private Einreise – dann trotzdem ein ESTA beantragen.
3. Umstieg in San Francisco: Koffer und Rad abholen – und neu einchecken
Raphael Schröder leitet das Hawaii-Projekt von Hannes Hawaii Tours. Wer seine Reise selbst organisiert hat, kann viele HHT-Leistungen – vom Radmechaniker über die Bike-Hawi-Tour entlang der Original-Radstrecke bis zur Gepäckaufbewahrung beim Inselhopping – auch modular dazubuchen. Alle Infos unter hannes-hawaii-tours.de.