Zeitraum ausgeweitet:
Alle ITU-Wettkämpfe bis zum 30. Juni ausgesetzt

Der internationale Verband reagiert auf die anhaltende Corona-Pandemie mit einem kompletten Wettkampfstopp und arbeitet an alternativen Terminen.

Das Executive Board des Triathlon-Weltverbands ITU hat heute Vormittag entschieden, aufgrund der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie alle Wettkämpfe des internationalen Verbandes bis zum 30. Juni auszusetzen. Dazu gehören unter anderem das Rennen der World Triathlon Series in Yokohama und acht Veranstaltungen in Europa (ETU). 

Hamburg-Triathlon noch nicht betroffen

Nicht betroffen von der Entscheidung ist bislang noch der Hamburg Wasser World Triathlon, mit 10.000 Teilnehmern die größte Triathlonveranstaltung der Welt, der am 11. Und 12. Juli stattfinden soll. Neben einem Rennen der World Triathlon Series findet in Hamburg seit einigen Jahren auch die Weltmeisterschaft im Mixed Team Relay statt. Hamburg wäre 2020 die Generalprobe für die Olympia-Premiere des Formats in Tokio gewesen.

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“Wir erarbeiten alternative Termine”

„Die Einstellung aller Aktivitäten bedeutet keineswegs, dass wir aufhören zu arbeiten. Wir treffen uns mit Athleten, Trainern, nationalen Verbänden, Kontinentalverbänden, dem Internationalen Olympischen und dem Paralympischen Komittee, den Organisatoren und unseren Komitees, um alternative Termine und Möglichkeiten zu erarbeiten und die Situation täglich zu beobachten und dabei die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation zu befolgen”, erklärte Marisol Casado, Präsidentin der International Triathlon Union und Mitglied des IOC. Außerdem habe man mit allen fünf kontinentalen Konföderationen vereinbart, die kontinentalen Veranstaltungen ebenfalls bis zum 30. Juni auszusetzen. 

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