Blaualgen verhindern europäischen Saisonabschluss:
Ironman 70.3 Luxemburg am 11. Oktober endgültig abgesagt

Anstatt des erhofften Abschlussspektakels der europäischen Triathlonsaison gibt es Ernüchterung: Der Ironman 70.3 Luxemburg ist abgesagt. Nach offiziellen Aussagen des Veranstalters allerdings nicht aufgrund von Problemen rund um die Corona-Pandemie, sondern wegen Blaualgen.

Für eine Vielzahl von Agegroupern und Profiathleten sollte das Rennen an der Mosel der versöhnliche Abschluss einer fast nicht existenten Triathlonsaison 2020 werden. Aber auch der Ironman 70.3 Luxemburg, der während des Wettkampfs durch die drei Länder Deutschland, Frankreich und Luxemburg führt, wurde nun endgültig abgesagt. Bereits vor einigen Monaten wurde die Mitteldistanz im Zuge der Corona-Pandemie vom Originaldatum am 14. Juni auf den 11. Oktober verlegt. Seit heute gibt es nun die Gewissheit, dass das beliebte Rennen auch an diesem Termin nicht stattfinden kann. Das neue Datum des Ironman 70.3 Luxemburg ist nun der 20. Juni 2021.

Veranstalter macht Blaualgen für Absage verantwortlich

Die Gründe für die Absage sind nach offiziellen Aussagen von Ironman nicht etwa Probleme mit den Hygienekonzepten oder den verantwortlichen Behörden, sondern Blaualgen in den beiden möglichen Gewässern fürs Schwimmen. Demnach wären sowohl der Riemescher Weier, an den das Schwimmen aufgrund der drohenden Kälte im Wasser bereits verlegt wurde, als auch die Mosel als ursprüngliche Austragungsstätte der ersten Disziplin mit Blaualgen befallen und geschlossen für die Öffentlichkeit. Eine Durchführung sei deshalb nicht möglich, ein anderer Austragungsort für die erste Disziplin komme nicht infrage. Zu der Möglichkeit, die Veranstaltung als Duathlon auszutragen, äußerte sich der Veranstalter in seiner Absage zunächst nicht. Weitere Informationen zum Wettkampf gibt es hier.

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