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Bessere Startfelder und mehr Präsenz
Ironman-Rennen in Hamburg und Klagenfurt als reine Frauen-Profiwettkämpfe geplant

Ironman geht in Hamburg, Klagenfurt, Nizza und Thun neue Wege: Wie bereits bei anderen Wettkämpfen soll es pro Rennen nur noch ein Profifeld geben – entweder einen Frauen- oder Männerwettkampf.

Beim Ironman Hamburg am 6. Juni sowie beim Ironman Austria-Kärnten in Klagenfurt am 4. Juli soll neben den Agegrouper-Startfeldern ein reines Frauen-Profistartfeld um Preisgelder und Kona-Slots kämpfen. Im Gegenzug will der Veranstalter in Nizza (13. Juni) sowie in der Schweiz (11. Juli) neben den Alterklassenathleten nur männliche Profis auf die Strecken schicken. Dies geht aus einer vorläufigen Event-Liste des Unternehmens hervor. Zuerst hatte das Portal “trinews.at” über diese Änderung berichtet. Im späteren Verlauf der Saison sind zudem der Ironman in Finnland (14. August) als reines Frauen-Profirennen und die eine Woche später ausgetragene Langdistanz im schwedischen Kalmar (21. August) als reines Männer-Profirennen geplant.

50.000 US-Dollar Preisgeld und zwei Kona-Slots

Geteilte Profistartfelder gibt es bei Ironman bereits seit mehreren Jahren. Neben einigen Rennen in Amerika sowie in Australien und Neuseeland ist dies auch seit mehreren Saisons in Schweden und Dänemark gängige Praxis. Für die Profis ergibt sich durch die Aufteilung vor allem ein finanzieller Vorteil, da das gesamte Preisgeld des Wettkampfs nicht mehr auf das Männer- und Frauenrennen aufgeteilt wird. Bei den Wettkämpfen in Hamburg, Nizza, Klagenfurt, Thun, Kuopio Tahko und Kalmar vergibt Ironman jeweils ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 50.000 US-Dollar. Außerdem werden bei den Rennen jeweils zwei Hawaii-Tickets für die WM in Kailua-Kona am 9. Oktober 2021 vergeben.

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Ironman erhofft sich bessere Startfelder und mehr Öffentlichkeit

“Die Erfahrungen aus Schweden und Dänemark haben gezeigt, dass sich diese Aufteilung der Profifelder unter mehreren Gesichtspunkten lohnt”, sagt Stefan Jäger, Ironman-Pressesprecher für Europa, auf Nachfrage von tri-mag.de. Einerseits würden die Startfelder durch diesen Schritt sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen qualitativ aufgewertet, da mehr Profis beim selben Wettbewerb starten. Zudem wäre die öffentliche Wahrnehmung der beiden Profirennen, verteilt auf zwei Wettkämpfe, deutlich größer als wenn sie zeitgleich an einem Tag stattfinden würden. Ähnlich wie bereits in Kalmar und Kopenhagen in der Vergangenheit sei es auch für die Rennen in Hamburg, Nizza, Klagenfurt und Thun denkbar, dass es einen jährlichen Wechsel zwischen Männer- und Frauen-Profifeld geben könnte, so Jäger.

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1 Kommentar
  1. Stefan

    Da spürt offenbar jemand den Atem der PTO im Nacken… 😀

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