NEU! triathlon-News Ausgabe vom 18. Oktober, 06:03 Uhr · 1:03 Min · Kurzfassung

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Kienle, Lange, Angert, Dreitz, Raelert und Böcherer bei Ironman-Saison-Restart

Die Saison 2020 nimmt nach der Corona-bedingten Zwangspause zum Ende des Sommers noch einmal Fahrt auf. Nachdem zahlreiche Profis und Agegrouper beim Challenge-Saisonstart im Schweizerischen Davos noch aufgrund der extrem schlechten Wetterbedingungen ausgebremst wurden, will Ironman am kommenden Samstag und Sonntag mit drei Mitteldistanz- und einem Langdistanzrennen die ersten Wettkämpfe der Saison austragen. Da viele Profis monatelang auf wieder stattfindende Veranstaltungen gewartet haben, sind die Ironman-70.3-Rennen in Estland, Polen und Frankreich stark besetzt. Neben den beiden Ironman-Weltmeistern Sebastian Kienle und Patrick Lange wollen auch die Deutschen Florian Angert, Michael Raelert, Andreas Böcherer, Andreas Dreitz und Nils Frommhold erste Wettkampfluft in diesem Jahr schnuppern.

Kienle als Mitfavorit beim Ironman 70.3 Tallinn

Gertrud Alatare/IRONMAN Estonia Eine der Favoritinnen des Frauenrennens in Tallinn: Mareen Hufe.

Nachdem Sebastian Kienle am vergangenen Wochenende in Davos zusammen mit rund 70 Profis und mehreren Hundert Agegroupern zumindest für einige Minuten Wettkampfatmosphäre erleben durfte, geht er eine Woche später beim Mitteldistanzrennen in Estlands Hauptstadt als Mitfavorit auf den Sieg in den Wettkampf. Beim Kampf um den obersten Platz auf dem Podest könnte Kienle dabei vor allem sein neuer hep-Teamkollege Daniel Bækkegård gefährlich werden. Der 24-jährige Däne startet am Samstag erstmalig im grünen Einteiler seines neuen Hauptsponsors. Neben den beiden deutschen Erdinger-Athleten Andreas Dreitz und Nils Frommhold ist auch Bækkegårds Landsmann Thor Bendix Madsen ein Geheimfavorit auf eine der vorderen Platzierungen. Aus Deutschland gehen außerdem noch Alexander Schilling und Frederik Henes an der Start. Henes bestreitet in Estland sein erstes großes 70.3-Rennen. Bei seinem Mitteldistanz-Debüt 2019 in Maxdorf belegte er den zweiten Platz. Im vergleichsweise kleinen Profistarterfeld der Frauen wird die Dänin Maja Stage-Nielsen vor allem von den beiden deutschen Athletinnen Mareen Hufe und Katharina Grohmann, Deutsche Meisterin auf der Langdistanz von 2018, Konkurrenz bekommen. Das Mitteldistanz-Rennen der Männer startet am Samstag um 5.25 Uhr deutscher Zeit, die Profifrauen gehen eine Minute später ins Wasser. Um 6.35 Uhr gehen dann die Altersklassenathleten beim Ironman Tallinn an den Start, der als reines Agegrouperrennen ausgetragen wird.

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Lange, Raelert, Angert und Nilsson kämpfen um Sieg in Gdynia

Bei der sechsten Austragung der Ironman-Mitteldistanz in Gdynia ist ein vierter Sieg eines Deutschen nicht unwahrscheinlich. Das Premierenrennen im Jahr 2015 gewann Nils Frommhold, 2017 folgte Boris Steins Sieg und im Vorjahr kam an Jan Frodeno an der polnischen Ostsee kein Profi vorbei. Am Sonntag, 6. September, stehen neben Ironman-Weltmeister Patrick Lange auch Florian Angert und der zweifache Ironman-70.3-Weltmeister Michael Raelert an der Startlinie. Die drei Erdinger-Athleten gehören neben dem Schweden Patrik Nilsson, den beiden Dänen Kristian Hogenhaug und Magnus Ditlev sowie dem Schweizer Ruedi Wild zum engen Favoritenkreis, die den Sieg wohl unter sich ausmachen werden. Boris Stein und Jan Stratmann aus Deutschland könnte ebenfalls Chancen auf eine Platzierung auf den vorderen Rängen haben. Das Profirennen der Männer soll um 7 Uhr starten, zwei Minuten später soll das Profifeld der Frauen in den Wettkampf starten. Bislang sind gibt es zum Startfeld der Frauen nahezu keine Informationen. Sicher ist, dass Caroline Lehrieder beim Rennen in Gdynia antreten will.

Böcherer gegen Aernouts, Heemeryck, McNamee, Van Lierde und Von Berg in Frankreich

Im französischen Les Sables-d’Olonne inmitten der französischen Atlantikküste findet mit dem Mitteldistanzrennen am Sonntag der vierte große Ironman-Wettkampf des Wochenendes statt. Wie auch beim 70.3-Rennen in Polen gibt es für den Wettkampf in Frankreich durchaus gute Chancen auf einen deutschen Sieger. Mit Andreas Böcherer geht ein Athlet an den Start, der in der Vergangenheit bereits einige 70.3-Siege im westlichen Nachbarland verbuchen konnte. Neben Böcherer stehen außerdem noch Bart Aernouts (Belgien), David McNamee (Großbritannien), die beiden Belgier Pieter Heemeryck und Frederik Van Lierde sowie der US-Amerikaner Rodolphe Von Berg auf der Startliste, denen allesamt ebenfalls der Sprung auf den obersten Podestplatz zuzutrauen ist. Im knapp zehnköpfigen Starterfeld der Profifrauen ist die Belgierin Alexandra Tondeur eine der großen Favoritinnen auf den Sieg in Les Sables-d’Olonne. Der Startschuss für die Profimänner fällt um 7.10 Uhr, die Frauen gehen zwei Minuten später in den Wettkampf.

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Marvin Weberhttp://marvinweber.com/
Marvin Weber ist Multimedia-Redakteur bei triathlon: Neben Artikeln fürs Magazin und die Homepage ist der gebürtige Siegerländer auch immer auf der Suche nach den besten Motiven für die Foto- und Videokamera. Nach dem Umzug in die neue geliebte Wahlheimat Hamburg genießt er im Training vor allem die ausführlichen Ausfahrten am Deich.

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