Rang zwei bei der Challenge Roth! Nach seinem dritten Platz beim Langdistanzdebüt beim Ironman Südafrika beeindruckte Jonas Schomburg beim Klassiker im Frankenland. Es offenbart das Potenzial des 31-Jährigen über die 226 Kilometer. Bis dorthin war es ein langer Weg über kurze Strecken. Die Odyssee eines oft unterschätzten Athleten.
DAVID J SULLIVAN Wendepunkt auf dem Weg in Jonas Schomburgs Karriere: Rang drei beim Ironman Südafrika lässt den 31-Jährigen in Richtung Langdistanz tendieren.
Man muss es so deutlich sagen: Im Rampenlicht standen lange Zeit andere. Doch es hat sich etwas verändert. Jonas Schomburg pendelte jahrelang zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Abgestempelt, missverstanden, unterschätzt – der Weg des gebürtigen Hannoveraners im Triathlon besteht eher aus Kopfsteinpflaster denn aus Flüsterasphalt. Dafür sorgte er oftmals selbst. Hohe Ziele, achtbare Erfolge, aber auch ehrliche Enttäuschungen. Das gibt der heute 31-Jährige unumwunden zu. „Man sollte Dingen aber nicht nachtrauern, sondern sie abhaken. Der Sport ist schnelllebig.“ Jonas Schomburg weiß, wovon er spricht. Gestern noch weitgehend unter dem Radar als Kurzdistanzathlet, heute nach seinem öffentlichkeitswirksamen Lenkerdefekt beim Ironman Frankfurt und dem zweiten Platz bei der Challenger Roth in aller Munde. Seine Worte mögen abgeklärt klingen, sie sind die durchwachsene Zwischenbilanz aus zwölf emotionalen Jahren Elitesport. Und er ist sich sicher: Die beste Zeit liegt noch vor ihm. Der Weg dahin? Vielseitig – und längst nicht vorgezeichnet. Eine Odyssee.
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„Einfach“ mal auf Rang drei
Einen Schritt in diese Zukunft machte der Kurzdistanzspezialist schon am 30. März dieses Jahres. Beim Ironman Südafrika feiert Jonas Schomburg seine Langdistanzpremiere. Und was für eine! Nach 7:52:19 Stunden lief er hinter den Topstars Magnus Ditlev und Marten Van Riel auf Rang drei ein. Das war gleichbedeutend mit der direkten Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaft in Nizza. Jonas Schomburg trat ins Rampenlicht. Beobachter rieben sich verwundert die Augen. Der Hannoveraner war
Einen Schritt in diese Zukunft machte der Kurzdistanzspezialist schon am 30. März dieses Jahres. Beim Ironman Südafrika feiert Jonas Schomburg seine Langdistanzpremiere. Und was für eine! Nach 7:52:19 Stunden lief er hinter den Topstars Magnus Ditlev und Marten Van Riel auf Rang drei ein. Das war gleichbedeutend mit der direkten Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaft in Nizza. Jonas Schomburg trat ins Rampenlicht. Beobachter rieben sich verwundert die Augen. Der Hannoveraner war
Einen Schritt in diese Zukunft machte der Kurzdistanzspezialist schon am 30. März dieses Jahres. Beim Ironman Südafrika feiert Jonas Schomburg seine Langdistanzpremiere. Und was für eine! Nach 7:52:19 Stunden lief er hinter den Topstars Magnus Ditlev und Marten Van Riel auf Rang drei ein. Das war gleichbedeutend mit der direkten Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaft in Nizza. Jonas Schomburg trat ins Rampenlicht. Beobachter rieben sich verwundert die Augen. Der Hannoveraner war
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Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
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