Mittel- und Langdistanz: Ironman-Action am Wochenende in den USA und Australien

Harry How / Getty Images for Ironman

Sanders gegen Long beim Ironman 70.3 Indian Wells

Zwei Namen stechen aus dem Startfeld des Ironman 70.3 Indian Wells besonders hervor. Lionel Sanders (CAN), der bei seinem 34. Platz bei der Ironman-WM wohl eines seiner schlechtesten Rennen erlebt hat und sich fortan auf die Mitteldistanz konzentrieren möchte, steht ganz oben auf der Startliste. Direkt darunter befindet sich Mitfavorit und Vielstarter Sam Long (USA), der in diesem Jahr bereits seinen zwölften Wettkampf bestreiten wird. Nach dem 19. Platz bei der Ironman-70.3-WM und einem zehnten Platz beim Ironman Arizona, möchte er „Spaß haben und das Jahr positiv beenden“, wie er auf Instagram verkündete. Dass beide sich bis ans Limit bringen können, sah man bereits beim Ironman 70.3 St. George 2021 und ebenfalls beim Collins Cup in diesem Jahr.

Weitere Sieg- und Podiumsanwärter sind Eric Lagerstrom (USA), Bart Aernouts (BEL) und Trevor Foley (USA).

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Bei den Frauen gehört Paula Findlay zu den Favoritinnen. Die Kanadierin steht aktuell auf dem achten Platz der PTO-Weltrangliste und überzeugte zuletzt mit dem zweiten Platz bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in St. George. Konkurrenz bekommt Findlay unter anderem durch Danielle Lewis, deren stärkste Disziplin ebenfalls die zweite ist. Zuletzt belegte die 34-Jährige den dritten Platz beim Ironman Arizona. Auf der Startliste mit 17 Profiathletinnen stehen auch Sam Longs Freundin Lara Gruden und Findlays Landsfrau Tamara Jewett. Jewett finishte bei den Ironman-70.3-Weltmeisterschaften im Oktober auf dem neunten Platz, ihre beste Platzierung in diesem Jahr feierte sie im Juli mit dem Sieg beim Ironman 70.3 Mont Tremblant. Ebenfalls auf der Startliste steht die US-Amerikanerin Jeanni Metzler.

Geschwommen wird in La Quinta im Lake Cahuilla, die Strecke führt über eine Runde, ehe eine flache Radrunde mit insgesamt 161 Höhenmetern anschließt. Der abschließende Halbmarathon über zwei Runden hält für die Athleten insgesamt 128 Höhenmeter bereit und führt über das Gelände des Indian Wells Golf Resorts.

Das Rennen wird live auf outsidetv.com übertragen. Start der Männer ist um 16 Uhr MEZ, die Frauen beginnen das Rennen zwei Minuten später.

Australier unter sich beim Ironman Western Australia

Am anderen Ende der Welt werden am Sonntag, den 4. Dezember die nächsten Slots für die Ironman-WM vergeben. Wenig überraschend treffen dort bei den Profis fast ausschließlich australische Triathletinnen und Triathleten aufeinander.

Bei den Männern steht Vorjahressieger Matt Burton mit der Startnummer auf der Startliste. Einen starken Konkurrenten bekommt er in Person von Max Neumann, der in diesem Jahr beim Ironman Hawaii den vierten Platz belegte. Ob Landsmann Cameron Wurf ebenfalls in Busselton an den Start gehen wird, bleibt abzuwarten. Falls ja, wird er definitiv ein Wörtchen um die vordersten Plätze mitreden wollen. Der Schwede Patrik Nilsson gehört ebenfalls zum engeren Favoritenkreis. Er blickt auf eine durchwachsene Saison zurück und hat sich zuletzt im Trainingslager auf Fuerteventura auf das Rennen vorbereitet. Aus Österreich steht Maximilian Hammerle auf der Startliste.

Bei den Frauen steht mit Kylie Simpson ebenfalls die Vorjahressiegerin auf der Startliste. Sie bekommt es jedoch insbesondere aus ihrem Heimatland Australien mit starken Konkurrentinnen zu tun. Hier sind insbesondere Sarah Crowley und Radka Kahlefeldt hervorzuheben. Die Niederländerin Els Visser könnte ebenfalls ganz vorn im Rennen eingreifen. Sie ist neben der Schweizerin Melanie Baumann eine von vier Athletinnen aus Europa.

Die Strecke des Ironman Western Australia verspricht schnelle Zeiten. Der Schwimm- und Radkurs besteht jeweils aus zwei Runden, auf dem Rad müssen nur gut 300 Höhenmeter überwunden werden. Der abschließende Marathon besteht aus vier Runden mit Wendepunkt entlang der Küste und ist mit 184 Höhenmeter ebenfalls relativ flach. Eine Live-Übertragung des Rennens gibt es nicht.

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Redaktion triathlon
Redaktion triathlonhttps://tri-mag.de
Die Redaktion der Zeitschrift triathlon und von tri-mag.de sitzt in Deutschlands Triathlonhauptstadt Hamburg im Stadtteil Altona. Das rund zehnköpfige Journalistenteam liebt und lebt den Austausch, die täglichen Diskussionen und den Triathlonsport sowieso. So sind beispielsweise die mittäglichen Lauftreffs legendär. Kaum ein Strava-Segment zwischen Alster und Elbe, bei dem sich nicht der eine oder andere spomedis-Mitarbeiter in den Top Ten findet ...

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