Vor der Ironman-70.3-WM in Nizza arbeitet Lasse Priester im Höhentrainingslager in St. Moritz an seiner Paradedisziplin. Wir blicken auf eine progressive Bahneinheit, bei der der Topläufer vier 3-Kilometer-Intervalle vom Mitteldistanztempo bis an die Schwelle steigerte.
Ingo Kutsche Das Laufen gilt als Lasse Priesters große Stärke. In diesem Jahr absolvierte er bereits zweimal im Ironman-70.3-Rennen den abschließenden Halbmarathon in 1:07 Stunden.
Lasse Priester geht bei der Ironman-70.3-WM in Nizza als einer der Geheimfavoriten an den Start. Der 31-Jährige hat in dieser Saison bereits mehrfach gezeigt, dass er auf der Mitteldistanz international ganz vorne mithalten kann. Nach Platz zwei beim Ironman 70.3 Valencia im April lieferte Priester in Pays d’Aix und anschließend beim T100-Rennen in San Francisco jeweils starke Rennen. Besonders auffällig war dabei seine Laufleistung: In Frankreich absolvierte er den Halbmarathon in 1:07:05 Stunden, in San Francisco lief er nach bergiger und kräftezehrender Radstrecke über 18 Kilometer 59:09 Minuten. Anfang Juli folgte beim Ironman 70.3 Jönköping schließlich der Gewinn des Ironman-70.3-EM-Titels.
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Diese Resultate machen Priester auch für die Weltmeisterschaft am 13. September zu einem Athleten, den die Favoriten nicht aus den Augen verlieren dürfen. Sein starkes Laufprofil ist dabei seine größte Trumpfkarte. Der ehemalige Kurzdistanz-Spezialist verfügt inzwischen über die Fähigkeit, beim Radfahren auch gegen die stärksten Athleten konkurrenzfähig zu sein und anschließend seine Laufstärke voll ausspielen zu können. In Vorbereitung auf die WM absolvierte Priester im Höhentrainingslager in St. Moritz eine beeindruckende Schlüsseleinheit, die offenlegt, dass er in Nizza nicht nur ein Kandidat für einen Top-3-Laufsplit ist, sondern auch für eine Podiumsplatzierung.
Getty Images for IRONMAN Ironman-70.3-Europameister: Im Juli gewann Priester in Schweden den EM-Titel über die Ironman-70.3-Distanz.
Vier 3-Kilometer-Intervalle von Mitteldistanztempo bis Schwelle
Insgesamt absolvierte Priester knapp 20,5 Kilometer in 1:14:34 Stunden (3:38 min/km). Nach fünf Kilometern Einlaufen begann das Hauptprogramm. Wichtig für die Auswertung: Priester stoppte die drei Kilometer auf der Bahn manuell. Deshalb sind die gestoppten Zeiten für exakt drei Kilometer maßgeblich. Die von Strava angezeigten Kilometer-Paces sind wegen GPS-Ungenauigkeit und der etwas länger aufgezeichneten Strecke nicht geeignet, um die tatsächliche Geschwindigkeit der Bahnintervalle abzubilden. Das Programm bestand aus vier Intervallen
Insgesamt absolvierte Priester knapp 20,5 Kilometer in 1:14:34 Stunden (3:38 min/km). Nach fünf Kilometern Einlaufen begann das Hauptprogramm. Wichtig für die Auswertung: Priester stoppte die drei Kilometer auf der Bahn manuell. Deshalb sind die gestoppten Zeiten für exakt drei Kilometer maßgeblich. Die von Strava angezeigten Kilometer-Paces sind wegen GPS-Ungenauigkeit und der etwas länger aufgezeichneten Strecke nicht geeignet, um die tatsächliche Geschwindigkeit der Bahnintervalle abzubilden. Das Programm bestand aus vier Intervallen
Insgesamt absolvierte Priester knapp 20,5 Kilometer in 1:14:34 Stunden (3:38 min/km). Nach fünf Kilometern Einlaufen begann das Hauptprogramm. Wichtig für die Auswertung: Priester stoppte die drei Kilometer auf der Bahn manuell. Deshalb sind die gestoppten Zeiten für exakt drei Kilometer maßgeblich. Die von Strava angezeigten Kilometer-Paces sind wegen GPS-Ungenauigkeit und der etwas länger aufgezeichneten Strecke nicht geeignet, um die tatsächliche Geschwindigkeit der Bahnintervalle abzubilden. Das Programm bestand aus vier Intervallen
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