Radfahren: Ready for Racing

Der Sommer nähert sich unaufhaltsam und dein erster Wettkampf steht an. Damit auf dem Rad alles wie geschmiert läuft, haben wir auf die größten Problemzonen geschaut. Wir sagen dir, wie du nicht nur schnell, sondern auch möglichst pannenfrei in die T2 kommst.

Frank Wechsel / spomedis Noch herrscht in der Wechselzone die Ruhe vor dem Run auf die Räder. Dabei muss das Material stimmen.

Richtig Gas geben! Das ist einer der ­Gründe, ­warum die zweite ­Disziplin für viele ­Triathleten die schönste ist. Das passt, denn sie verbringen einen Großteil des Wettkampftags im Sattel. Aller­dings ist das Radfahren mit dem größten Material- und oft auch finan­ziellem Aufwand verbunden. Und aus unserer Erfahrung wird das eine oder andere Detail gern vernachlässigt, schlimmstenfalls bis kurz vor dem Startschuss. Oder, und das ist dann wirklich der Worst Case, man merkt erst auf der Strecke, dass irgendetwas nicht funktioniert oder gar nicht an Bord ist. ­Damit das nicht passiert, schauen wir auf die wichtigsten Bereiche am Fahrrad und zeigen dir, worauf du idealerweise bereits in den Wochen vor dem Rennen achten solltest. 

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Grundsätzlich ist es ratsam, durchgehend auf dem Triathlonrad zu trainieren. Zum einen hast du keinerlei Anlaufschwierigkeiten und gewöhnst dich an deine Sitzposition, die auf anderen Rädern deutlich unterschiedlich ist. Zum anderen sind die Wattzahlen bei den allermeisten Triathleten und Zeitfahrern in der tieferen und nach vorn rotierten Sitzposition deutlich niedriger als etwa auf dem Rennrad. Differenzen von 20 Watt und mehr sind hier keine Seltenheit und das solltest du auch im Hinblick auf Intervalle auf der Rolle  (und dem Rennrad) im Auge behalten. Zu guter Letzt: Du hast das teure Material ja bereits bezahlt, also warum nutzt du es dann nicht häufiger?

Alles neu macht der Mai: Frühjahrsputz

Die Realität sieht oft anders aus, das Triathlonrad wandert bei vielen Aktiven nach dem letzten Wettkampf erst einmal in die Deckenaufhängung oder in den Keller. Aber genau hier holen wir das Bike und dich wieder ab. Für den Fall, dass sich Reste von 2022 am Rad befinden, werden diese zunächst entfernt. Das beginnt bei allem, was noch am Rahmen klebt, in Form von Startnummern, Schweiß oder Überbleibseln von Riegeln. Tipp: Beim nächsten Mal solltest du die Rahmennummer gleich auf vorbereitete schwarze Klebefolie heften, um sie nachher rückstandslos entfernen zu können. Gerade Papiernummern hinterlassen hartnäckige Spuren. Den Lack am besten mit Spülmittel und Wasser behandeln, danach eine Lackpolitur auftragen. Achtung: Die gibt es eigens für matt lackierte Rahmen. Jetzt haften Dreck und Co. nur noch halb so gut.

Jan Luca Grüneberg Ein sauberer und wie hier ­gewachster Antrieb spart nicht nur Energie, sondern funk­tioniert auch beinahe reibungslos.

Falls du ein integriertes Trinksystem an Bord hast, helfen spezielle Bürsten für Trink­rucksäcke dabei, Schlauch, Tank und Mundstück zu säubern. Hartnäckige Ablagerungen bekommst du mit Tabletten zur Gebissreinigung gelöst.

Aero-Ernährung?

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Marcus Baranski
Marcus Baranskihttps://www.derbaranski.de/blog
Marcus Baranski ist unser Zeitfahrer. Weil es dabei neben hartem Training vor allem auf Material und Sitzposition ankommt, beschäftigt er sich seit über 15 Jahren mit allen Stellschrauben, um dem Wind ein Schnippchen zu schlagen. Dass sich Detailverliebtheit hierbei auszahlt, zeigen seine Erfolge: 2019 wurde er in seiner Altersklasse Vizeweltmeister der UCI.

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