Verkürzte Muskeln? Kennt vermeintlich fast jeder Triathlet. Muskellängentraining findet daher den Weg in das allgemeine Bewusstsein. Der Haken daran: Eine eingeschränkte Mobilität kann unterschiedliche Ursachen haben, auf die individuell eingegangen werden sollte. Wir schauen, was es mit dem Trend auf sich hat und welche Alternativen es gibt.
Bei der Kniebeuge gehen die Fersen nach oben? Bei der tiefen Verbeugung reichen die Fingerspitzen nicht bis auf den Boden? Klarer Fall: verkürzte Muskulatur. So wird landläufig das Phänomen einer eingeschränkten Mobilität häufig bezeichnet, ohne auf die konkreten Ursachen zu blicken. Abhilfe schaffen sollen unterschiedliche Methoden, vom Dehnen über Yoga bis hin zum Muskellängentraining. Letzteres hat sich in den vergangenen Jahren sukzessive ins Bewusstsein von Sportlern geschlichen. Aber welcher Gedanke steckt dahinter? Und wie geeignet ist die Methode für Triathleten?
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Um die Idee hinter dem Muskellängentraining zu verstehen, lohnt sich zunächst ein Blick auf die Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers. In jeder einzelnen Bewegung sind stets mehrere Muskelgruppen involviert, die als sogenannte Muskelschlingen oder -ketten zusammenarbeiten. Nehmen wir als Beispiel das Knie, das beim Laufen immer wieder gebeugt und gestreckt wird: Verantwortlich dafür sind die vordere und rückwärtige Oberschenkelmuskulatur. Beide bilden eine Muskelschlinge, deren Zusammenspiel die Bewegung erst ermöglicht. Wird das
Um die Idee hinter dem Muskellängentraining zu verstehen, lohnt sich zunächst ein Blick auf die Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers. In jeder einzelnen Bewegung sind stets mehrere Muskelgruppen involviert, die als sogenannte Muskelschlingen oder -ketten zusammenarbeiten. Nehmen wir als Beispiel das Knie, das beim Laufen immer wieder gebeugt und gestreckt wird: Verantwortlich dafür sind die vordere und rückwärtige Oberschenkelmuskulatur. Beide bilden eine Muskelschlinge, deren Zusammenspiel die Bewegung erst ermöglicht. Wird das
Um die Idee hinter dem Muskellängentraining zu verstehen, lohnt sich zunächst ein Blick auf die Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers. In jeder einzelnen Bewegung sind stets mehrere Muskelgruppen involviert, die als sogenannte Muskelschlingen oder -ketten zusammenarbeiten. Nehmen wir als Beispiel das Knie, das beim Laufen immer wieder gebeugt und gestreckt wird: Verantwortlich dafür sind die vordere und rückwärtige Oberschenkelmuskulatur. Beide bilden eine Muskelschlinge, deren Zusammenspiel die Bewegung erst ermöglicht. Wird das
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Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
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