NEU! triathlon-News Ausgabe vom 14. Oktober, 18:01 Uhr · 1:02 Min · Kurzfassung

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Ironman Pro Series 70.3 Geelong: Geens und Van Coevorden feiern Siege in Down Under

Jelle Geens wird seiner Bürde des Ironman-70.3-Weltmeisters gerecht, während Natalie Van Coevorden ihren ersten Ironman-70.3-Sieg feiern konnte.

Korupt Vision / IRONMAN Mit einem starken Rennen wird der Belgier Jelle Geens seiner Favoritenrolle gerecht und feiert im ersten Saisonrennen seinen ersten Sieg.

Jelle Geens mit erfolgreichem Saisonauftakt

Der amtierende Ironman-70.3-Weltmeister konnte in Geelong an seine starke Leistung vom Rennen in Taupō, Neuseeland, im vergangenen Dezember anknüpfen. Er gewann das Rennen in 3:33:23 Stunden mit einem Vorsprung von 45 Sekunden auf den Australier Jake Birtwhistle. Rang drei belegte der Neuseeländer Tayler Reid, der sein Debütrennen auf der Ironman-70.3-Distanz bestritt.

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Nach dem Rennen zeigte sich der Belgier erleichtert: „Ich bin natürlich sehr glücklich, die Saison mit einem Sieg zu starten. Es war ein hartes Rennen, vor allem weil ich vor ein paar Wochen krank war und nicht sicher war, wie sich das auf meine Leistung auswirken würde.“

Das Schwimmen wurde von Aaron Royle und Matt Hauser dominiert, zwei der besten Schwimmer im Triathlonsport. Geens konnte jedoch mit der Spitzengruppe aus dem Wasser steigen und war von Beginn an vorn mit dabei. „Ich habe versucht, zwischen Kilometer 15 und 30 auf dem Rad einen entscheidenden Vorsprung herauszufahren, aber die Konkurrenz war stark. Also konzentrierte ich mich darauf, Energie für den Lauf zu sparen“, so der Belgier. Mit einem schnellen Lauftempo setzte sich Geens schließlich ab und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus.

Für Matt Hauser, der diese Saison den Wechsel auf die längeren Distanzen vollziehen möchte, war das Rennen schneller vorbei als erhofft. Nach dem Schwimmen in aussichtsreicher Position musste der Australier sein Rennen schon nach knapp zwei Kilometern auf dem Rad beenden, da sich Bolzen an seinen Aerobars gelöst hatten. Auch eine notdürftige Reparatur mit Kabelbinder war keine Hilfe. Der einzige Deutsche beim Rennen im Süden von Australien, Dominik Sowieja, musste das Rennen ebenso vorzeitig aufgeben, nachdem es schon beim Schwimmen nicht rund für ihn gelaufen war.

Ironman 70.3 Geelong | Profi-Männer

23. März 2025 | Geelong (Australien)
PlatzNameLandGesamt1,9 km Swim90 km Bike21,1 km RunPro Series Points (inoffiziell)
1Jelle Geens BEL3:33:2421:401:59:561:07:582.500
2Jake Birtwhistle AUS3:34:0921:441:59:531:08:472.455
3Tayler Reid NZL3:34:3921:362:00:021:09:142.425
4Cameron Main GBR3:34:4921:401:59:581:09:212.415
5Kenji Nener JPN3:36:2321:372:24:001:10:562.321

Van Coevorden mit erstem IRONMAN 70.3-Sieg

Korupt Vision / IRONMAN Ein wenig ungläubig über ihren ersten Sieg auf der Mitteldistanz – Natalie Van Coevorden feierte ein herausragenden Wechsel von der Kurzdistanz.

Im Frauenrennen feierte Natalie Van Coevorden einen ihrer bisher größten Erfolge. Die Olympiateilnehmerin von Tokio sicherte sich den Sieg in einem spannenden Rennen mit weniger als 30 Sekunden Vorsprung auf die Neuseeländerin Hannah Berry. Rang drei belegte die Australierin Grace Thek, die damit bereits zum achten Mal in Folge in Geelong auf dem Podium stand.

„Ich bin unglaublich glücklich. Man gewinnt nicht oft ein Rennen auf diesem Niveau, und diesen Moment auf der Mitteldistanz so früh nach meinem Wechsel vom Kurzdistanz-Triathlon zu erleben, ist etwas ganz Besonderes“, sagte Van Coevorden nach ihrem Triumph.

Nach einem schnellen Schwimmen setzte sich eine Vierergruppe auf dem Rad ab. „Ich hatte mir vorgenommen, die ersten zehn Kilometer hart zu fahren, um eine Lücke zu reißen. Auf der Laufstrecke konnte ich mein Tempo dann perfekt dosieren und die wellige Strecke kam mir entgegen“, analysierte die Siegerin ihren Rennverlauf.

Besonders beeindruckend war ihre mentale Stärke, Van Coevorden sagte nach dem Rennen: „Ich war mir unsicher, ob ich überhaupt starten sollte, weil ich mich am Morgen nicht gut gefühlt habe. Doch mein Trainer, meine Familie und mein Freund haben mich ermutigt. Das jahrelange Training hat sich ausgezahlt, denn mein Körper wusste genau, was zu tun war.“

Mit ihren Siegen in Geelong setzten sowohl Jelle Geens als auch Natalie Van Coevorden ein starkes Zeichen für die kommende Saison der Ironman Pro Series. Das nächste Rennen der Serie am kommenden Wochenende verspricht erneut ein spannendes Rennen. Beim Ironman Südafrika geht es dabei um die doppelte Punktzahl von 5.000 Punkten. Für ihre Siege über die Mitteldistanz erhielten Geens und Van Coevorden jeweils 2.500 Punkte für das Ranking der Pro Series.

Ironman 70.3 Geelong | Profi-Frauen

23. März 2025 | Geelong (Australien)
PlatzNameLandGesamt1,9 km Swim90 km Bike21,1 km RunPro Series Points (inoffiziell)
1Natalie Van Coevorden AUS4:05:5023:242:15:221:22:292.500
2Hannah Berry NZL4:06:2923:372:14:581:23:132.470
3Grace Thek AUS4:07:4224:292:19:251:18:592.397
4Regan Hollioake AUS4:10:1924:242:14:121:26:432.240
5Chloe Lane AUS4:14:5524:252:19:191:25:591.964

Kein Livestream

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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