Zwei Wochen nach Platz sechs bei der Ironman-WM auf Hawaii und zwei Wochen vor dem Ironman Florida setzt Sam Long noch einmal einen massiven Doppelreiz: 220 Kilometer auf dem Rad plus Koppellauf am Samstag, tags darauf knapp 34 Laufkilometer mit Intensitäten. Wir analysieren, was der Belastungsblock über seine Form für Florida verrät.
Getty Images for IRONMAN Sowohl auf der Mittel- als auch auf der Langdistanz ists Longs herausragende Rad-Lauf-Kombination der Schlüssel zu seinem Erfolg.
Exakt zwei Wochen liegen zwischen Sam Longs großem Trainingswochenende und seinem nächsten Ironman. Am 10. Oktober hatte der US-Amerikaner auf Hawaii in 7:55:21 Stunden den sechsten Platz bei der Ironman-WM belegt und das Rennen anschließend als seine bislang beste Langdistanz bezeichnet. Am 7. November steht er bereits wieder an der Startlinie, diesmal mit der Startnummer eins beim Ironman Florida in Panama City Beach.
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Zeit für einen neuen Formaufbau bleibt nicht: Die Fitness muss nach Kona vor allem erhalten, die Ermüdung des WM-Rennens verarbeitet und gleichzeitig noch einmal ein gezielter Trainingsreiz gesetzt werden. Wie groß dieser bei Long ausfallen kann, zeigte das Wochenende vom 24. und 25. Oktober. Am Samstag absolvierte er 220 Kilometer auf dem Rad mit anschließendem Koppellauf. Keine 24 Stunden später folgte ein fast 34 Kilometer langer Lauf mit Intervallprogramm.
Für Long sind derartige Monstereinheiten allerdings nichts Ungewöhnliches. Der 30-Jährige ist seit Jahren dafür bekannt, enorme Umfänge mit hohen Intensitäten zu kombinieren. Gerade aufgrund seiner Schwimmschwäche arbeitet Long so akribisch und fokussiert an seiner Rad-Lauf-Kombination. Dass dieser Ansatz funktionieren kann, zeigte sein Top-Ergebnis Hawaii. Dort kam Long erst als 42. Athlet aus dem Wasser, arbeitete sich auf dem Rad aber weit nach vorne und benötigte für die 180 Kilometer 4:12:50 Stunden. Dabei erzielte er durchschnittlich 315 Watt. Anschließend lief er den Marathon in 2:42:57 Stunden und wurde Sechster. So extrem seine Trainingsphilosophie manchmal wirken mag, hat sie sich nun auch auf Big Island bezahlt gemacht. Grund genug, um für den Ironman Florida unmittelbar mit dem wahnsinnigen Wochenend-Block weiterzumachen.
Getty Images for Ironman Hawaii-Debüt: Den sechsten Platz bei seiner Kona-Premiere vor wenigen Wochen bezeichnete Long als bisher beste Langdistanz in seiner Karriere.
Samstag: 220 Radkilometer bei knapp 41 km/h mit direktem Koppellauf
Den ersten Teil des Blocks bildete eine 220 Kilometer lange Radfahrt in 5:22:50 Stunden. Bei 974 Höhenmetern lag die Durchschnittsgeschwindigkeit bei beachtlichen 40,9 km/h. Die Leistungsdaten hat Long bei dieser Trainingseinheit ausgeblendet. Als Wettkampfreferenz ist seine Leistung auf Hawaii dennoch interessant. Dort hielt Long über 4:12:50 Stunden durchschnittlich rund 315 Watt. Ob und wie nahe er bei der 220-Kilometer-Ausfahrt an dieser Leistung unterwegs war, lässt sich aus den veröffentlichten Trainingsdaten
Den ersten Teil des Blocks bildete eine 220 Kilometer lange Radfahrt in 5:22:50 Stunden. Bei 974 Höhenmetern lag die Durchschnittsgeschwindigkeit bei beachtlichen 40,9 km/h. Die Leistungsdaten hat Long bei dieser Trainingseinheit ausgeblendet. Als Wettkampfreferenz ist seine Leistung auf Hawaii dennoch interessant. Dort hielt Long über 4:12:50 Stunden durchschnittlich rund 315 Watt. Ob und wie nahe er bei der 220-Kilometer-Ausfahrt an dieser Leistung unterwegs war, lässt sich aus den veröffentlichten Trainingsdaten
Den ersten Teil des Blocks bildete eine 220 Kilometer lange Radfahrt in 5:22:50 Stunden. Bei 974 Höhenmetern lag die Durchschnittsgeschwindigkeit bei beachtlichen 40,9 km/h. Die Leistungsdaten hat Long bei dieser Trainingseinheit ausgeblendet. Als Wettkampfreferenz ist seine Leistung auf Hawaii dennoch interessant. Dort hielt Long über 4:12:50 Stunden durchschnittlich rund 315 Watt. Ob und wie nahe er bei der 220-Kilometer-Ausfahrt an dieser Leistung unterwegs war, lässt sich aus den veröffentlichten Trainingsdaten
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