"Sportmoment für die Ewigkeit":
Anne Haug erhält Bayerischen Sportpreis

Ironman-Weltmeisterin Anne Haug ist am vergangenen Wochenende beim “Bayerischen Sportpreis 2020” in der Kategorie “Sportmomente für die Ewigkeit” ausgezeichnet worden.

Mit ihrem Hawaii-Sieg am 12. Oktober des vergangenen Jahres hat Anne Haug deutsche Sportgeschichte geschrieben. Als erste Triathletin aus der Bundesrepublik konnte sich die heute 37-Jährige den begehrten Ironman-Weltmeistertitel in Kailua-Kona sichern. Ein knappes Jahr später wurde die Bayreutherin am vergangenen Wochenende in München für diesen historischen Sieg mit dem Bayerischen Sportpreis 2020 in der Kategorie “Sportmomente für die Ewigkeit” ausgezeichnet. Haug zeigte sich bei der Preisverleihung gewohnt bescheiden: “Wenn mir das jemand vor 17 Jahren gesagt hätte, als ich hier, 200 Meter weiter, im Olympiapark München mit meinen Sportstudium begonnen habe, ich hätte ihn für verrückt erklärt”, sagt sie. Diese Auszeichnung verstehe sie stellvertretend für ihr ganzes Team, das sie seit vielen Jahren unterstütze und ohne das dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre, so die amtiere Ironman-Weltmeisterin.

Auszeichnungen in sieben Kategorien

Insgesamt wurde der Sportpreis in sieben Kategorien vergeben. So wurde Para-Schwimmer Josia Topf aus Erlangen als “herausragender Nachwuchssportler”, Bastian Schweinsteiger für seine “herausragende bayerische Sportkarriere” sowie Ruderer Oliver Zeidler und Snowboarderin Ramona Hofmeister als “Botschafter des bayerischen Sports” ausgezeichnet. Das Sportmagazin “Kicker” gewann in der Kategorie “herausragende Präsentation des Sports”, der “persönliche Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten” ging an den FC Bayern München und der “Sonderpreis für beispielhaftes Engagement zur Bewältigung der Corona-Pandemie” ging stellvertretend für das große Engagement vieler Menschen in diesen Tagen an mehrere Profisportler, unter anderem an die beiden Bayern-Spieler Joshua Kimmich und Leon Goretzka, die bisher mit ihrer Initiative “#WeKickCorona” Spendengelder in Höhe von fünf Millionen Euro für karitative Vereine und soziale Einrichtungen gesammelt haben. Ebenfalls in dieser Kategorie ausgezeichnet wurden die deutsche Skispringerin Katharina Althaus, die in der Wettkampfpause Atemschutzmasken für befreundete Rettungskräfte und Ärzte nähte, Snowboard-Weltmeisterin Selina Jörg, die mit dem Lastenfahrrad Verpflegungspakete an Menschen mit Vorerkrankung auslieferte sowie an die Snowboarderin Carolin Langenhorst, die beim Gesundheitsamt in Bad Reichenhall als freiwillige Helferin bei der Corona-Telefonberatung einsprang.

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