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Kampfansagen aus Großbritannien:
Diese zwei britischen Profis schielen auf Jan Frodenos Weltbestzeit

7:35:39 Stunden: Gleich zwei britische Profitriathleten haben die Weltbestzeit von Jan Frodeno im Blick. Ausnahmsweise hat Frodenos Rivale Alistair Brownlee mit diesem Vorhaben nichts zu tun.

Seit Ende Januar ist Jan Frodenos Bestmarke von seinem Roth-Sieg 2016 wieder in aller (Triathlon)-Munde. Der Norweger Kristian Blummenfelt und der britische Doppelolympiasieger Alistair Brownlee wollen im Frühjahr 2022 die Zeit von Frodeno pulverisieren und als erste Athleten eine Langdistanz – unter Laborbedingungen – in weniger als sieben Stunden ins Ziel bringen. Auch bei den Frauen soll im Rahmen des Projekts die bisherige Langdistanz-Bestmarke von Chrissie Wellington mit 8:18:13 Stunden, aufgestellt im Jahr 2011 in Roth, unterboten werden. Lucy Charles-Barclay und Nicola Spirig wollen außerdem als erste Triathletinnen nach einem 226-Kilometer-Rennen unter acht Stunden finishen.

Für die 27-Jährige Britin Charles-Barclay ist dieses Vorhaben jedoch noch nicht genug. “Ich bin jemand, der sich die Messlatte gern immer noch ein wenig höher legt. Also werde ich versuchen, so nahe wie möglich an Jan Frodenos Weltbestzeit heranzukommen”, sagt sie im Interview. Warum der dreifachen Ironman-Vizeweltmeisterin zudem nicht nur ein Sieg auf Hawaii genügt und sie ihren Traum von Olympischen Spielen noch nicht begraben hat: In der triathlon 188 blicken wir im Porträt auf die Karriere der selbstbewussten Britin im Porträt, betrachten ihre sportlichen Anfänge im Leistungsschwimmen und schauen in die Zukunft sowie auf jede Menge ambitionierte Ziele.

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Joe Skipper plant die beste Saison seiner bisherigen Karriere

Ebenfalls große Ziele hat Charles-Barclays Landsmann Joe Skipper. Auf die Nachfrage unserer Redaktion nach seinen Vorhaben für das Jahr 2021 gab der 32-jährige mehrfache Ironman-Sieger bekannt, dass er nach seinem Saisonauftakt beim Ironman 70.3 Dubai beim Ironman in Texas am 24. April Jan Frodenos Weltbestzeit unterbieten will. Skipper erzielte seine bisherige Bestmarke auf der Langdistanz beim Ironman Florida, den er im November 2019 nach 7:46:28 Stunden gewann und gleichzeitig auch einen neuen Streckenrekord aufstellte. Und auch für den Rest des Jahres hat Skipper weitere große Ziele: Im Juli will er erstmalig bei der Challenge Roth als Sieger ganz oben auf dem Podium stehen. Dort landete er bei seinen zwei Starts 2016 und 2017 jeweils auf Rang zwei – 2016 mit einer Zeit von 7:56:23 Stunden mehr als 20 Minuten hinter Jan Frodeno. Den dreifachen Ironman-Weltmeister hätte Skipper bei seinem dritten Start im Frankenland vielleicht erneut als direkten Kontrahenten an seiner Seite. Zum Abschluss der Saison soll für Joe Skipper dann außerdem noch ein Podiumsplatz bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii herausspringen. Sein bislang bestes Ergebnis auf Big Island gelang ihm im Jahr 2019 mit Platz sechs (8:07:46 Stunden).

Michael Rauschendorfer Feierlicher Moment: Jan Frodeno (Mitte) bei der Siegerehrung in Roth 2016. Dessen Bestzeit aus dem Rennen im Frankenland will Joe Skipper (links) in diesem Jahr knacken.

Hier ist die triathlon 188 erhältlich

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