Dienstag, 10. Februar 2026

Dirty-Race-Crossduathlon: Hoffmann und Rudl gewinnen in Murr

blende2net Der amtierende Deutsche Meister im Crossduathlon, Jonas Hoffmann, sichert sich den Sieg in Murr mit 40 Sekunden Vorsprung.

Triathlonprofis wie Sebastian Kienle, Normann Stadler oder auch Andreas Böcherer haben das Dirty Race in Murr, Baden-Württemberg, schon für sich entschieden. Der Termin am jeweils letzten Samstag des Januars ist für die Sportler gesetzt, so auch an diesem Wochenende. 129 Teilnehmer haben sich der Herausforderung gestellt und sind an den Start gegangen, um die Distanzen fünf Kilometer Laufen, 15 Kilometer Radfahren mit dem Mountainbike und vier Kilometer Crosslauf zu bewältigen.

Jonas Hoffmann entscheidet das Rennen für sich

Das Rennen, das mit zwei unterschiedlichen Untergründen (Asphalt und Schotter, Wald und Wiese) beim Laufen auf sich wartete, konnte Jonas Hoffmann vom racextract-Team für sich entscheiden. Dabei verpasste der zweifache Deutsche Meister im Crossduathlon ganz knapp, unter 60 Minuten zu bleiben. Seine Gesamtzeit 1:00:39 Stunde. Mit Laufzeiten von 14:37 und 13:54 Minuten sowie einem Radsplit von 32:08 Minuten konnte der 26-Jährige über alle drei Disziplinen die Bestzeiten des Tages erzielen und siegte am Ende mit 40 Sekunden Vorsprung vor Julian Großkopf vom Zedler-Institut (1:01:19 Stunde). Vorjahressieger Benjamin Pfrommer (Haico Racing), der mit rund vier Minuten Rückstand (1:04:32 Stunde) ins Ziel kam, belegte den dritten Platz.

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Rudl siegt erneut

Im Frauenrennen war es knapper. So war es die Titelverteidigerin Alexandra Rudl von Nonplusultra Esslingen, die der aufkommenden Marielle Bouchti von der Sport-Union Neckarsulm Paroli bieten musste. Elf Sekunden trennten die Siegerin Rudl (1:17:10 Stunde) von Bouchti (1:17:21 Stunde) im Ziel. Die erst 17-jährige Schülerin aus Bad Friedrichshall lief dabei jeweils die Tagesbestzeit, konnte jedoch auf der Radstrecke nicht ganz mit der erfahrenen Athletin und Vize-Europameisterin 2022 ihrer AK im Crossduathlon, Rudl, mithalten. Drittplatziert ins Ziel lief Josepha Huber vom Team Silla Hopp (1:20:10 Stunde).

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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