NEU! triathlon-News Ausgabe vom 23. Oktober, 17:55 Uhr · 1:05 Min · Kurzfassung

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„Es war eine gute Vorbelastung für die Einzelrennen“

Bengt Lüdke Lena Meißner bei ihrem Zieleinlauf vor der Kulisse des Olympiastadions in Berlin.

Mit 40 Sekunden Vorsprung vor dem Team Triathlon Potsdam hat sich das EJOT Team TV Buschhütten in 1:08:18 Stunden den deutschen Meistertitel in der Mixed-Staffel gesichert. Nach der Flower Ceremony standen die Athleten tri-mag.de für ein kurzes Interview zur Verfügung.

Starter Lasse Lührs erklärte frank und frei: „Bei mir lief es heute ein bisschen zäh. Henry Graf vom Team Darmstadt war bärenstark, da konnte ich nicht ganz mithalten. So habe ich mit etwas Rückstand an Annika übergeben. Ich wollte natürlich eine etwas bessere Ausgangssituation schaffen – aber ich hatte Vertrauen in die anderen, dass sie den Rückstand noch aufholen können.“ Die angesprochene Teamkollegin Annika Koch, die als Zweite ins Wasser gegangen war, sagte: „Der Fokus lag ganz klar darauf aufzuschließen und nicht die Position zu sichern, um die bestmögliche Ausgangsposition für unsere letzten beiden Starter zu haben – also eigentlich ganz vorn. Das ist mir ganz gut gelungen.“

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Justus Nieschlag reißt die Lücke

Als Dritter war Justus Nieschlag auf die Strecke gegangen – und lobte die Teamkollegen. „Schönen Dank erst mal an die anderen für die gute Vorarbeit. Das war der Grundstein, dass wir vorn dabei sind. Dann war der Plan, wie in den letzten Mixed-Staffelrennen, möglichst die Lücke schon beim Schwimmen zu reißen und auf dem Fahrrad zu vergrößern. Das hat glücklicherweise ganz gut geklappt. Dann habe ich mit ein bisschen Puffer an Lena übergeben.“ Lena Meißner, die Schlussathletin gab einen Einblick in ihre Gefühlswelt, als sie sagte: „Es ist ein bisschen unheimlich, wenn man auf die Strecke geht und weiß, dass Laura Lindemann einem im Nacken sitzt. Aber ich wusste, dass ich gut in Form bin und von meinen drei tollen Teamkameraden einen guten Puffer mitbekommen habe. Ich hatte einfach Vertrauen in das, was ich kann. Ich habe mich gut gefühlt. Als ich beim Laufen gesehen habe, wie groß der Vorsprung ist, konnte ich das Ganze auch noch genießen und für das Team nach Hause laufen. Es war für uns alle eine gute Vorbelastung für die Einzelrennen.“

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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