Mittwoch, 22. Mai 2024

„Greetings from sunny Andorra!“

In den Pyrenäen Andorras findet Jan Frodeno hervorragende Trainingsbedingungen.

Andorra? Wo war das noch gleich? Das Fürstentum liegt in den östlichen Pyrenäen zwischen Spanien und Frankreich. Andorra gehört zu den sechs Zwergstaaten Europas und zählt knapp 78.000 Einwohner. Einer von ihnen ist seit Neuestem Jan Frodeno. Der deutsche Triathlon-Superstar begrüßt auf Instagram seine Follower in einem Videoclip mit den Worten: „Greetings from sunny Andorra!“

Bergpässe direkt vor der Haustür

Nach vielen Jahren im spanischen Girona ist der 40-Jährige nun mitsamt der Familie dorthin gezogen, wo nur wenige Kilometer entfernt gerade die Tour de France in den französischen Pyrenäen vorbeizieht. „Es ist ein Neuanfang und ich bin ein bisschen aufgeregt“, sagt Frodeno.

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Der dreimalige Ironman-Weltmeister findet hier exzellente Trainingsbedingungen und neue Reize vor: „Nach vielen Jahren der Routine freue ich mich auf andere Wege und Straßen fürs Training. Es ist einfach cool, Bergpässe direkt vor der Haustür zu entdecken.“ Die Vorzüge lernte Frodeno bereits im Frühjahr bei einem Höhentraining in Andorra kennen, wie man bei Instagram seinerzeit beobachten konnte.

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Aktuell ist er allerdings noch einschränkt und hält sich aufgrund seiner Achillessehnenbeschwerden zumindest mit dem Lauftraining zurück. Bei der Challenge in Roth musste er bekanntermaßen in Führung liegend in der dritten Disziplin abbrechen. Bis zum großen Auftritt bei der Ironman-WM auf Hawaii will er wieder fit sein.

Cameron Wurf ist Frodenos neuer Nachbar

Vielleicht kann Jan Frodeno schon bald mit prominenter Begleitung ins Lauftraining einsteigen: Einer seiner Nachbarn in Andorra ist nämlich Cameron Wurf. Vermutlich meint er den Australier, als er sagte: „Nette Leute hier, die uns herzlich willkommen geheißen haben.“

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15 Kommentare

    • so eine dumme, unterstellende Aussage. Ist eben typisch deutsch, genau wie das Rumgejammer bezüglich der Steuerersparnis. Er hat schon vorher keine Steuern in Deutschland gezahlt und zu glauben, dass jemand, der alles erreicht hat und eigetlich morgen als einer der besten aller Zeiten zurücktreten kann, jetzt dopen will, ist halt dumm.
      Weil es in deiner Region mal jemanden gab, der sich an Frauen vergeht, unterstellen wir das dir jetzt also auch? Was für ein armes Leben muss man haben, so durch die Welt zu laufen.

  1. Finde ich richtig:

    „Travis Tygart, der Chef der amerikanischen Anti-Doping-Agentur, sagte jetzt erst wieder in Eugene, als er zu den einstigen NOP-Mitgliedern gefragt wurde: „Für jeden Athleten gilt die Unschuldsvermutung, solange er nicht gerichtsfest verurteilt ist. Aber ich trichtere es schon meinem Kind ein: Du wirst auch nach deinem Umfeld beurteilt, mit dem du dich umgibst.“

    https://www.sueddeutsche.de/sport/klosterhalfen-5000-meter-eugene-1.5625149

    Was ist das für ein Umfeld in Andorra bezügl. Trainingsbedingungen, Steuersätze, Dopinkontrollen?
    Kann man hier nachlesen:

    https://www.sueddeutsche.de/sport/tour-de-france-2021-andorra-1.5348832

    Natürlich ist nichts bewiesen, aber dem bösen Schein wird ohne Not Vorschub geleistet. Die sportlichen Gründe finde ich unplausibel, sind aber allemal (im doppelten Sinn) eine gute cover-story.

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Christian Wriedt
Christian Wriedt
Schreiben und Bearbeiten von Texten, Verbesserung der internen Abläufe und Erstellung von Abgabeplänen – das ist der tägliche Dreikampf von Christian Wriedt in der triathlon-Redaktion. Der studierte Sportwissenschaftler ist vor allem aufgrund seiner langjährigen journalistischen Erfahrung verpflichtet worden. Dem Triathlon begegnet der gebürtige Hamburger und leidenschaftliche Fußballer mit großer Neugier und noch größerem Respekt.

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