Samstag, 13. Juli 2024

Lindemann holt Gold, Hellwig wird U23-Vizemeister

Gold nach einem starken Finish: Laura Lindemann ist Europameisterin im Supersprint.

Mit einer starken Laufleistung hat sich Laura Lindemann den Titel bei den Supersprint-Europameisterschaften im österreichischen Kitzbühel gesichert. Die Deutsche war nach den 500 Metern Schwimmen und 12 Kilometern Radfahren in der Spitzengruppe, die schnell auf fünf Athletinnen zusammenschmolz, auf die 3,1 Kilometer lange Laufstrecke gegangen. Auf den finalen 500 Metern zog die 24-Jährige im Duell mit der Russin Valentina Rasiova und der Französin Leonie Periault das Tempo noch einmal an und lief nach 35:21 Minuten als Erste über die Ziellinie. Rasiova kam fünf Sekunden später auf Rang zwei und sicherte sich zugleich den U23-Titel, Periault kam eine Sekunde später auf den Bronzerang, vor der Schweizerin Nicola Spirig-Hug (35:37 Minuten).

Die aktuelle deutsche Meisterin über die Sprintdistanz, Lisa Tertsch, lief als Gesamtsechste ein (35:44 Minuten) und gewann hinter Rasiova und der Britin Olivia Mathias (35:43 Minuten) EM-Bronze bei den U23.

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Bei den Männern machte der Schweizer Max Studer das Rennen und sicherte sich die EM-Krone in 32:03 Minuten, nachdem er sich ähnlich wie Lindemann bei den Frauen rund 500 Meter vor dem Ziel von den Verfolgern abgesetzt hatte. Silber gewann der Spanier Antonio Serrat Seoane (32:09 Minuten), auf Rang drei kam der Franzose Tom Richard (32:24 Minuten). Als bester Deutscher landete Tim Hellwig auf EM-Rang fünf in 32:30 Minuten, der zugleich Silber bei den U23 hinter dem Portugiesen Ricardo Batista (32:29 Minuten) bedeutete. Lasse Lührs wurde 14. (32:50 Minuten), Jonas Breinlinger 19. (32:58 Minuten). 

Von den deutschen Starterinnen hatten zuvor fünf von sechs den Endlauf erreicht. Lisa Tertsch hatte ihren Qualifikationslauf in 36:38 Minuten vor Laura Lindemann (36:46 Minuten) gewonnen. Nina Eim musste nach dem ersten Wechsel aussteigen. Im zweiten Halbfinale sicherte sich Marlene Gomez-Islinger ihren Finalplatz als Dritte (36:36 Minuten) hinter der Vorlaufschnellsten, der Französin Emma Lombardi (36:16 Minuten), und der Mitfavoritin Nicola Spirig-Hug in 36:23 Minuten. Im dritten Vorlauf zogen Olympia-Qualifikanitn Anabel Knoll als Zweite (37:00 Minuten) und Lena Meißner als Dritte (37:07 Minuten) hinter der Französin Audrey Merle (36:57 Minuten) in das Finale ein.

Bei den Männern hatte Jonas Breinlinger im ersten Halbfinale mit Rang sieben in 32:37 Minuten das Finalticket gelöst, während der aktuelle deutsche Meister über die Sprintdistanz, Tim Hellwig, mit Platz neun (32:38 Minuten) gerade noch den letzten regulären Qualifikationsplatz des Laufes belegte. Im zweiten Vorlauf schaffte Lasse Lührs als Fünfter in 33:01 Minuten den Sprung in das Finale. Simon Henseleit schaffte es als Elfter (33:24 Minuten) nicht in das A-Finale.

Bei den Junioren gab es weiteres EM-Gold für Deutschland durch Jule Behrens (36:41 Minuten) und Henry Graf (33:16 Minuten).

Supersprint-EM Kitzbühel, Elite Männer

19. Juni 2021
PlatzNameNationGesamt500m Swim12km Bike3,1km Run
1Max StuderSchweiz32:03 Minuten6:00 Minuten16:01 Minuten8:50 Minuten
2Antonio Serrat SeoaneSpanien32:096:0715:598:57
3Hayden WildeNeuseeland32:166:0815:559:06
4Tom RichardFrankreich32:245:5816:049:17
5Ricardo BatistaPortugal32:296:0116:039:19
6Tim HellwigDeutschland32:305:5416:109:18
7Samuel DickinsonGroßbritannien32:34n.a.n.a.n.a.
8Florin SalvisbergSchweiz32:356:0315:589:24
9Connor BentleyGroßbritannien32:366:0116:039:25
10Sylvain FridelanceSchweiz32:375:5816:009:25
15Lasse LührsDeutschland32:466:0615:579:30
20Jonas BreinlingerDeutschland32:585:5516:049:45

Supersprint-EM Kitzbühel, Elite Frauen

19. Juni 2021
PlatzNameLandGesamt500m Swim12km Bike3,1km Run
1Laura LindemannDeutschland35:216:2117:3210:16
2Valentina RiasovaRussland35:266:2717:2910:17
3Leonie PeriaultFrankreich35:276:2517:2510:17
4Nicola Spirig-HugSchweiz35:376:3017:2210:32
5Olivia MathiasGroßbritannien35:436:1617:3410:37
6Lisa TertschDeutschland35:446:3017:2210:35
7Sian RainsleyGroßbritannien35:476:1717:2710:38
8Jolanda AnnenSchweiz35:506:2317:2710:47
9Sophie AldenGroßbritannien35:526:1817:3510:40
10Audrey MerleFrankreich35:536:2517:3110:42
12Marlene Gomez-IslingerDeutschland36:006:2517:2810:54
18Anabel KnollDeutschland36:146:2817:2811:08
23Lena MeißnerDeutschland36:286:3017:2311:21

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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