Donnerstag, 15. Januar 2026

Paris 2024: Triathletin Taylor Knibb 19. im Einzelzeitfahren

Taylor Knibb gilt als eine der stärksten Radfahrerinnen der Triathlonwelt. Mit den Spezialistinnen konnte sie bei Olympia dennoch nicht mithalten – und hatte obendrein noch Pech.

Frank Wechsel / spomedis Taylor Knibb beim Start zum Einzelzeitfahren der Olympischen Spiele 2024.

Gleich dreimal ging US-Triathletin Taylor Knibb beim Einzelzeitfahren am ersten Wettkampftag der Olympischen Spiele 2024 zu Boden. Auf den regennassen Straßen von Paris hatte die 26-Jährige keine Chance gegen die Schwerkraft – und auch nicht gegen die Konkurrenz.

- Anzeige -
Anna Bruder / spomedis Die Straßen von Paris sind am ersten Wettkampftag der Spiele regennass.

Olympiasiegerin im Einzelzeitfahren wurde überlegen die Australierin Grace Brown, die 39:38 Minuten für den verwinkelten 32,4-Kilometer-Parcours durch die französische Hauptstadt benötigte. Silber holte sich die Britin Anna Henderson mit mehr als eineinhalb Minuten Rückstand, Dritte wurde knapp dahinter Knibbs US-Teamkollegin Chloe Dygert.

Frank Wechsel / spomedis Der Invalidendom bildet die eindrucksvolle Kulisse für die Radfahrerinnen – und nächste Woche auch für die Triathleten.

Die beiden Deutschen Mieke Kröger und Antonia Niedermaier belegten die Plätze 13 und 15, Knibb wurde am Ende mit 3:25 Minuten Rückstand 19. Die Amerikanerin hatte in dieser Saison vor allem bei den T100-Rennen der Professional Triathletes Organisation auf dem Rad überzeugt, auch beim Ironman Hawaii im vergangenen Oktober hatte sie auf dem Rad die entscheidenden Akzente gesetzt.

Frank Wechsel / spomedis Taylor Knibb erreicht das Ziel. Der Zielbogen auf der Pont Alexandre III ist der gleiche wie beim Triathlon.

Nächster Auftritt von Knibb in Paris ist das Einzelrennen der Triathletinnen am kommenden Mittwoch. Am 5. August geht es zudem im Mixed Relay um Gold, Silber und Bronze – das US-Quartett hatte bei der Olympiapremiere des Formats vor drei Jahren in Tokio Silber hinter Großbritannien geholt. Knibb ist die einzige Teilnehmerin dieser Olympischen Spiele, die sich in zwei verschiedenen Sportarten qualifiziert hat.

Frank Wechsel / spomedis Nur kurz darf Taylor Knibb auf dem Treppchen in spe Platz nehmen – bald wird sie im Feld durchgereicht.
Frank Wechsel / spomedis Am Mittwoch sehen wir Taylor Knibb wieder auf der Pont Alexandre III unter dem Eiffelturm.

Das Rennen der Männer gewann der Belgier Remco Evenepoel in 36:12 Minuten vor dem Italliener Filippo Ganna und Wout van Aart (ebenfalls Belgien). Maximilan Schachmann wurde als einziger Deutscher im Feld Neunter.

Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

9,95 -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

94,95 -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Frank Wechsel
Frank Wechsel
Frank Wechsel ist Herausgeber der Zeitschriften SWIM und triathlon. Schon während seines Medizinstudiums gründete er im Oktober 2000 zusammen mit Silke Insel den spomedis-Verlag. Frank Wechsel ist zehnfacher Langdistanz-Finisher im Triathlon – 1996 absolvierte er erfolgreich den Ironman auf Hawaii.

Verwandte Artikel

triathlon-Awards: Das sind die Rennen des Jahres 2025

Welche Triathlon-Events haben 2025 die Community am meisten begeistert? Knapp 10.000 Fans haben im Rahmen der triathlon-Awards abgestimmt – und das Ergebnis zeigt klare Favoriten auf Sprint-, Mittel- und Langdistanz. Hier erfährst du, welche Rennen in diesem Jahr ganz oben gelandet sind.

Rückschläge, Comebacks, Emotionen: 5 Takeaways von einer WM, die alles hatte

Von Lucy Charles-Barclays Wiederauferstehung bis zu Kristian Blummenfelts bitterem Finish – die Ironman-70.3-WM 2025 erzählte Triathlon-Geschichten, die bleiben. Und mittendrin: Tanja Neubert, die zeigt, wie schnell der Sprung von der Kurz- auf die Mitteldistanz gelingen kann.

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge