- Anzeige -

Kienle auf dem Podium
Thomas Steger und Sarissa de Vries gewinnen Challenge Riccione

Bei der Challenge Riccione hat sich der Österreicher Thomas Steger in 3:52:34 Stunden den Sieg gesichert. Sebastian Kienle landete auf Rang drei. Bei den Frauen triumphierte die Niederländerin Sarissa de Vries in 4:23:16 Stunden. Die Deutsche Carolin Lehrieder landete auf Rang vier.

Thomas Steger hat der Challenge Riccione mit einer beeindruckenden Aufholjagd seinen Stempel aufgedrückt und das Rennen über die Mitteldistanz im italienischen Badeort nahe Rimini mit einer Zeit von 3:52:34 Stunden für sich entschieden. Hinter dem Österreicher kamen Pablo Dapena Gonzalez (3:53:54 Stunden) und Sebastian Kienle (3:55:19 Stunden), der das erste Rennen nach seiner Achillessehnenverletzung bestritt, auf das Podium. Die Deutschen Andreas Böcherer (3:56:26 Stunden), Frederic Funk (4:00:05 Stunden) und Michael Raelert (4:03:57 Stunden) landeten auf den Rängen fünf, elf und 13.

Bei den Frauen gewann Sarissa de Vries aus den Niederlanden, die für die 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen 4:23:16 Stunden benötigte. Rang zwei ging an die Britin India Lee (4:29:03 Stunden), Platz drei belegte die Italienerin Marta Bernardi (4:33:29 Stunden). Die Deutsche Carolin Lehrieder verpasste in 4:34:34 Stunden als Vierte das Podium. Direkt dahinter lief Lena Berlinger nach 4:35:26 Stunden ins Ziel. Laura Zimmermann wurde achte (4:43:30 Stunden).

- Anzeige -

Kienle kommt mit Rückstand zum ersten Wechsel

Nach dem Rolling Start, bei dem jeweils fünf Athleten in Zehn-Sekunden-Abständen ins Wasser gegangen waren, stieg der Belgier Pieter Heemeryck (26:31 Minuten) als Erster aus der knapp 16 Grad kalten Adria, zehn Sekunden vor dem Spanier Pablo Dapena Gonzalez, Lokalmatador Mattia Ceccarelli (26:45 Minuten) und Thomas Davis (26:48 Minuten). Frederic Funk folgte auf Rang sieben (27:04 Minuten), eine Sekunde vor Michael Raelert. Andreas Böcherer machte sich an Position elf liegend (27:24 Minuten) auf den Weg zum Rad. Sebastian Kienle, mit der Startnummer eins ins Rennen gegangen, kam an Position 29 (29:25 Minuten) in die Wechselzone. Thomas Steger war als 25. nach 26:59 Minuten aus dem Wasser gestiegen.

Raelert, Funk und Böcherer in Spitzengruppe

Auf der Radstrecke bildete sich eine siebenköpfige Spitzengruppe, die innerhalb von 26 Sekunden zur ersten Zeitnahme kam. Ceccarelli lag vorn (1:11:26 Stunden), Heemeryck (1:11:34 Stunden) dahinter, direkt vor Raelert (1:11:37 Stunden), Böcherer (1:11:39 Stunden) und Funk (1:11:43 Stunden). Hinter der Spitzengruppe schlossen sich kleinere Gruppen zusammen, Sebastian Kienle (1:14:37 Stunden) erreichte als 18. die erste Zeitnahme auf dem Rad, zwei Plätze hinter Landsmann Julian Erhardt (1:14:16 Stunden) und einen Rang hinter dem späteren Sieger, der acht Sekunden vor Kienle lag.

Ceccarelli wechselt als erster Athlet in die Laufschuhe

Auch auf der weiteren Radstrecke konnte Ceccarelli seine Führung behaupten und ging mit 1:30 Minuten Vorsprung auf seine Verfolger als Erster auf die Laufstrecke vor der fünfköpfigen Gruppe mit Heemryck und den drei Deutschen Raelert, Böcherer und Funk. Zehn Sekunden dahinter folgte Dapena Gonzalez. Sebastian Kienle verließ den zweiten Wechsel als 14. (2:44:16 Stunden), einen Platz und eine Sekunde hinter Steger und zwei Plätze vor Erhardt.

Kienle und Steger holen auf

Auf der Laufstrecke schmolz der Vorsprung Ceccarellis langsam dahin. Nach der ersten Runde lag der Italiener nur noch 49 Sekunden vor Dapena, Heemeryck folgte zehn Sekunden später, Funk und Raelert lagen knapp eine Minute dahinter auf den Positionen fünf und sechs, Böcherer war Siebter mit 18 Sekunden Rückstand auf seine Landsleute. Dahinter folgte Steger mit 53 Sekunden Rückstand. Kienle war 13., knapp drei Minuten hinter Ceccarelli, der auf der zweiten Runde bis auf Rang drei nach hinten durchgereicht wurde. Dapena übernahm die Führung (3:08:33 Stunden), eine Minute dahinter lag bereits Steger. Raelert, Funk und Böcherer lagen nach zwei Runden auf den Rängen sechs, sieben und acht, auf Position neun hatte sich Sebastian Kienle vorgekämpft, rund zweieinhalb Minuten hinter der Spitze. Das Führungstrio behauptete seine Position auch auf Runde drei, während Kienle weiter Boden gut gemacht und an Position fünf liegend knapp eine Minute auf den Viertplatzierten Molinari aufgeholt hatte. Böcherer war Sechster, Raelert und Funk liefen an den Positionen elf und zwölf.

Steger setzt sich ab

Nach vier Runden lagen Steger und Dapena gleichauf (3:41:25 Stunden), Kienle hatte sich auf Podestplatz drei nach vorn gearbeitet (3:43:50 Stunden). Molinari lag nur noch auf Rang sieben (3:45:12 Stunden). Böcherer passierte die Zeitnahme als Fünfter (3:44:31 Stunden), Funk als Elfter (3:47:24 Stunden), Ralert kam 46 Sekunden später als Zwölfter zum Schlussabschnitt. Steger sicherte sich letztlich den Sieg in 3:52:34 Stunden und distanzierte Dapena um 1:20 Minuten. Nach 3:55:19 kam Sebastian Kienle lächelnd als Dritter ins Ziel und wurde vom Sprecher im Zielbereich gefeiert: “Sebi Kienle is back on the circuit.”

Challenge Riccione | Profi-Männer

09. Mai 2021 | Riccione (Italien)
PlatzierungNameNationGesamtzeit1,9 km Swim90 km Bike21,2 km Run
1Thomas StegerAUT3:52:3426:592:12:221:08:18
2Pablo DapenaESP3:53:5425:072:12:331:11:36
3Sebastian KienleGER3:55:1927:332:11:391:11:02
4Mattia CeccarelliITA3:55:5925:062:10:471:15:26
5Andi BöchererGER3:56:2625:442:11:361:14:21
11Frederic FunkGER4:00:0525:102:11:381:18:04
13Michael RaelertGER4:03:5725:202:11:511:20:57
21Per van VlerkenGER4:12:0528:082:19:181:19:47
26Julian ErhardtGER4:17:2026:422:17:361:27:42
32Jonas HoffmannGER4:21:3727:592:23:321:24:55
39Christian JaisGER4:29:3132:512:29:311:21:05
44Silas KöhnGER4:33:5429:442:29:531:29:03

Lehrieder als Fünfte aus dem Wasser

Bei den Frauen hatte zuvor Lokalmatadorin Ilaria Zane nach dem Schwimmen als Erste die Wechselzone erreicht (28:50 Minuten), vor der Britin India Lee (29:15 Minuten) und Sarissa de Vries aus den Niederlanden (29:23 Minuten). Die deutschen Starterinnen Carolin Lehrieder (30:43 Minuten), Lena Berlinger (32:41 Minuten) und Laura Zimmermann (35:15 Minuten) wechselten an den Positionen fünf, sieben und 13 auf das Rad. 

Nach der ersten von zwei Radrunden lagen Lee und de Vries drei Minuten vor dem Feld und erreichten die erste Zeitmessung nach ungefähr 50 Minuten. Eine Minute dahinter lag Zane, eine weitere Minute dahinter die beiden Deutschen Lehrieder und Berlinger (1:24:23 beziehungsweise 1:24:30 Stunden). Zimmermann lag acht Minuten hinter der Führenden auf dem 13. Rang. Mit knapp viereinhalb Minuten Vorsprung ging die Niederländerin de Vries als erste auf die 21,1 Kilometer lange Laufstrecke, gefolgt von Lee und Julie Iemmolo, die weitere vier Minuten hinter der Britin die zweite Wechselzone verließ (3:08:26 Stunden). Carolin Lehrieder ging als erste Deutsche auf dem vierten Rang (3:09:01 Stunden) auf die vier Laufrunden, Lena Berlinger dahinter auf Rang fünf (3:10:06 Stunden). Als dritte Deutsche folgte Laura Zimmermann auf dem neunten Rang (3:14:51 Stunden). 

De Vries läuft ungefährdet zum Sieg

Auf der Laufstrecke hielt de Vries ihren Vorsprung und lag nach zwei Runden weiterhin fünf Minuten vor ihrer Verfolgerin Lee. Dahinter schrumpfte Berlingers Rückstand auf Rang vier auf 20 Sekunden, Lehrieder lag nur wenige Sekunden dahinter (3:41:04 Stunden) auf Platz fünf. Auf den letzten beiden Runden ließ de Vries keine Zweifel mehr an ihrem Sieg aufkommen. Souverän lief die Niederländerin auf den letzten zwei der vier Laufrunden vorneweg und ging nach 4:09:19 Stunden als Erste auf die Zielgerade, gefolgt von India Lee. Hinter Lee gab es einen Dreikampf um den dritten Platz zwischen der Italienerin Marta Bernardi und den beiden Deutschen Berlinger und Lehrieder, die mit nur wenigen Sekunden Abstand auf den Schlussabschnitt liefen. Nach 4:23:16 Stunden war es schließlich de Vries, die die Ziellinie als erste überquerte und ihren Vorsprung auf die Zweitplatzierte India Lee (4:29:03 Stunden) auf fast sechs Minuten ausbaute. Den Kampf um den letzten Podestplatz entschied die Italienerin Bernardi für sich (4:33:29 Stunden), Carolin Lehrieder belegte als beste Deutsche den vierten Rang (4:34:34 Stunden). Einen Platz dahinter finishte Lena Berlinger nach 4:35:26 Stunden vor der Französin Julie Iemmolo (4:35:57 Stunden). Laura Zimmermann überquerte die Ziellinie nach 4:43:30 Stunden auf dem achten Platz.

Challenge Riccione | Profi-Frauen

09. Mai 2021 | Riccione (Italien)
PlatzNameNationGesamtzeit1,9 km Swim90 km Bike21,1 km Run
1Sarissa de VriesNED4:23:1627:382:27:121:23:17
2India LeeGBR4:29:0327:272:31:391:24:36
3Marta BernardiITA4:33:2928:532:35:581:22:34
4Carolin LehriederGER4:34:3428:442:34:361:25:32
5Lena BerlingerGER4:35:2630:512:34:001:25:20
8Laura ZimmermannGER4:43:3033:092:35:471:28:39

Erhalte Updates direkt auf dieses Gerät – abonniere jetzt.

Das könnte dir auch gefallen

Hier kannst du diesen Beitrag kommentieren

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.