NEU! triathlon-News Ausgabe vom 16. Oktober, 12:02 Uhr · 1:12 Min · Kurzfassung

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Fahrtechnik: Die Kurve kratzen

Wer schnell sein will, muss ordentlich treten können. Doch wer Kurven fahren kann, spart mächtig viel Watt. So änderst du am effektivsten die Richtung.

James Mitchell Der Blick zum Kurvenende und die innere Pedale oben, Daniela Ryf präsentiert eine perfekte Kurventechnik beim Miami T100-Rennen.

Natürlich kommt es beim Radfahren vor allem auf eine aero­dynamische Sitz­position und einen kraftvollen Tritt an, um möglichst schnell von A nach B zu kommen. Jedoch hilft eine gute Kurven­technik dabei, Kraft zu sparen und noch sicherer auf der Strecke ­unter­wegs zu sein. Wer schon einmal die besten Radfahrer unter den Triathlonprofis dabei beobachtet hat, wie sie sich in die ­Kurve legen, der weiß, was mit ­einer ausgefeilten Technik alles möglich ist. Und hierbei geht es nicht nur um die Sturzvermeidung. Die Besonderheit: Auf dem Triathlonrad hast du mit der ­Position in den Extensions eine ­zusätzliche Möglichkeit, die ­Kurve zu bewältigen. Eine Möglichkeit, die ­geübt sein will.

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1. Ideale Fahrlinie

Im normalen Straßenverkehr darf eine ­Kurve nicht geschnit­ten werden, und auch im Rennen müssen sich Athleten an die ­Regeln halten. So ist das Überfahren der Mittellinie verboten. Grundsätzlich gilt: groß rein, klein raus. Das bedeutet, dass die Kurve möglichst vom äußersten erlaubten Punkt der Straße angefahren wird. Von dort nach innen ziehen, um sich von den Fliehkräften wieder nach außen an den Fahrbahnrand tragen zu lassen. Wenn du geübt bist, entsteht ein Flow – ­und wenn ­mehrere ­Kurven hintereinander folgen, wirst du ­spüren, wie viel mehr Tempo du hast.

2. Richtig bremsen

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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