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SzeneAshleigh Gentle siegt beim Clash Miami

Ashleigh Gentle siegt beim Clash Miami

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Bei den Profifrauen setzte Ashleigh Gentle sich gegen die Konkurrenz durch (Archivbild).

Ashleigh Gentle hat dem Clash Endurance Miami ihren Stempel aufgedrückt. Beim Rennen der Frauen über 1,7 Kilometer Schwimmen, 62,7 Kilometer auf dem Rad und einem abschließenden Lauf über 16,9 Kilometer siegte die Australierin nach 2:59:41 Stunden vor Pamella Oliveira aus Brasilien (3:07:50 Stunden) und der Dänin Maja Stage Nielsen (3:08:08 Stunden). Deutsche Profi-Frauen waren in Miami nicht am Start.

Auf der Schwimmstrecke setzte sich Sara Perez Sala schnell an die Spitze, beim Australian Exit nach der ersten von zwei Schwimmrunden hatte die ehemalige Schwimmerin aus Spanien bereits 41 Sekunden Vorsprung auf die Verfolgergruppe um die Australierin Ashleigh Gentle. Diesen Vorsprung baute Perez Sala auf den folgenden 1,1 Kilometern auf 1:04 Minuten aus und stieg nach 22:19 Minuten aus dem Wasser. Gentle und Pamella Oliveira (Brasilien) folgten nach 23:23 Minuten, wenige Sekunden dahinter die beiden Amerikanerinnen Sonja Catano, Chelsea Sodaro, die Britin Emma Pallant-Browne und Samantha Kingsford aus Australien.

Sturz an der Spitze

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Nach dem Wechsel auf das Rad hielt Perez Sala ihren Vorsprung, vergrößerte ihn sogar auf 1:25 Minuten auf der achten von 17 Radrunden auf dem Homestead-Miami Speedway. Das Glück meinte es aber nicht gut mit der Spanierin. Sie übersah die Pylonen, die die Strecke markieren, stürzte mit dem Rad und musste das Rennen beenden. Die Führung übernahm die bis dahin zweitplatzierte Gentle, die ihren Vorsprung auf den folgenden Kilometern langsam aber stetig ausbaute. Dahinter fuhr Oliveira lange auf dem zweiten Platz, musste aber Sodaro und Pallant-Browne nach 54 Kilometern an vorbeiziehen lassen. Nach 1:57:04 Stunden und mit neuer Radbestzeit auf der Strecke in Miami (1:33:04 Stunden) erreichte Gentle als Erste die Wechselzone, eineinhalb Minuten dahinter folgten Sodaro (1:58:39 Stunden), Pallant-Browne (1:58:41 Stunden) und Oliveira (1:58:44 Stunden). 

Dropout auf der Laufstrecke

Auch auf der Laufstrecke ließ sich Gentle die Führung nicht nehmen. Sie spielte ihre Laufstärke aus und lief ihren Konkurrentinnen immer weiter davon. Pallant-Browne musste sich den Bedingungen in Florida beugen. Nachdem Sie auf dem Rad scheinbar schon mit den Temperaturen zu kämpfen hatte, musste sie das Rennen nach dem zweiten Laufkilometer beenden. Dasselbe Schicksal ereilte Sodaro nach sieben Kilometern. Unbeeindruckt davon lief Gentle an der Spitze immer weiter nach vorne, nach 9,6 Kilometern hatte sie einen Vorsprung von 4:50 Minuten auf Oliveira auf Rang zwei. Dahinter lief die Dänin Maja Stage Nielsen in Richtung Podium. Nach der zweiten Disziplin noch auf Rang sechs (2:00:51 Stunden), kämpfte sie sich auf den letzten 16,9 Kilometern bis zum Ziel immer weiter nach vorne.

Gentle war der Sieg nicht mehr zu nehmen, nach insgesamt 2:59:41 Stunden lief sie als Erste mit einem komfortablen Vorsprung über die Ziellinie. Auf dem Weg zum zweiten Platz verpasste Oliveira den Einlauf in den Zielkanal und bog auf eine zusätzliche Runde auf dem Speedway. Als sie ihren Fehler bemerkte, lief sie zurück und auf die Zielgerade. Nach 3:07:50 Stunden erreichte sie schließlich das Ziel, nur 18 Sekunden vor Stage Nielsen (3:08:08 Stunden).

Clash Miami | Profi-Frauen

11. März 2021 | Miami (USA)
PlatzNameNationGesamtzeit1,7 km Swim62,7 km Bike16,9 km Run
1Ashleigh GentleAUS2:59:4123:231:33:041:02:07
2Pamella OliveiraBRA3:07:5023:241:34:531:08:39
3Maja Stage NielsenDEN3:08:0825:271:34:161:06:46
4Samantha KingsfordAUS3:09:0823:341:35:191:09:06
5Sonja CatanoUSA3:16:1723:271:38:061:13:26
6Lisa BecharasUSA3:19:2625:571:33:181:18:42
7Bruna MahnBRA3:20:5925:561:40:061:13:33
8Lara GrudenUSA3:25:4325:571:42:531:15:11
9Summer DealUSA3:27:1828:161:41:291:15:40
10Rebecca MarrouUSA3:30:0427:401:40:461:19:46
Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin bei spomedis nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und immer öfter beim Laufen, denn inzwischen startet sie in einem Liga-Team im Triathlon.
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2 Kommentare

  1. Was ein turbulentes Rennen.
    Es ist mir immer noch rätselhaft, wie Perez Sala nach 8 identischen Runden es geschafft hat, sich so aus dem Rennen zu schießen.
    Genauso merkwürdig war die zusätzliche Radrunde von Kingsford als auch Oliveira, die dabei war, eine zusätzliche Runde zu laufen und nur dank genügend Vorsprung trotz Umweg noch den zweiten Platz ins Ziel gerettet hat. So ganz sauber war ihre Bandenüberquerung mitsamt zurücklaufen meiner Meinung dann auch nicht. Gibt es da eigentlich Regularien für?
    Und dann wie einige der Favoritinnen, darunter #6 des PTO Pro Rankings Pallant-Browne bereits beim Radfahren dermaßen erschöpft waren, dass sie sich völlig abgeschossen haben. Nicht auszudenken, die hätten die volle Mitteldistanz oder gar eine Volldistanz angegangen. Da wären dann nur noch 3-4 Frauen ins Ziel gekommen?

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