In der Videoreihe „Going Long“ haben die triathlon-Redakteure Anna Bruder und Lars Wichert ihre Langdistanzvorbereitung dokumentiert und sich darüber ausgetauscht. Mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen gab es ein gemeinsames Ziel. Nun lassen Anna und Lars ihre Saison noch einmal Revue passieren und geben einen Ausblick, wohin die Reise noch gehen soll.
Frank Wechsel | spomedis Geschafft! Die Challenge Roth war für Anna ein perfektes Saisonhighlight.
Ich bin nicht sorgenfrei in die Saison 2024 gestartet. Nachdem ich im Jahr zuvor nach meiner ersten Langdistanz beim Ironman Frankfurt in ein überraschend tiefes mentales Loch gefallen war, hatte ich Bedenken, dass mir das erneut blühen würde. Hinzu kam eine Verletzungsproblematik, die im Vorjahr bereits meinen Start beim Berlin Marathon verhindert hatte und mich noch ins Jahr 2024 begleitete. Als ich endlich wieder beschwerdefrei laufen konnte, brach ich mir den kleinen Zeh – ironischerweise als ich mich euphorisch zum Laufen fertig machte und in der Hektik am Türrahmen hängen blieb. Es war Februar, als ich das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit wieder ohne Schmerzen eine Stunde am Stück laufen konnte. Nur noch fünf Monate waren es bis zur Challenge Roth. Das erschien mir wenig, ich merkte dennoch, dass sich an meinem Mindset etwas verändert hatte.
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Alles etwas entspannter
Vor der Langdistanzpremiere habe ich mich verrückt gemacht, wenn im Training etwas nicht nach Plan lief und ich beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen aussetzen musste, was immer wieder vorkam. In diesem Jahr fühlte ich mich deutlich entspannter, mit größerem Vertrauen in mich selbst. Ich hatte keinerlei Zweifel daran, dass ich am 7. Juli fit sein würde. Das Trainingslager von power & pace und Hannes Hawaii Tours hat definitiv einen Beitrag dazu
Vor der Langdistanzpremiere habe ich mich verrückt gemacht, wenn im Training etwas nicht nach Plan lief und ich beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen aussetzen musste, was immer wieder vorkam. In diesem Jahr fühlte ich mich deutlich entspannter, mit größerem Vertrauen in mich selbst. Ich hatte keinerlei Zweifel daran, dass ich am 7. Juli fit sein würde. Das Trainingslager von power & pace und Hannes Hawaii Tours hat definitiv einen Beitrag dazu
Vor der Langdistanzpremiere habe ich mich verrückt gemacht, wenn im Training etwas nicht nach Plan lief und ich beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen aussetzen musste, was immer wieder vorkam. In diesem Jahr fühlte ich mich deutlich entspannter, mit größerem Vertrauen in mich selbst. Ich hatte keinerlei Zweifel daran, dass ich am 7. Juli fit sein würde. Das Trainingslager von power & pace und Hannes Hawaii Tours hat definitiv einen Beitrag dazu
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Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.
triathlon hat seine Leserinnen und Leser gefragt, wer den Ironman Hawaii gewinnt. Das Zwischenergebnis: Viele aus der Community trauen Laura Philipp den ganz großen Coup zu.
20 Jahre nach seinem letzten WM-Sieg kehrte Normann Stadler nach Hawaii zurück. Dort bremste ihn erst ein Speichenbruch, dann verhinderte eine Leistenverletzung das erhoffte Finish. Doch der 53-Jährige blickt keineswegs nur enttäuscht zurück.
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