Die Takeaways von Tallinn: Einsames Rennen für Caroline Pohle, Panagiotis Bitados fliegt zum Sieg

Direkt beim Schwimmen setzte sie sich an die Spitze und sah von ihren Konkurrentinnen anschließend nicht mehr viel – Caroline Pohle ist neue Ironman-70.3-Europameisterin. Der Grieche Panagiotis Bitados siegte mit einem beeindruckenden Lauf. Unsere Takeaways von zwei spannenden Rennen.

Gertrud Alatare / Ironman Caroline Pohle sichert sich den Sieg bei der Ironman-70.3-Europameisterschaft im estnischen Tallinn vor ihrem Vorbild, der Britin Katrina Matthews.

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1Der fliegende Grieche

Eine wirkliche Überraschung war der Sieg von Panagiotis Bitados am Sonntag nicht. Bereits bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee überzeugte er mit einer starken Gesamtperformance, lief den Halbmarathon unter 1:10 Stunden und siegte vor Tom Hug und Justus Nieschlag. Und auch den Trumer Triathlon entschied er vor wenigen Wochen eindrucksvoll für sich. Dass der Grieche also in Tallinn zu den Favoriten gehörte, stand fest. Erneut bewies er, dass ihm im Laufen nur wenige etwas entgegensetzen können. Wie er Leonard Arnold erst einholte und dann gleich zweimal abschüttelte, war beeindruckend anzusehen.

Und das kommt nicht von ungefähr. Bitados wurde bei der vergangenen U23-WM in Pontevedra Vierter, versuchte sich außerdem an der Olympia-Qualifikation, die er jedoch verpasste. Seitdem fokussiert sich der 21-Jährige auf die längere Strecke – und das scheint gut zu laufen. Für die diesjährige Ironman-70.3-Weltmeisterschaft ist er nicht qualifiziert. Im nächsten Jahr zählt er jedoch mit Sicherheit zu den Favoriten auf den Titel auf der Mitteldistanz.

2Konstant = Caroline Pohle

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Redaktion triathlon
Redaktion triathlonhttps://tri-mag.de
Die Redaktion der Zeitschrift triathlon und von tri-mag.de sitzt in Deutschlands Triathlonhauptstadt Hamburg im Stadtteil Altona. Das rund zehnköpfige Journalistenteam liebt und lebt den Austausch, die täglichen Diskussionen und den Triathlonsport sowieso. So sind beispielsweise die mittäglichen Lauftreffs legendär. Kaum ein Strava-Segment zwischen Alster und Elbe, bei dem sich nicht der eine oder andere spomedis-Mitarbeiter in den Top Ten findet ...

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