Trotz Corona-Krise:
Ironman Südafrika soll wie geplant stattfinden

Der Ironman Südafrika soll trotz der Corona-Krise wie geplant am 29. März stattfinden. Das teilte der Rennveranstalter heute den angemeldeten Athleten mit.

Das als African Championship ausgeschriebene Ironman-Rennen in Port Elizabeth (Südafrika) soll wie geplant am 29. März ausgetragen werden. Das teilte der Veranstalter heute den angemeldeten Athleten in einem Mailing mit. “Zum gegenwärtigen Zeitpunkt schlägt das Nationale Institut für übertragbare Krankheiten (NICD) keine Änderung der Vorkehrungen für öffentliche Veranstaltungen vor”, heißt es in der Mail. “Deshalb werden wir die Ironman-Afrikameisterschaft wie geplant durchführen.” Für die Titelkämpfe ist ein internationales Topfeld gemeldet, zu dem auch die Deutschen Anne Haug und Laura Philipp bei den Frauen sowie Sebastian Kienle, Andreas Dreitz, Nils Frommhold und Andreas Böcherer bei den Männern zählen. Der Ironman Südafrika ist als kontinentale Meisterschaft mit einem Siegerpreisgeld von 30.000 US-Dollar dotiert. Für die Agegrouper geht es um 75 Qualifikationsplätze zur Ironman-WM auf Hawaii.

Maßnahmen am Rennwochenende

“Wir wollen betonen, dass die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Athleten, Helfer, Partner, Gastgebergemeinden und Mitarbeiter unser Hauptanliegen ist”, schrieben die Organisatoren am Donnerstagmittag per Rundmail. Man stehe in ständigem Kontakt mit den örtlichen Behörden sowie mit “unseren Dienstleistern für Medizin und Sicherheit bei der Veranstaltung, um Maßnahmen zur Risikominimierung zu ergreifen”.

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Zu diesen Maßnahmen gehörten neben zahlreichen Kommunikations- und Aufklärungsvorhaben auch verschärfte Hygienevorschriften wie die Ausgabe von Einmalhandschuhen an die Helfer, Handdesinfektionsstationen, das möglichst lange Verpackthalten von Nahrungsmitteln, eine optimierte Müllentsorgung und der Verzicht auf die Einrichtung des üblichen Massagezelts im Zielbereich.

Entscheidet nun die Regierung über das Rennen?

Ob die Entscheidung, das Rennen mit dem geplanten Starterfeld durchzuführen, allerdings bei der Rennorganisation bleibt, ist fraglich. In Südafrika sind zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels 17 positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestete Patienten bekannt, die meisten mit einer Reiseanamnese aus Asien oder Europa. In der Bevölkerung gibt es große Risikogruppen durch Vorerkrankungen wie HIV-Infektionen und Tuberkulose. Erste Schulen im Lande bleiben geschlossen.

Am Sonntag wird das Kabinett unter Führung von Präsident Cyril Ramaphos zusammentreten, um über Maßnahmen zur Coronakrise zu beraten. Erwartet werden Diskussionen über die Durchführung von Massenveranstaltungen und Reisebeschränkungen, wie sie zuletzt die USA gegen die Einwohner aus Staaten der Europäischen Union verhängt haben.

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1 Kommentar
  1. Daniel Mattheus

    Gerade wurde das Cape Epic Rennen in Kapstadt auf anraten der Regierung abgesagt. 2 Tage vor dem Start:
    https://www.cape-epic.com/riders/the-2020-race/the-official-statement-regarding-the-cancellation-of-the-2020-absa-cape-epic

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