Kanadische Siege bei der Challenge Daytona:
Lionel Sanders und Paula Findlay gewinnen in Florida

Lionel Sanders und Paula Findlay haben bei der Challenge Daytona für einen kanadischen Doppelerfolg gesorgt. Bereits vor einer Woche standen beide beim Ironman-70.3-Rennen in Indian Wells ganz oben auf dem Treppchen.

Bei der Challenge Daytona, die auf dem Daytona Speedway ausgetragen wird, müssen die Athleten 1,6 Kilometer Schwimmen, 60 Kilometer Radfahren und abschließend 13,2 Kilometer Laufen. Alle Disziplinen werden beim Profirennen auf dem Gelände des International Daytona Speedway ausgetragen.

Sanders und Dapena sorgen für enge Entscheidung

Nach dem Schwimmen kamen Eric Lagerstrom, Kieran Linders, Pablo Gonzalez Dapena, Jason West und Joe Maloy zeitgleich aus dem Wasser. Andrew Starykowicz folgte 40 Sekunden später, Lionel Sanders kam mit einem Rückstand von knapp 1:20 Minuten auf die Führungsgruppe aus dem Wasser. Nach der Hälfte der Radstrecke hatten Starykowicz und Sanders den Führenden Dapena eingeholt und Starykowicz setzte sich an die Spitze. Mit einer knappen Minute Vorsprung auf Dapena und Sanders wechselte er in die Laufschuhe.

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Hier konnte Starykowicz seine Führung nicht lange halten und musste Sanders und Dapena erst herankommen und dann ziehen lassen. Während Starykowicz auch den dritten Platz an Landsmann Jason West verlor, gab es an der Spitze ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Lionel Sanders erst auf dem letzten Kilometer für sich entschied. Der Kanadier gewann damit in einer Zeit von 2:23:02 Stunden vor Pablo Gonzales Dapena, der 30 Sekunden nach dem Kanadier die Ziellinie überquerte (2:23:32 Stunden). Dritter wurde der Amerikaner Jason West in 2:27:32 Stunden. „Ich fuhr so hart wie möglich auf dem Rad, als wenn es keinen abschließenden Lauf geben würde. Ich wusste erst 100 Meter vor Schluss, dass ich gewinnen würde. Es war eines der besten Rennen meines Lebens”, sagte Sanders nach dem Rennen.

Laufentscheidung bei den Frauen

Auch das Rennen der Frauen sorgte mit einer Laufentscheidung für Spannung bis zum Schluss. Wie erwartet war es Lucy Charles-Barclay, die das Schwimmen dominierte und als Erste aus dem Wasser kam. Knapp 40 Sekunden später folgten Sara McLarty, Paula Findlay und Lisa Norden. Lange konnte Barclay die Führung auf dem Rad aber nicht halten, nach knapp 30 Kilometern schlossen Findlay und Norden auf. Kurz vor Ende des Radkurses konnten sich Barclay und Findlay absetzen und fuhren gemeinsam in die zweite Wechselzone. Auf dem abschließenden Lauf lagen die beiden Führenden lange Zeit gleichauf, bis Charles-Barclay kurz vor Schluss die Kanadierin ziehen lassen musste. Paula Findlay gewann nach 2:38:47 Stunden vor Lucy Charles-Barclay nach 2:39:48 Stunden und Lisa Norden (2:43:50 Stunden).

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