NEU! triathlon-News Ausgabe vom 19. Oktober, 18:01 Uhr · 1:08 Min · Kurzfassung

Automatisch produzierte Sendung mit KI-Stimme. Die Meldungen stammen aus der Redaktion von tri-mag.de.

🔒 Die komplette Sendung mit allen Meldungen hörst du mit triathlon+. Jetzt Mitglied werden →

Mit diesen Tipps startet ihr sicher in die Freiwassersaison

Vorbereitung

Bevor du dich ins Wasser stürzt, solltest du dich mit der Umgebung und dem Gewässer vertraut machen. Suche dir eine Schwimmstrecke, die nicht zu weit zum Ufer wegführt und ausreichend Möglichkeiten bietet, Pausen einzulegen. Beobachte die Wasseroberfläche und versuche, Strömungen und unregelmäßige Wellenbildung frühzeitig zu erkennen, um gegebenenfalls deine Strecke anpassen zu können. Es ist ratsam, sich vorher gut aufzuwärmen und insbesondere die Arme, zum Beispiel mit einem Thera-Band, zu mobilisieren. Da sich bei kühleren Temperaturen die Gefäße zusammenziehen, sollte Schmuck ausgezogen werden. Denke auch daran, dir stets eine kleine Verpflegung und insbesondere ein wärmendes Getränk (wie eine Thermoskanne mit Tee) für nach dem Training bereitzulegen. Gehe langsam ins Wasser und gib deinem Körper ausreichend Zeit, sich an die Temperaturen zu gewöhnen. 

sailfish Kurzer Streckencheck: Wo soll die Reise hingehen und wo könnte es gefährlich werden. Egal, ob im Meer oder im See: Bevor ihr losschwimmt, solltet ihr euch kurz mit der Umgebung vertraut gemacht haben.

Ausrüstung

Beim Freiwasserschwimmen ist es wichtig, deine Ausrüstung den Gegebenheiten und insbesondere der Wassertemperatur anzupassen. Vor allem im Frühjahr können offene Gewässer noch empfindlich kalt sein und ein gut sitzender Neoprenanzug ist hier unabdingbar. Beachte hierbei, dass es bei den verschiedenen Modellen Unterschiede bezüglich der Neoprenstärke gibt und nicht alle Neoprenanzüge für die gleiche Wassertemperatur geeignet sind. Zusätzlich kannst du dich noch mit Neoprenhandschuhen und -schwimmsocken vor der Kälte schützen. Eine Neoprenbadekappe sorgt außerdem dafür, dass dein Kopf nicht auskühlt und du keinen unangenehmen Druck an der Stirn verspürst. 

- Anzeige -
Freiwasserschwimmen mit Sailfish
Isaak Papadopoulos Mit der richtigen Ausrüstung könnt ihr bereits auch bei kälteren Temperaturen in die Freiwassersaison starten.

Sicherheit

Idealerweise sollte man beim Freiwasserschwimmen immer einen Partner dabei haben, der beim Anziehen des Neoprenanzugs unterstützen und im Notfall helfen kann. Solltest du keinen Trainingspartner finden, dann schwimme am besten nur in dir bekannten Gewässern, bleibe nahe am Ufer und plane regelmäßige Pausen ein, um nicht in einen Erschöpfungszustand zu geraten. Eine aufblasbare Schwimm-Boje sorgt, ebenso wie eine bunte Badekappe, dafür, dass du für andere besser sichtbar bist. Sie wird mit einem Taillengürtel an deiner Hüfte befestigt und beeinträchtigt deine Schwimmleistung nicht. Solltest du alleine unterwegs sein, kannst du zudem kleine Wertgegenstände darin verstauen. 

Es ist wichtig, die eigenen Kräfte und Fähigkeiten richtig einzuschätzen, denn das Schwimmen in offenen Gewässern ist anstrengender als im Pool gleichmäßige Bahnen zu ziehen. Bedenke unbedingt auch die verschiedenen Witterungs- und Wasserbedingungen. Grundsätzlich kannst du auch bei kälteren Temperaturen, starkem Wind oder aufgewühltem Wasser schwimmen gehen, für deine ersten Versuche im Freiwasser sind diese Voraussetzungen jedoch nicht optimal und du solltest nur ins Wasser gehen, wenn du dich den äußeren Bedingungen gewachsen fühlst. Im offenen Gewässer ist es oftmals schwierig, Distanzen richtig einzuschätzen. Beginne deshalb erst einmal mit einer kürzeren Strecke und erweitere sie gegebenenfalls. Passe deine Technik den äußeren Bedingungen an und beginne zunächst einmal so, dass du dich sicher fühlst und erhöhe dann schrittweise das Tempo oder variiere deine Technik. Achte gut auf die Signale deines Körpers und breche das Training ab, wenn du auskühlst oder keine Kraft mehr hast.  

sailfish Nicht nur hilfreich und ratsam bei dem einen oder anderen Handgriff in der Vorbereitung: Das Schwimmen in der Gruppe oder mit einem Trainingspartner bringt zusätzliche Sicherheit.

Orientierung

Suche dir am besten einen Orientierungspunkt, der nicht zu weit vom Ufer entfernt liegt und versuche, ihn auch während des Trainings nicht aus den Augen zu verlieren. Überprüfe während des Trainings immer wieder, ob du dich noch auf Kurs befindest und korrigiere gegebenenfalls deine Schwimmrichtung. Bei höherem Wellengang kann der Wasserball-Freistil (Blick nach vorne und Kopf aus dem Wasser) dabei helfen, die Orientierung zu behalten. Versuche, den Wellengang zu deinem Vorteil zu nutzen, die richtige Atmung und der Blick auf das Ufer können dir helfen deine Kräfte zu schonen. Solltest du eine Tendenz zu einer bestimmten Seite bemerken, arbeite aktiv daran, sie zu korrigieren, zum Beispiel durch eine Veränderung des Atemrhythmus. 

Wir hoffen, unsere Tipps sind dir eine Hilfe und wünschen dir nun einen guten und sicheren Start im kalten Nass und vor allem viel Spaß bei deinen Trainingseinheiten. Lass dich nicht davon entmutigen, wenn deine Leistung erst einmal nicht den letzten Trainingsergebnissen aus dem Pool entspricht. Keine Sorge, auch hier zeigt die Erfahrung, Training macht den Meister. Wenn du die Möglichkeit hast im Freiwasser zu trainieren, tue es einfach so oft und regelmäßig wie möglich. Es ist ein perfektes, abwechslungsreiches Training und die ideale Vorbereitung für die anstehende Triathlonsaison. 

sailfish Die Freiwassersaison im Blick: Mit den Tipps kannst du bereits bald wieder in der ersten Disziplin ordentlich Trainingskilometer sammeln.
triathlon+
Zahl des Tages
60

60 Videos sind von uns während der diesjährigen Berichterstattung vom …

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen

Mehr zum Thema

206 angezeigt
Partner und Sponsoren
ROUVY
OMNi-POWER Hannes Hawaii Tours Topteam Sports
Erdinger alkoholfrei Uvex feels.like Incylence Zaosu
Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

€ 9,95€ -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

€ 94,95€ -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Redaktion triathlon
Redaktion triathlonhttps://tri-mag.de
Die Redaktion der Zeitschrift triathlon und von tri-mag.de sitzt in Deutschlands Triathlonhauptstadt Hamburg im Stadtteil Altona. Das rund zehnköpfige Journalistenteam liebt und lebt den Austausch, die täglichen Diskussionen und den Triathlonsport sowieso. So sind beispielsweise die mittäglichen Lauftreffs legendär. Kaum ein Strava-Segment zwischen Alster und Elbe, bei dem sich nicht der eine oder andere spomedis-Mitarbeiter in den Top Ten findet ...

Verwandte Artikel

Zwischen Alii Drive und Ohana: So fühlt sich die Rennwoche auf Hawaii an

TT Sports verbindet auf Hawaii Wettkampf, Training und Community. So fühlt sich die Rennwoche zwischen Ohana Retreat, Alii Drive und Ironman-WM an.

Beim Training auf der Wettkampfstrecke: US-Triathlet wehrt sich erfolgreich gegen Alligator

Eigentlich wollte Jonathan Bruney nur die Schwimmstrecke des Ironman 70.3 Augusta testen. Dass daraus ein waschechter Überlebenskampf mit einem Alligator werden würde, dürfte der sechsfache Ironman-Finisher kaum geahnt haben.

Community-Chat aktuell

triathlon+

Mehr erleben.

  • Alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne 2027 (ab Nov.)
  • Zeitschrift inklusive

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge