Wie können Athletinnen und Athleten ihren zeitaufwendigen Sport und die Familie unter einen Hut bringen? „Familienfreundliche Triathlons“ sind die Lösung. DTU, Ironman, Challenge Roth und kleinere Veranstalter machen einiges möglich, um den Nachwuchs zu beschäftigen oder gar bei Mini-Triathlons auf die Strecke zu bekommen. Und um Supportern und Freunden einen angenehmen Renntag zu bescheren.

Iron Kids. Der Name klingt nach einer Animationsserie aus dem Hause des Comic-Giganten Marvel. Bei „Iron Kids“ handelt es sich aber vielmehr um eine Triathlonserie für Kinder im Alter von sieben bis 15 Jahren, die von Veranstalter Ironman im Rahmenprogramm der Rennen für Erwachsene ausgetragen wird. Die Iron Kids sind dennoch Superhelden, schließlich bestreiten sie bei diesen Events ihre ersten Triathlons. Und sind somit der Nachwuchs dieses Sports. Nicht zu unterschätzender Nebeneffekt: Die Kinder sind in Aktion und haben deutlich mehr Lust, Mutti oder Vati zu einem Wettkampf zu begleiten.
Wo bleibt die Familie?
Triathlon ist ein zeitaufwendiger Sport – um erst einmal mit einer Binsenweisheit anzufangen. Die Vorbereitung auf einen Wettkampf nimmt viele Stunden in Anspruch, und am Wochenende rund um das Rennen sind die Gedanken der Athletinnen und Athleten voll auf die sportliche Aktivität gerichtet. Und so ein Rennen kann sich, je nach Distanz, auch gern über den ganzen Tag strecken. Da stellt sich schnell die Frage: Wo bleibt die Familie?











