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Rennrad-Kollektion im Test
Die neue Supersonic-Edition von Scott

Scott bietet mit seiner Supersonic-Kollektion ein komplettes Rennrad-Outfit von Kopf bis Fuß. Wir haben die Edition in der Praxis getestet.

Jule Radeck

Wer sich auf dem Rad stets im grünen Bereich bewegen will, auch optisch, liegt mit der neuen „Supersonic“-Kollektion von Scott richtig. Wie von den Schweizern gewohnt, gibt es auch 2022 wieder ein komplettes Kopf-bis-Fuß-Paket aus einem Guss. Und das passt nicht nur in Sachen Design, sondern konnte auch im Praxistest durchweg überzeugen.

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Scott Centric+ Supersonic

Beim „Centric+“ ist in diesem Jahr nur eines neu und das ist die Farbe. Doch an dieser Nachricht gibt es überhaupt nichts auszusetzen, denn der Scott-Helm konnte in unserer Bewertung bereits im letzten Jahr punkten. Womit? Mit seiner guten Belüftung, mit dem sehr bequemen Sitz dank zahlreicher Einstellmöglichkeiten und mit dem einfach anzupassenden Gurtsystem, das weder flattert, noch kratzt. Zudem ist der Preis von 199,95 Euro durchaus fair, kommt der Centric+ doch mit dem „MIPS Air Brain Protection System“, das bewirken soll, dass bei einem Aufprall die Energie schonender verteilt wird. Ein durchweg gelungener Helm, der nur optisch auf sich aufmerksam macht. 

Jule Radeck

Scott Pro Shield Supersonic

Konnte man vor einigen Jahren noch schreiben, dass Scott-Brillen echte Geheimtipps sind, stimmt dies so nicht mehr. Es sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass die Modelle mit dem S auf dem Bügel fantastische Qualität zu vergleichsweise günstigen Preisen bieten. Die „Pro Shield“ gibt es zum Beispiel für 119,95 Euro. Design? Top! Doch damit nicht genug. Auch die Funktionalität passt: Die Belüftung funktioniert zuverlässig, bei gleichzeitigem Windschutz auf höchstem Niveau. Die Passform ist sehr angenehm, nichts drückt oder stört. Die Nasenauflage ist zwar nicht anpassbar, doch in der Praxis fiel dies nicht negativ auf. Auch im schweißtreibenden Intervalltraining blieb die Brille an ihrem Platz. Durch die Größe der Scheibe ist der Rahmen auch in Aero-Haltung nicht im Blickfeld und dank der Abstimmung von Brille und Helm passen beide Teile hervorragend zueinander. Dies kann bei der Kombination von fremden Produkten schon mal anders aussehen.

Jule Radeck

Scott RC Supersonic Trikot

In das Trikot der Supersonic-Serie haben wir uns schon im vergangenen Jahr verguckt, doch nach unserer ganz persönlichen Meinung ist den Designern hier ein noch größerer Wurf gelungen. Die Kombination aus Schwarz und „Electric Green“ ist einfach eine geniale Kombination. Doch genug der Geschmacksachen. Schließlich gibt es jede Menge Features, die jeder gut finden wird. Das Hautgefühl ist auch ohne Unterhemd sehr angenehm, der Schweißtransport funktioniert. Das Trikot sitzt körpernah, ohne an irgendeiner Stelle einzuschneiden oder zu kneifen. Selbst dann, wenn man etwas kräftiger gebaut ist. Stretch sei Dank! Wer den Reißverschluss gern etwas geöffnet hat, braucht sich dank der automatischen Verriegelung keine Sorgen darüber zu machen, plötzlich komplett blank dazustehen. Und zum Abschluss sei noch erwähnt, dass eine der drei Rückentaschen zusätzlich eine wasserabweisende Kammer hat, die das Handy vor Schweiß und Wasser schützt und sich seitlich öffnen lässt. Der Preis für so viel Trikot: 99,95 Euro.

Jule Radeck

Scott RC Supersonic Trägerhose

Beim Thema Radhosen schlagen die unterschiedlichen Hersteller zum Teil sehr unterschiedliche Wege ein, doch das Ziel lautet stets Komfort. Und den Weg, den Scott mit seiner „RC“ eingeschlagen hat, empfinden wir als sehr zielführend. Stoff und Polster schmiegen sich auf der Haut sehr angenehm an, selbst bei starkem Schweißfluss. Zudem funktioniert das Polster auch in Aero-Haltung. Nichts ballt sich an der Sattelnase zusammen, was trainierende Triathleten freuen dürfte. Der rutschfeste Beinabschluss mit dem als feine Punkte aufgebrachten Silikon schneidet nicht ein. Insgesamt ist der Sitz straff, aber nicht unangenehm. Die Größe ist korrekt angegeben, wobei die Beine relativ lang sind. Positiv: Die Träger rollen sich nicht zusammen und bleiben dank der am Rücken beginnenden Führung in der vorgesehenen Position. Ebenfalls gut: Ein Einsatz aus Mesh sorgt in der Rückenmitte für den Abtransport der Feuchtigkeit. Bei den gefärbten Teilen der Träger funktioniert dies allerdings nicht so gut, was vielleicht das einzige kleine Manko einer insgesamt sehr guten Hose darstellt. Hier hält sich der Schweiß, was aber erst auffällt, wenn man pausiert oder die Einheit beendet ist. Also Meckern auf sehr hohem Niveau. Der Preis: 119,95 Euro.

Jule Radeck

Scott Road RC Evo Supersonic

Den Schuh der diesjährigen Supersonic-Kollektion konnten wir leider nicht in der passenden Farbe testen, weshalb das Modell in dieser Runde kein „Actionfoto“ bekommt. Mit seiner Performance waren wir aber auch in der weißen Ausführung, die uns zur Verfügung stand, überaus zufrieden. Der „Road RC Evo“ kommt mit einer Carbonsohle, die den höchstmöglichen Steifigkeitswert in der hauseigenen Skala des Herstellers hat. Das Innenleben und Tragegefühl des Schuhs sind dennoch komfortabel – mit und ohne Socken. Die nahtlos eingesetzten Mesh-Elemente bieten eine gute Belüftung. Mit dem zweifachen BOA-Verschlusssystem lässt sich die Passform fein regulieren. Auch während der Fahrt. Preis: 299,95 Euro.

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