NEU! triathlon-News Ausgabe vom 4. Oktober, 18:15 Uhr · 0:46 Min · Kurzfassung

Automatisch produzierte Sendung mit KI-Stimme. Die Meldungen stammen aus der Redaktion von tri-mag.de.

🔒 Die komplette Sendung mit allen Meldungen hörst du mit triathlon+. Jetzt Mitglied werden →

Challenge 120: Jonas Deichmann geht locker und gelassen in die Finalwoche

Der Rekord ist im Sack, das Ziel naht, der Druck fällt langsam von ihm ab – der Abenteurer will die letzten Tage seines Projekts einfach nur noch genießen.

Einfach mal ausruhen: Jonas Deichmann gönnt sich eine Auszeit beim Marathon.

Jonas Deichmann betont immer wieder, dass der Weg das Ziel ist. Und diese Perspektive lebt er vor. Bei seinen Weltrekordprojekten geht es nicht primär um die Bestmarken, sondern um die Erlebnisse, die ihm auf der Strecke dahin begegnen. Um Spaß. Bei aller Quälerei und Herausforderung. Dass dennoch ein gewisser Druck auf dem Extremsportler lastet, wird dieser Tage deutlich. Nachdem der 37-Jährige in der vergangenen Woche den Weltrekord mit den meisten Langdistanzen an aufeinanderfolgenden Tagen auf 106 verbesserte, sagt er nun: „Mental war das ein Reisenbooster. Natürlich wollte ich immer die 120 vollmachen, aber die 106 waren mein Minimalziel und ab dieser Marke mein Projekt ein Erfolg für mich.“ Deichmann gibt zu: „Hätte ich vorher eine Verletzung gehabt und das Projekt abbrechen müssen, hätte ich es nächstes Jahr noch einmal gemacht.“ Jetzt aber könne er sagen: „Ich werde das Projekt nicht noch einmal machen.“

- Anzeige -

„Bin nicht mehr richtig schnell“

Mit der Rekordmarke ist viel Druck abgefallen. „Ich habe viel mehr Lockerheit und Gelassenheit entwickelt. Ich kann die letzte Woche richtig genießen“, betont Deichmann, der in den vergangenen Tagen richtig gut unterwegs war. „Leistungstechnisch war es vor allem an den Tagen 107, 108 und 109 super. Gestern und vorgestern war ich ein bisschen müde. Ich war einfach nicht mehr so schnell.“ Auf dem Rad hat ihm einmal mehr der „Punch“ gefehlt. Das seien aber normale Erscheinungen und er körperlich insgesamt beschwerdefrei, „Es geht gut und ich bin frisch und munter für die letzte Woche – auch, wenn ich nicht mehr richtig schnell bin.“

Marc Bernreuther Gruppenfoto: Die Begeisterung unter den Begleitern und bei Jonas Deichmann ist groß. Zum Ende des Projekts werden es immer mehr Mitstreiter.

Mit dem neuen Weltrekord in der Tasche habe sich auch in Roth die Atmosphäre noch einmal gesteigert. „Wahnsinn“ war eines der Attribute, die Deichmann der Stimmung rund um sein Projekt in dem fränkischen Landkreis immer wieder zuschrieb. Mittlerweile ist er annähernd sprachlos. „Wir haben jeden Tag mehr als zehn Langdistanzler, die dabei sind. Auch Doppel-, Triplelangdistanzler. Teilweise begleiten mich 30 Marathonläufer. Es macht richtig Spaß. Jeder weiß: Es sind die letzten Tage. Jeder will noch einmal vorbeikommen und dabei sein. Der ganze Landkreis feiert.“

Die Ruhe nach dem Sturm

Am kommenden Donnerstagabend ist das Projekt dann bereits Geschichte. „Für mich beginnt dann wieder ein anderes Kapitel, auf das ich mich freue“, betont Deichmann. Während er bis dahin die letzten Tage genießen möchte, kann er anschließend etwas genießen, was er die vergangenen 120 Tage nicht hatte: Ruhe.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Wer Jonas Deichmann per Livetracker verfolgen möchte, kann das auf der Website des Abenteurers an jedem der 120 Tage seiner Challenge tun. Begleitung auf der Strecke ist ebenfalls willkommen. Damit nichts schiefläuft, hat er Regeln und Hinweise für Begleiter auf seiner Homepage zusammengefasst.

triathlon+
Zahl des Tages
26

Beim Ironman Hawaii ist Neopren tabu. Bei Wassertemperaturen im Bereich …

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen

Mehr zum Thema

Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

€ 9,95€ -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

€ 94,95€ -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

Verwandte Artikel

„Warum zur Hölle?“: Jonas Deichmann und Josefine Rutkowski zwischen Rekordfahrt und Grenzerfahrung

Klartext nach 24.000 Kilometern auf dem Rad rund um Kontinentaleuropa: Jonas Deichmann und Josefine Rutkowski sprechen über schwere Gedanken, körperliche Veränderungen und unvergessliche Momente beim Projekt Around Europe. Eine Tour, zwei Sichtweisen.

„Meisterprüfung“ mit 83: Paul Thelen wagt sich an den Powerman Zofingen

Zehn Kilometer laufen, 150 Kilometer Rad fahren und noch einmal 30 Kilometer laufen: Paul Thelen startet am Sonntag erstmals bei der Duathlon-Langdistanz-WM in Zofingen. Der 83-Jährige könnte zum ältesten Finisher in der Geschichte des Powerman werden. Doch um Rekorde geht es ihm nur am Rande. Für Thelen ist Zofingen vor allem das, wonach er in seinem Sportlerleben immer wieder gesucht hat.

Community-Chat aktuell

triathlon+

Mehr erleben.

  • Alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne 2027 (ab Nov.)
  • Zeitschrift inklusive

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge