NEU! triathlon-News Ausgabe vom 9. Oktober, 19:01 Uhr · 0:47 Min · Kurzfassung

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Die Stimmen der Profis nach der Challenge Roth 2022

Frank Wechsel / spomedis

Sieger Magnus Ditlev gab sich nach seinem Roth-Debüt gewohnt ruhig. Trotz Rekord auf der Radstrecke und knapp verpasstem Streckenrekord, stand letzterer für den Dänen nicht im Vordergrund. „Die Zeit war zweitrangig für mich. Ich wollte das genießen und das Erlebnis auf der Finishline aufsaugen“, sagte er nach dem Rennen.

Für den Vorjahressieger Patrick Lange war der diesjährige zweite Platz ein hartes Stück Arbeit. „Es gab mehr Downs als Ups. Ich glaube aber, ich habe gut reagiert. Die Aufgabe war, alles auf der Strecke zu lassen, was geht, und das habe ich gemacht.“

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Der Brasilianer Reinaldo Colucci konnte sich über einen auch für ihn selbst überraschenden dritten Platz freuen: „Als ich gemerkt habe, dass ich auf das Podium kommen kann, habe ich noch einmal alles aus mir herausgeholt. Das Besondere an der Langdistanz ist, immer weiterzumachen.“

Sam Long landete letztlich auf Platz sechs und fand lobende Worte für seine Konkurrenten und deren Leistungen. „Mein eigenes Rennen war der Horror. Ich weiß nicht genau, woran es lag“, sagte der US-Amerikaner. Sein Mantra des Tages: „Progress, not perfection“. Er sei glücklich, gefinisht zu haben und Teil des Rennens gewesen zu sein.

Frank Wechsel / spomedis

„Die Zuschauer haben mich über die Strecke getragen“

Siegerin Anne Haug bedankte sich insbesondere für die Unterstützung an der Strecke. „Beim Schwimmen hat der Tag gar nicht Plan angefangen, das hat mich unter Druck gesetzt. Die Zuschauer waren aber fantastisch und haben mich über die Strecke getragen“, so die Bayreutherin.

Fenella Langridge war ihre Begeisterung bereits während des Rennens anzusehen, sie zeigte sich  regelrecht überwältigt über den heutigen Tag. „Das war eine der besten Erfahrungen meiner Triathlonkarriere.“ Anne Haug sei eine großartige Gegnerin gewesen und sie selbst sehr glücklich, erst bei der zweiten Hälfte des Laufens eingeholt worden zu sein.

Die Spanierin Judith Corachán konnte ihre eigenen Erwartungen ebenfalls übertreffen. „Mein Ziel war es, in den Top 5 zu landen. Mit dem dritten Platz sei sie deshalb sehr zufrieden.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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