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Weltrekordversuch für einen guten Zweck
Dirk Leonhardt startet längsten Triathlon auf Eis

Ultratriathlet Dirk Leonhardt geht den nächsten Weltrekord an. Für ein Charity-Projekt möchte der 40-Jährige den längsten Triathlon auf Eis absolvieren. Das Schwimmen ersetzt dabei ein Marathon im Eisschnelllauf.

Ingo Kutsche

Dirk Leonhardt geht wieder auf Weltrekordjagd. Der Ausdauersportler, der unter anderem 2020 mit 7.000 Kilometern den längsten Triathlon der Welt absolviert hat, wird am 14. März den längsten Triathlon auf einer Eisfläche in Angriff nehmen. “Dafür ist eine Marke von 160 Kilometern zu überbieten”, so Leonhardt. Dabei will der 40-Jährige zunächst 42,2 Kilometer in Schlittschuhen zurücklegen, eher er 80 Kilometer auf einem Rad über die glatte Fläche fahren wird und im Anschluss noch einen Marathon in Laufschuhen absolviert.

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“Man kann fast alles schaffen”

“Mich treibt die Botschaft an, dass wir alle etwas Positives bewirken können und dass es wirklich leicht ist, Gutes zu tun – für sich selbst und für andere”, so Leonhardt, der mit seinem Projekt Spenden für Kinderengel Rhein-Main sammelt. „Der Verein unterstützt schwerkranke Kinder mit verkürzter Lebenserwartung und deren Eltern. Damit soll das Leben der Betroffenen etwas leichter gemacht werden. Und dann merkt man auch sehr schnell, wie viel Glück man selbst hatte, mit zwei gesunden Kindern“, betont der Beamte bei der Deutschen Bundesbank. Er möchte mit seinen Projekten Mut machen, dass man vieles erreichen kann, was man sich vorher kaum vorstellen kann. „So war es bei mir auch. Ich war früher richtig unsportlich und hielt mich für untalentiert. Mittlerweile weiß ich aber, dass man fast alles schaffen kann, wenn man am Ball bleibt und nicht aufgibt. Das ist meine Lebenseinstellung geworden und hilft mir auch im Beruf.“

Ingo Kutsche Dirk Leonhardt bei einem Trainingslauf im Schnee.

Es wird ein Sprung ins Ungewisse

Das Projekt wird in der Eissporthalle Frankfurt am Main stattfinden. Es wird ein Sprung ins Ungewisse. „Ich starte zum Ende der Außensaison auf der Eisbahn, auf der sonst die Besucher der Eissporthalle ihre Runden drehen. Aber aufgrund des milden Winters hatte ich keine Möglichkeit, das Radfahren und Laufen auf glattem Eis zu trainieren“, sagt Leonhardt. „Also weiß ich gar nicht so genau, ob alles so klappt, wie ich es mir erhoffe.“ Die Fläche steht nur an diesem einen Tag für den Extremsportler zur Verfügung. „Ich bin der Stadt Frankfurt dankbar, dass ich diese Chance erhalte und die Außenbahn der Eissporthalle für meinen Rekordversuch nutzen darf. Das funktioniert nur am Tag nach Ende der Außensaison. Da ist das Eis noch nicht abgetaut, die Besucher der Eissporthalle fahren nur noch drinnen in der Halle“, erklärt der zweifache Familienvater. Dass die Eisfläche mit Schlittschuhen befahren werden kann, dürfte klar sein. Auf dem Rad und beim Laufen muss der Ausdauersportler auf besonderes Equipment zurückgreifen: Spikes sollen ihm einen besseren Halt geben. Das Fahrrad, immerhin fast 2.000 Euro wert, soll nach dem Triathlon ebenfalls für den guten Zweck versteigert werden.

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