Mit dem Auto, zu Fuß, mit dem Rad: Als Supporter bei der Challenge Roth

Die Challenge Roth ist nicht nur für die Teilnehmenden ein besonderes Erlebnis, sondern auch für deren Supporter. Die Logistik am Renntag will jedoch gut geplant sein. Drei Varianten für die besten Zuschauer-Hotspots.

spomedis Der Solarer Berg zählt für Zuschauer und Athleten zu den großen Höhepunkten der Challenge Roth.

Es gibt zahlreiche Highlights auf den Strecken der Challenge Roth. Alle am Renntag abzuklappern funktioniert nur, wenn man teilnimmt. Supporter sollten sich einige wenige Fixpunkte suchen, die angesteuert werden. Ansonsten artet der ohnehin aufregende Tag in Stress aus und im schlimmsten Fall verpasst man noch den Lieblingsathleten. Zudem sollte man Prioritäten setzen, wen man unbedingt sehen und anfeuern möchte. Geht es um die Spitze oder jemanden aus dem Mittelfeld der Agegrouper? Das macht nicht nur einen Unterschied hinsichtlich der Routenplanung, sondern vor allem mit Blick auf die verfügbare Zeit. Komplett entscheiden muss man sich nicht. An einigen Streckenpunkten kommen die Sportlerinnen und Sportler zweimal vorbei (in erster und zweiter Radrunde sowie bei Out-and-back-Passagen), sodass Profis und Agegrouper mitunter dicht beieinander sind. Alle vorgestellten Routen beginnen beim Schwimmstart und enden am Stadion. Hier lässt sich die Stimmung wunderbar einfangen und es gibt mehrere Optionen, wie man die Stunden zwischen Start und Zieleinlauf füllt.

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Solarer Berg und Lände (Auto, Shuttlebus)

Mit dem Auto fährst du zum Schwimmstart und stellst es am nördlichen Ortsausgang von Hilpoltstein auf dem offiziellen Parkplatz ab. Die Wechselzone öffnet um fünf Uhr, der erste Startschuss des Tages fällt um 6:35 Uhr. Es ist ratsam, möglichst früh vor Ort zu sein, um einen guten Platz zum Zuschauen zu ergattern. Zuschauer können sich auf beiden Seiten des Kanals sowie auf der Brücke darüber verteilen. Eine Neuerung in diesem Jahr ist eine Fußgängerbrücke, die das Queren der Radstrecke ermöglicht. Es ist somit egal, auf welcher Seite der Brücke du dich positionierst, du kommst auf jeden Fall entspannt zurück zum Auto.

Dieses brauchst du jetzt aber noch nicht. Den nächsten Höhepunkt, den Solarer Berg, erreichst du nämlich auch zu Fuß in etwa einer halben Stunde (gut 2,5 Kilometer Entfernung). Du gehst entlang der Hauptstraße in Richtung Hilpoltstein, durch den Ort hindurch und hältst dich dann links. Am Renntag wirst du dein Ziel aufgrund der Menschenmassen allerdings kaum verfehlen können. Um kurz vor neun Uhr wird am Solarer Berg die Spitze auf der ersten Radrunde erwartet. Du kannst dir also Zeit lassen, anschließend ebenfalls verweilen und auf die zweite Radrunde oder deine favorisierten Agegrouper warten.

Zu Fuß geht es zurück zum Auto. Über Allersberg gelangst du nach Roth, wo du Parkplätze im Gewerbegebiet findest. Nun kommt der Zuschauershuttle ins Spiel, der alle 15 Minuten von dort abfährt. Er bringt dich unter anderem zur Lände, einem der Dreh- und Angelpunkte der Laufstrecke. Insgesamt kommen die Teilnehmenden hier dreimal vorbei.

Gegen 14 Uhr und 14:45 Uhr werden der Sieger und die Siegerin im Zielstadion erwartet. Der Shuttle bringt dich in die Nähe (Haltestelle Münchener Straße), sodass du in wenigen Gehminuten rechtzeitig am Platz bist.

Kalvarienberg (Auto)

Bei dieser Route bist du definitiv auf ein Auto angewiesen und bewegst dich zum südlichsten Punkt der Radstrecke in Greding. Nach dem Schwimmstart gelangst du über die A9 bis nach Greding (gleichnamige Auffahrt) und kannst das Auto in der Innenstadt abstellen. Um kurz nach acht und kurz nach zehn Uhr wird die Spitze des Feldes am Kalvarienberg erwartet.

Über die A9 geht es zurück nach Roth, wo du die Profis bei der Ankunft in T2 abpassen und dich anschließend zum Ziel begeben kannst. Dabei hast du reichlich Zeit, um auf dem Weg weitere Athleten anzufeuern oder einen Besuch bei der Expo und dem neuen Festival Market einzubauen.

Solarer Berg und Innenstadt Roth (Auto oder Rad, zu Fuß)

Wir kommen zu einer eher entspannten Route, mit recht kurzen Entfernungen. Du kannst sie mit einem Auto zurücklegen, brauchst dieses aber nicht unbedingt. Je nachdem, wo du am frühen Morgen startest, kannst du alle Punkte auch ohne Langdistanzvorbereitung erst mit dem Rad und später zu Fuß erreichen.

Wir beginnen wieder beim Schwimmstart. Aus Roth würdest du diesen mit dem Rad in entspanntem Tempo in circa 30 Minuten erreichen. Ansonsten gilt erneut: Auto auf dem vorgesehenen Parkplatz abstellen.

Nach dem Schwimmstart gehst oder radelst du zum Solarer Berg (Rad rechtzeitig abstellen, um keine Passanten zu behindern). Wenn du die Profis nicht unbedingt beim zweiten Wechsel sehen willst, kannst du deren Durchfahrt auf der zweiten Runde abwarten. Anschließend gehst du zurück zum Auto oder fährst mit dem Rad durch den Wald nach Roth.

Dort solltest du dich nun zu Fuß bewegen. Rund um den Marktplatz erwarten dich kurze Wege und viele Stimmungsnester. Am Nachmittag kannst du dir den Zieleinlauf anschauen. Wer mag, fährt mit dem Rad oder Shuttle weiter nach Büchenbach zu Kilometer 35 der Laufstrecke. Hier können die Athletinnen und Athleten definitiv Unterstützung gebrauchen, bevor es „nach Hause“ geht.

Egal für welche Route man sich entscheidet: Der „Place to be“ am (späten) Abend nach Sonnenuntergang ist das Zielstadion. Die Stimmung sowie die Licht- und Soundshow sind der gelungene Abschluss eines langen Tages.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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