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Absage im hohen Norden
Ostseeman fällt auch 2021 aus

Auch in diesem Jahr wird es keinen Ostseeman in Glücksburg geben. Die Organisatoren sagten die Ausrichtung wegen mangelnder Planungssicherheit aufgrund der Coronapandemie ab.

Veranstalter Unter normalen Umständen ist der Ostseeman mit Start in der Flensburger Förde ein Highlight im Rennkalender vieler Triathletinnen und Triathleten.

Der Ostseeman 2021 fällt aus. Trotz sinkender Infektionszahlen und zuletzt positiver Signale aus der Politik sehen sich die Organisatoren nicht in der Lage, die nördlichste Langdistanz Deutschlands in diesem Jahr auszurichten. Die Behörden in Schleswig-Holstein könnten frühestens Anfang Juli eine Genehmigung für das Rennen erteilen, schreibt das Orga-Team in einer Mitteilung an die Teilnehmer. “Da die dann verbleibenden Wochen zur Organisation einer sicheren Veranstaltung nicht mehr ausreichen, müssen wir den Ostseeman 2021 schweren Herzens absagen.”

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Ursprünglich sollte die 19. Auflage am 1. August in Glücksburg bei Flensburg über die Bühne gehen. Die Absage betrifft sowohl das Langdistanzrennen über 226 Kilometer als auch die Mitteldistanz, den sogenannten Ostseeman 113. Bereits im vergangenen Jahr war der Ostseeman der Coronapandemie zum Opfer gefallen. “Als Sportler können wir uns vorstellen, wie groß die Enttäuschung ist”, erklärte Organisations-Chef Reinhard Husen. “Wie ihr auch, haben wir alles gegeben. Am Ende hat es aber nicht gereicht.”

Zwei Optionen für die Teilnehmer

Laut Husen sollen die angemeldeten Athletinnen und Athleten ihren Start ins nächste Jahr verschieben können. “Sollte diese Option nicht infrage kommen, so haben wir dafür selbstredend auch Verständnis und erstatten die Startgebühr gemäß der Ausschreibung zurück”, heißt auf der Ostseeman-Website. Infos dazu sollen die Teilnehmer in Kürze per E-Mail erhalten.

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2 Kommentare
  1. Hans-Eberhard Wolff

    Da bleibt einem wirklich nur noch ein ungläubiges Kopfschütteln…das ist schon peinlich ! Eine weitere gravierende Fehlentscheidung.

    1. Dirk

      Es fehlen klare Vorgaben von der Regierung, wie Großveranstaltungen stattfinden können. Und beim Triathlon ist Fußball halt nicht ein Teil der drei Disziplinen…;-)

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