NEU! triathlon-News Ausgabe vom 14. Oktober, 18:01 Uhr · 1:02 Min · Kurzfassung

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Positive Dopingprobe: Ultratriathlet Robert Karaś droht vierjährige Sperre

Robert Karaś wurde positiv auf ein anaboles Steroid getestet, dem Polen droht eine vierjährige Sperre.

instagram.com/robert_karas_teamkaras

Der Ultratriathlet und Weltrekordhalter Robert Karaś wurde positiv auf Drostanolon, ein anabol-androgenes Steroid, getestet. Dem Polen droht damit eine vierjährige Sperre. Die International Ultra Triathlon Association (IUTA) hat die positive Dopingprobe bestätigt. Im Mai hatte Karaś in 164:14:02 Stunden in Brasilien einen vermeintlich neuen Weltrekord im Decatriathlon aufgestellt. Damit der Rekord anerkannt wird, muss eine negative Dopingprobe vorliegen. Deswegen habe Karaś selbst um eine Dopingkontrolle gebeten.

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Am Montag postete Karaś ein Video auf Instagram, in dem er erklärte, dass er von der IUTA mit dem positiven Ergebnis überrascht wurde. Er habe nichts zu verbergen und deswegen beschlossen, die Information selbst zu veröffentlichen. „Im Januar wurde ich wegen eines gebrochenen Arms, Rippen und Fuß behandelt“, schrieb der auch im Kampfsport aktive Athlet am Montag. „Damals bekam ich Medikamente verschrieben, die Substanzen enthielten, die auf der WADA-Liste gefunden wurden. Mir wurde wiederholt versichert, dass die Einnahme dieser Medikamente weder die Vorbereitung noch die Leistung in Brasilien selbst beeinflussen wird.“


Drostanolon

Drostanolon ist ein synthetischer Arzneistoff aus der Gruppe der anabolen Steroide. In der Bodybuilder-Szene wird der Wirkstoff missbräuchlich zum Muskelaufbau und zur Leistungssteigerung genutzt.


Neues Statement am Dienstag

„Ich übernehme die volle Verantwortung für das Ergebnis meiner Anti-Doping-Kontrolle“, schreibt Karaś am Dienstag am auf Instagram. Allerdings versichere er, die Substanzen nicht eingenommen zu haben, um sein Ergebnis beim Decatriathlon in Brasilien zu verbessern. „Ich habe die Mittel im Januar eingenommen, um mich auf den MMA-Kampf am 3. Februar vorzubereiten“, schreibt er weiter, Auswirkungen auf den Triathlon Ende Mai habe es laut ihm jedoch nicht gegeben. Um seine Aussage zu unterstützen, postete der Pole das Ergebnis eines Variographen.

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Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin bei spomedis nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und immer öfter beim Laufen, denn inzwischen startet sie in einem Liga-Team im Triathlon.

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