Donnerstag, 18. April 2024

Tertsch gewinnt EM-Gold, Zepuntke und Schuster auf Rang drei in Davos und China

Bei den U23-Europameisterschaften in Valencia am vergangenen Wochenende gewann die deutsche Kurzdistanzlerin Lisa Tertsch nach starker Laufleistung die Goldmedaille. Nachdem die Strecke aufgrund eines Unwetters im Vorfeld sowohl beim Männer- als auch beim Frauenrennen auf eine Sprintdistanz verkürzt werden musste, behielt Tertsch nach der schnellsten Laufzeit des Tages (17:46 Minuten) nach den abschließenden fünf Kilometer am Ende die Nase vorn und sicherte sich durch ihre Paradedisziplin den Gesamtsieg nach 57:47 Minuten. Silber und Bronze gingen an die Französin Pauline Landron und Valentina Riasova aus Russland, die 15 und 17 Sekunden hinter Tertsch ins Ziel kamen. Annika Koch, Bianca Bogen und Céline Kaiser belegten die Ränge 11, 15 und 39. 

Beim Männerrennen um den U23-EM-Titel ging der Sieg an Ben Dijkstra (GBR), der das Rennen nach 51:18 Minuten vor Javier Lluch Perez (ESP/51:33 min) und Gabriel Sandör (SWE/51:39 min) gewann. Bester Deutscher war Jannik Schaufler auf Platz elf. Scott McClymont, Tim Siepmann und Wilhelm Hirsch landeten auf den Rängen 26, 30 und 33. Im Mixed-Relay-Rennen landete das deutsche Team mit Tertsch, McClymont, Koch und Schaufler nur fünf Sekunden hinter den Briten auf Rang zwei und sicherte sich die Silbermedaille. Bronze holte die Staffel aus Spanien.

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Paul Schuster wird Dritter beim Ironman 70.3 Xi’an

Paul Schuster, der amtierende Deutsche Meister auf der Langdistanz, hat beim Ironman 70.3 Xi’an in China den dritten Platz belegt. Mit einer Zeit von 3:23:08 Stunden hatte er einen Rückstand von knapp zwei Minuten auf den Sieger, Max Neumann aus Australien (3:21:09 Stunden). Zweiter wurde der Russe Aleksey Kalistratrov (3:21:58 Stunden). Bei den Frauen siegte die US-Amerikanerin Kinsey Laine in 3:48:40 Stunden vor der Ungarin Anna Eberhardt (3:59:16 Stunden) und Laurel Wassner aus den USA (4:00:54 Stunden).

Ruben Zepuntke mit schnellster Radzeit und drittem Platz in Davos

Ruben Zepuntke hat bei der Challenge Davos einmal mehr seine Radstärke ausgespielt. Er fuhr die 54 Kilometer mit knapp 2.000 Höhenmetern am schnellsten (1:42:34 Stunden) und wurde mit einer Gesamtzeit von 3:31:58 Stunden Dritter. Gewonnen hat Pieter Heemeryck in 3:27:59 Stunden, der zweite Platz ging an Albert Moreno Molins (3:29:29 Stunden). Bei den Frauen entschied Radka Kahlefeldt mit 3:58:23 Stunden das Rennen für sich. Zweite wurde Emma Pallant in 4:05:49 Stunden, Giorgia Priarone komplettierte das Podium (4:14:46 Stunden). Natascha Schmitt belegte mit einer Zeit von 4:37:22 Stunden den siebten Platz.

Steffen Justus und Jonas Hoffmann erfolgreich bei 10-km-DM im Straßenlauf 

Steffen Justus kann’s noch: Der ehemalige Kurzdistanzler, der bereits zu seiner aktiven Zeit für seine Laufstärke bekannt war, ist in seiner Paradedisziplin auch nach Ende seiner Profilaufbahn immer noch in absoluter Topform. Bei der deutschen Meisterschaft im 10-km-Straßenlauf in Siegburg belegte Justus mit einer Nettozeit von 30:31 Minuten den 17. Rang. Ein Triathlet landete sogar noch weiter vorn: Kurzdistanzler Jonas Hoffmann, der sonst für Buschhütten in der Bundesliga startet, landete mit einer Zeit von 30:11 Minuten auf Rang 15. 

Gomez-Islinger und Meißner auf Podest in Marokko 

Beim Afrika-Cup-Rennen in Agadir (Marokko) auf der olympischen Distanz konnte sich Marlene Gomez-Islinger nach 2:00:40 Stunden gegen die Polin Marta Lagownik (2:00:50 Stunden) durchsetzen. Lena Meißner sorgte für eine weitere deutsche Podiumsplatzierung und wurde nach 2:01:00 Stunden Dritte. Die deutschen Starterinnen Sophia Saller, Lina Völker und Tanja Neubert landeten auf den Plätzen sechs, sieben und neun. Im Männerrennen belegten die deutschen Athleten Paul Weindl, Jonas Osterholt, Marc Trautmann, Fabian Kraft, Chris Ziehmer, Cedric Osterholt, Lars Pfeifer und Lennart Sievers die Plätze 7, 14, 17, 18, 23, 25, 32 und 34. 

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Simon Müller
Simon Müller
Simon Müller ist selbst als ambitionierter Athlet unterwegs. 2022 wurde er Deutscher Meister auf der Kurzdistanz, 2019 qualifizierte sich bei seinem ersten Ironman in Mexiko mit einem AK-Sieg in 8:45 Stunden für den Ironman Hawaii. In seiner Brust schlägt neben dem Triathleten- auch ganz besonders ein Läuferherz. Simons Bestzeite über 10 Kilometer liegt bei unglaublichen 30:29 Minuten.

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