Das Triathlonjahr des größten Triathlonveranstalters endet mit einem Doppel-Wochenende: Beim Ironman 70.3 La Quinta und Ironman Western Australia stehen die letzten Profirennen des Ironman-Kalenders an.
In Südkalifornien richtet der Ironman 70.3 La Quinta den Blick auf die Mitteldistanz. Mehr als 2.500 Athletinnen und Athleten gehen dort an den Start und nehmen eine der flacheren Strecken des Jahres unter die Räder. Geschwommen wird im Lake Cahuilla, bevor der Radkurs über offene, schnelle Landstraßen führt und der abschließende Halbmarathon im Silver Rock Park entschieden wird. Im Profifeld wartet ein starkes Line-up rund um Lionel Sanders, Sam Long, Matt Hanson, Joe Skipper, Tamara Jewett, Jackie Hering und Stephanie Clutterbuck. Insbesondere die Rückkehr von Lionel Sanders wird von Fans mit Spannung erwartet. Der Kanadier war mit zwei Siegen bei den Ironman-70.3-Rennen in Oceanside und St. George in die Saison gestartet, musste danach jedoch eine Zwangspause aufgrund einer Stressfraktur einlegen.
Acht WM-Slots in Australien
Beim Ironman Western Australia in Busselton wird derweil die Asia-Pacific Championship auf der Langdistanz ausgetragen. Vier Slots pro Geschlecht werden im Profifeld für die Ironman-WM 2026 vergeben. Das Rennen trägt in diesem Jahr einen emotionalen Unterton: Fenella Langridge kehrt an den Ort ihres ersten Ironman-Siegs zurück. Nach einer schwierigen Zeit mit gesundheitlichen Problemen und einer Operation ist der Start für sie ein persönliches Comeback. Parallel dazu verabschiedet sich Els Visser aus dem Profisport und beendet ihre Karriere dort, wo sie 2017 ihre erste Langdistanz bestritten hat. Herausgefordert werden die beiden unter anderem von Lotte Wilms, die in Busselton bereits mehrfach auf dem Podium stand und nun den Schritt nach ganz oben schaffen möchte, sowie von Alanis Siffert, die sich in diesem Jahr mit konstant starken Resultaten in der erweiterten Weltspitze etabliert hat. Bei den Männern zählen die Australier Nick Thompson, Matt Burton und Sam Appleton sowie Mike Philipps (NZL), Denis Chevrot (FRA) und Jesper Svensson (SWE) zum Favoritenkreis.