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Wer? Wo? Was? Fünf Fragen zur Faszienrolle

Manu Faszientraining
Silke Insel

Was?

Mit Faszienrollen wird die Muskulatur abgerollt. Es gibt sie in unterschiedlichen Materi­alien, Größen, Härtegraden und Formen. Klassisch ist die glatte Rolle, die aber auch genoppt erhältlich ist. Damit lässt sich wie mit dem Faszienball gezielter auf einen Triggerpunkt wirken. Die geeignete Größe und Form richtet sich individuell nach dem Anwendungsgebiet.

Wohin?

In welche Richtung rollen? Ein aufgrund der geringen Studienlage kontrovers diskutiertes Thema. Manche Fachleute vertreten die Auffassung, ein Hin- und Herrollen sei eine adäquate Methode, andere empfehlen, die Rolle nur in eine Richtung zu bewegen. In diesem Fall sollte das Rollen nach Möglichkeit in Rückflussrichtung der Venen zum Herzen hin erfolgen.

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Warum?

Neben der allgemeinen Steigerung der Leis­tungsfähigkeit wird der Faszienrolle eine multiple positive Wirkung auf den Bewegungsapparat zugeschrieben. Sie soll Muskelkater und Schmerzen reduzieren, die Beweglichkeit fördern, das Verletzungsrisiko senken, Verspannungen der Muskulatur lösen und sogar das Bindegewebe straffen können. Die Idee dahinter: Die Faszienrolle löst Verklebun­gen der Faszien, also des kollagenhaltigen Gewebes rund um die Muskulatur. Wichtig für den Erfolg ist allerdings die richtige Anwendung dieses Tools.

Wer?

Grundsätzlich können jeder Athlet und jede Athletin, ob ambitioniert oder im Breitensport aktiv, mit der Faszienrolle ar­beiten, um Verspannungen oder Blockaden im Körper zu lösen und die Regeneration zu unterstützen. Es gibt aber auch Vorausset­zungen, bei denen man von dem Gebrauch einer Faszienrolle absehen sollte. Dazu gehören akuter Schmerz, Verletzungen und Gliederschwellungen. Die Verwendung einer Faszienrolle sollte mit dem Arzt abgeklärt werden: während einer Schwangerschaft, bei akuten Bandscheibenschäden, Krampf­adern, Osteoporose, nach Operationen oder bei der Einnahme von Blutverdünnern.

Wie?

Um Verletzungen mit dem Tool zu vermeiden, muss es natürlich korrekt angewendet werden, sonst drohen Probleme. Zu starker Druck oder eine fehlerhafte Anwendung können langfristig die Venenklappen, die Gefäße, das Nervengewebe oder so­ gar die Knochen schädigen. Durch individuell regulier­baren und sanften Druck des eigenen Körpergewichts sollen einzelne Muskelpar­tien ausgerollt werden. Die Intensität sollte nicht ober­halb der eigenen Schmerz­grenze liegen.

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
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