NEU! triathlon-News Ausgabe vom 12. Oktober, 21:34 Uhr · 1:03 Min · Kurzfassung

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Es sind genug Klöster für alle da

Treffpunkt auf dem San Salvador war die große Jesus-Statue.

Uff, was für ein Tag. Nach der allmorgendlichen Aktivierung beim Lauf-Abc oder im Pool stand heute ein echtes Meisterwerk der Routenplanung auf dem Programm. Fünf Stunden sollten gefahren werden, je nach Gruppe 100 bis 145 Kilometer, und natürlich einige Höhenmeter. Für einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es die letzte Einheit des Trainingslagers, denn morgen ist tatsächlich schon Halbzeit. Kinder, wie die Zeit vergeht … Ehrensache also, dass auch die Abreisenden eine Königsetappe bekommen. Eins hatten alle Routen gemeinsam: Ein Kloster war das Ziel. Die Schnellsten machten sich auf den Weg zum Kloster Lluc, einer der bekanntesten Orte der Insel und Teil der Rennstrecke des Ironman 70.3 Mallorca. Bei allen anderen Gruppen hieß das Ziel Sant Salvador. Dort hinauf gelangt man über einen vier Kilometer langen Anstieg in Serpentinen und wird mit einer fantastischen Aussicht belohnt.

In kleiner Gruppe zum Tageshighlight

Mit guter Laune, guten Beinen und in kleiner Gruppe verging die erste Hälfte der Strecke wie im Flug. Teil der Route waren die Klassiker des Camps: Schweineberg und Wellblech. Bei diesen Kosenamen weiß hier mittlerweile jeder, wo es langgeht. Kurz vor dem tagesbestimmenden Anstieg wurden an einer Tankstelle die Trinkflaschen und Kohlenhydratspeicher aufgefüllt. „Wir treffen uns beim Jesus“ lautete die Ansage, bevor jeder in seinem Tempo den Weg nach oben in Angriff nahm. Es fuhren zum Glück nur einige wenige Autos die Serpentinen hoch und runter – und das bemerkenswert rücksichtsvoll. Das Gefühl, mit eigener Muskelkraft oben anzukommen, ist allerdings unbezahlbar und keiner von uns hätte tauschen wollen.

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Fotos: Anna Bruder

Nach einer Fotopause ging es zum nächsten Zwischenziel Manacor. Im Gegensatz zu Petra vor ein paar Tagen wirkte die Stadt wie ausgestorben und viele Cafébetreiber schienen die Siesta sehr ernst zu nehmen. Die wohlverdiente Kaffeepause fiel ungeplant etwas länger aus – kein Problem, denn der Großteil der Strecke war geschafft. Der Coll des Vidirers, auch Tunnelberg genannt, wurde natürlich noch mitgenommen. Im Hotel warteten Cola, Kekse und Obst sowie das eine oder andere Kaltgetränk. Die Zahlen der heutigen Tour: 128 Kilometer, 1.400 Höhenmeter, 4:50 Stunden. Danke. Ende.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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