NEU! triathlon-News Ausgabe vom 24. Oktober, 12:01 Uhr · 1:04 Min · Kurzfassung

Automatisch produzierte Sendung mit KI-Stimme. Die Meldungen stammen aus der Redaktion von tri-mag.de.

🔒 Die komplette Sendung mit allen Meldungen hörst du mit triathlon+. Jetzt Mitglied werden →

Laufanalyse per App: Maß nehmen für mehr Stil

Eine Laufstilanalyse gibt Aufschluss über die Effizienz der eigenen Bewegungen und fördert mitunter Verbesserungspotenzial zutage. Ins Labor muss man dafür aber nicht mehr unbedingt gehen. In Zeiten von künstlicher Intelligenz und Smartphones kann jeder sein Labor in der Hosentasche tragen. Wie gut sind Analyse-Apps?

Bengt Lüdke / spomedis Winkel sind die Grundlage der Beurteilung für die Lauftechnik bei den Apps.

Es klingt immer noch nach Science-­Fiction: künstliche Intelligenz. Was vor zehn Jahren kühne ­Visionäre prophezeit haben, gehört aber mittlerweile zum Alltag. Auch in sportlicher Hinsicht. Ob Leistungsdaten, individuelle Trainingspläne oder Bewegungsmetriken – mit ­einer Multisportuhr und dem Smartphone führt nahezu jeder Athlet sein ganz persönliches trainingswissenschaftliches Labor in der Hosentasche mit sich herum. Das bietet den Vorteil, dass Daten schnell und umfangreich verfügbar sind und teure Analysen der Vergangenheit angehören ­(könnten). Es birgt aber die Gefahr, dass du ohne die nötigen Kenntnisse die Parameter falsch interpretierst oder bei der Auswertung überfordert bist – obwohl viele Apps dir umfangreiche Hilfestellungen mit an die Hand geben.

- Anzeige -

Wenn du gezielt deinen Laufstil nachhaltig bewerten und verbessern wolltest, warst du bis in die jüngste Vergangenheit darauf angewiesen, eine Analyse auf dem Laufband im Labor machen zu lassen. Mittels Videokamera werden dabei deine Bewegungen aufgenommen und manuell oder per Software analysiert. Anschließend erhältst du ein individuelles Kräftigungs- und Mobilisationsprogramm, um eventuelle Schwachstellen zu ­trainieren. Gegebenenfalls wird sogar ein umfassender Trainingsplan für dich aufgestellt, um deine gesamte Laufperformance zu ­verbessern.

KI – keine Science-Fiction mehr

Der Vorteil dieser Methode: eine fundierte und umfangreiche Erhebung des Ist-Zustands deines Laufstils durch Fachleute, um deine Effizienz und Ökonomie auf ein neues Level zu hieven. Oder den Ursachen für eventuell wiederkehrende Verletzungen auf den Grund zu gehen. Der Nachteil: ein relativ zeitaufwendiges Prozedere, das je nach Leistungs­umfang und Anbieter mehrere Hundert Euro kosten kann. Motivation und Beharrlichkeit bei der konstanten Erledigung der vorgeschlagenen Übungen liegen bei dir.  Die Auswirkungen der Maßnahmen auf deinen Laufstil lassen sich gezielt nur über eine weitere Analyse nachvollziehen. Eine engmaschige, regelmäßige und kontinuier­liche Überprüfung deines Fort- oder gar Rückschritts ist damit nahezu ausgeschlossen.

Wie praktisch wäre eine preisgünstige und unkomplizierte Bestandsaufnahme des Status quo, die du nach Belieben jederzeit und überall durchführen und wiederholen könntest? Inklusive ausführlicher Erläuterungen der einzelnen Parameter und nachvollziehbarer Bewertungen der Bewegungsmuster sowie gezielter Übungen, um an den Schwachpunkten zur Effizienz zu arbeiten? Laufanalyse to go, sozusagen. Eine App, die eine aufwendige Laborerhebung für ­einen Großteil der Athleten obsolet macht – das ist der Grundgedanke der Anbieter von KI-gestützten Laufanalysen per Smartphone. Und längst keine Science-Fiction mehr.

Mit triathlon+ weiterlesen

Mit triathlon+ verpasst du keine spannenden Inhalte mehr. Für nur € 9,95 pro Monat bekommst du außerdem die Zeitschrift triathlon ins Haus und kannst in 30.000 Seiten unseres Digitalarchivs stöbern.

triathlon+

Mehr erleben.

  • Alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne 2027 (ab Nov.)
  • Zeitschrift inklusive
Du bist bereits Mitglied? Hier einloggen
triathlon+
Zahl des Tages
4 zu 4

In Deutschland gibt es aktuell 4 aktive Rennen unter der …

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen

Mehr zum Thema

206 angezeigt
Partner und Sponsoren
ROUVY
OMNi-POWER Hannes Hawaii Tours Topteam Sports
Erdinger alkoholfrei Uvex feels.like Incylence Zaosu
Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

€ 9,95€ -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

€ 94,95€ -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

Verwandte Artikel

Trainingsguide: So kombinierst du Indoor- und Outdooreinheiten

Sollte man im Herbst und Winter zum Indoortraining wechseln? Unbedingt. Zumindest, wenn man seinem Plan Konstanz und Struktur verleihen will. Trotzdem darfst und solltest du auch nach draußen – beide Welten bieten ihre Vorzüge. Ein Leitfaden, welche Einheiten in welcher Umgebung warum ideal aufgehoben sind.

13:52 und 28:46 Minuten: Mit seinen Lauf-Splits hängt Alex Yee aktuell alle ab

Der Olympiasieger befindet sich aktuell in beeindruckender Lauf-Form. Erst 28:46 Minuten über zehn Kilometer in Pontevedra, eine Woche später 13:52 über fünf Kilometer in Rom.

Community-Chat aktuell

triathlon+

Mehr erleben.

  • Alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne 2027 (ab Nov.)
  • Zeitschrift inklusive

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge

Uhren zurück: Was die Umstellung auf die Winterzeit mit deinem Training macht

0
In der Nacht zum Sonntag, 25. Oktober, endet die Sommerzeit: Die Uhren werden von 3 auf 2 Uhr zurückgestellt, wir „gewinnen" eine Stunde. Klingt nach einem geschenkten Extra im Bett – und tatsächlich ist diese Umstellung körperlich die angenehmere der beiden im Jahr.