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SzeneBundesliga, Rennen über die Mittel- und Langdistanz und Extremtriathlon

Bundesliga, Rennen über die Mittel- und Langdistanz und Extremtriathlon

Patrick McDermott / Getty Images for IRONMAN Rachel McBride gewinnt den Ironman 70.3 Boulder.

Matthews und Brownlee siegen beim Ironman 70.3 Swansea

Genau zehn Jahre nach seinem Olympiasieg vor heimischem Publikum in London 2012 entschied Alistair Brownlee den Ironman 70.3 Swansea in Wales für sich. Schon beim Schwimmen hatte sich der Brite in der Spitzengruppe befunden, auf dem Rad übernahm er schnell die Führung und setzte sich von seinen Konkurrenten ab. Mit einem Halbmarathon in 1:09:23 Stunden machte er seinen Triumph schließlich perfekt und überquerte die Ziellinie nach 3:49:34 Stunden vor dem Spanier Antonio Benito-Lopez (3:57:15 Stunden) und seinem Landsmann Tom Bishop (4:01:18 Stunden). Maurice Clavel kam nach 4:05:01 Stunden auf dem vierten Platz ins Ziel.

Umkämpfter als bei den Männern war der Sieg bei den Frauen. Die spätere Siegerin Katrina Matthews stieg als erste Athletin aus dem Wasser, musste ihre Führung kurz vor der T2 jedoch an Ruth Astle abgeben, die schließlich mit einem Vorsprung von 1:12 Minuten auf die Laufstrecke ging. Auf dem abschließenden Halbmarathon spielte Matthews ihre Stärken aus und schloss die Lücke schnell, nach sechs Kilometern hatte sie bereits 45 Sekunden Vorsprung. Matthews baute ihre Führung weiter aus und lief nach 4:25:09 Stunden als Siegerin durchs Ziel. Platz zwei belegte Lydia Dant (4:27:51 Stunden), die die Drittplatzierte Ruth Astle (4:30:35 Stunden) noch auf der Laufstrecke überholt hatte.

Doppeltriumph für Buschhütten in der Triathlon-Bundesliga

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Sowohl die Frauen als auch die Männer des EJOT Team TV Buschhütten gewannen die Rennen der Triathlon-Bundesliga in Nürnberg. Bei der vierten von fünf Stationen der höchsten deutschen Liga machten die Männer damit einen großen Schritt in Richtung Titel, die Frauen zogen dank des Erfolgs in der Tabelle nach Punkten mit Triathlon Potsdam gleich.

Johannes Vogel als Drittplazierter, Joao Silva als Vierter und Maximilian Sperl auf Rang sieben punkteten für die Buschhüttener. Überragender Akteur war Simon Henseleit vom hep Team Sun. Der U23-Europameister gewann in seiner Heimatstadt Nürnberg und holte damit seinen ersten Bundesliga-Einzelsieg. Den bereits zweiten Bundesliga-Einzelsieg sicherte sich Lena Meißner bei den Frauen. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Natalie Van Coevorden und Lisa Tertsch sorgte sie dafür, dass der Titelverteidiger aus Buschhütten nun punktgleich mit Potsdam in den letzten Saisonwettkampf am 3. September in Hannover geht.

Simmonds und Long triumphieren in Gdynia

Dass sie nach ihrer Verletzung im Frühjahr wieder back on track ist, bewies Imogen Simmonds in Polen beim Ironman 70.3 Gdynia. Schon beim Schwimmen hatte sich die Schweizerin in der Spitzengruppe aufgehalten, auf dem Rad setzte sie sich ab und fuhr bis zur zweiten Wechselzone einen Vorsprung von fast vier Minuten auf die Deutsche Caroline Pohle heraus. Auf der Laufstrecke war Simmonds Sieg schließlich nicht mehr gefährdet, nach 4:07:38 Stunden lief sie 2:20 Minuten vor der Schwedin Sara Svensk (4:09:58 Stunden) ins Ziel. Das Podium komplettierte Aleksandra Jedrzejewska aus Polen (4:11:21 Stunden), die Caroline Pohle auf den vierten Platz verwies (4:12:11 Stunden), Jana Uderstadt beendete das Rennen nach 4:22:05 Stunden als Siebte.

Bei den Männern war es Sam Long, der seiner Konkurrenz keine Chance ließ. Nach dem Schwimmen hatte jedoch erst einmal ein anderer geführt: Der starke Schwimmer Richard Varga brummte dem Amerikaner in der ersten Disziplin knapp drei Minuten auf. Auf dem Rad bahnte sich Long jedoch seinen Weg durch das Feld und begann die letzte Disziplin acht Sekunden vor Varga. Auf dem Halbmarathon vergrößerte Long seinen Vorsprung und siegte schließlich nach 3:37:55 Minuten vor Varga, der das Ziel mit 4:10 Minuten Rückstand erreichte. Den dritten Platz sicherte sich Fabian Reuter nach 3:42:26 Stunden. Jan Stratmann (3:44:26 Stunden) und Franz Löschke (3:47:40 Stunden) belegten die Plätze fünf und sieben.

Simon Huckestein und Maja Betz Deutsche Meister über die Langdistanz

Beim 20. Ostseeman in Glücksburg ging es um die Deutsche Meisterschaft über die Langdistanz. Nach 3,8 Kilometern Schwimmen in der Förde, 180 Kilometern auf dem Rad und dem abschließenden Marathon, teilweise entlang der Strandpromenade, bejubelten Simon Huckestein und Maja Betz ihre nationalen Titel. Huckestein triumphierte in 8:25:29 Stunden und distanzierte Fabian Günther um genau drei Minuten. Auf Rang drei kam Timo Schaffeld ins Ziel (8:30:06 Stunden). Betz benötigte für ihren Erfolg 9:32:25 Stunden. Die Starterin vom SC Ostheim/Rhön lag damit 6:56 Minuten vor der Gesamtzweiten Simona Krivankova aus Tschechien und fast 20 Minuten vor der zweiten Deutschen Victoria Best (9:51:39 Stunden). Als dritte Deutsche lief Anna Schaefer aus Witten nach 10:12:13 Stunden ins Ziel.

Über die dritte Auflage der Mitteldistanz Ostseeman 113 feierte Tim Rieder aus Tübingen in 4:09:09 Stunden den Gesamtsieg. In 4:09:30 Stunden folgte knapp dahinter Michael Victor vom Racextract Racing Team. Sven Kiene sicherte sich Bronze in 4:12:27 Stunden. Der Hannoveraner wurde zugleich Norddeutscher Meister über die Mitteldistanz vor Benjamin Haas vom TSV Ladelund (4:18:44 Stunden) und dem Lübecker Leif Stäcker (4:22:25 Stunden). Bei den Frauen war Hannah Deuring Schnellste in 4:30:43 Stunden und sicherte sich den Titel der Norddeutschen Meisterin über die Mitteldistanz. Hinter der Hannoveranerin kamen Jenny Jendryschik aus Hamburg (4:31:16 Stunden) und Hannah Arlom vom Team Emsdetten (4:33:03 Stunden) auf die Podiumsplätze im Gesamtranking. Dritte der Norddeutschen Meisterschaften wurde die Kielerin Elena Berndt (4:45:54 Stunden), die im Gesamtklassement Platz vier belegte.

Zwei Kanadier siegen in Boulder

In einem engen Feld mit vielen Führungswechseln war es der Kanadier Matthew Sharpe, der am Ende des Tages die besten Beine hatte und sich den Sieg holte. Der ehemalige ITU-Athlet riss das Zielbanner nach 3:49:56 Stunden in die Höhe, 52 Sekunden danach erreichte Justin Metzler das Ziel, den dritten Platz sicherte sich Ben Hoffman (3:51:01 Stunden).

Bei den Frauen übernahm Rachel McBride kurz vor dem zweiten Wechsel erstmals die Führung und ließ sich auf der Laufstrecke nicht mehr einholen. Dahinter liefen Lesley Smith aus den USA und die Neuseeländerin Hannah Wells ein starkes Rennen, konnten die Kanadierin jedoch nicht mehr einholen. Nach 4:12:53 Stunden war es McBride, die als Siegerin ins Ziel lief, gefolgt von Smith (4:16:13 Stunden) und Wells (4:19:30 Stunden).

Titelverteidigung beim Norseman

Mit dem traditionellen Sprung von einer Fähre startete der Norseman Xtreme Triathlon in Norwegen. 239 Athleten wagten sich in das anspruchsvolle Rennen, nach 3,8 Kilometer Schwimmen im kalten Wasser, 180 Kilometer auf dem Rad und einem Marathon zum Gipfel des Berges Gaustoppen erreichten 219 das Ziel. Schnellster Athlet war wie schon im vergangenen Jahr Jon Sæverås Breivold (9:23:28 Stunden) vor seinen Landsmännern Kristian Grue (9:47:38 Stunden) und Allan Hovda (10:02:19 Stunden). Ebenfalls am Start in Norwegen war Timo Bracht. Nach 10:43:00 Stunden belegte er den siebten Platz. Als beste Frau erwies sich Eilidh Prise (11:47:49 Stunden) aus Großbritannien vor der Norwegerin Kaja Bergwitz-Larsen (12:16:40 Stunden) und der Britin Hannah Saitch (12:21:13 Stunden). Platz vier nach 12:39:52 Stunden sicherte sich Jelena Helmreich.

2.500 Starter beim Frankfurt City Triathlon

Eine heiße Angelegenheit war der Frankfurt City Triathlon. Doch trotz sengender Sonne und großer Hitze hatten die 2.500 Starter mächtig Spaß in der Innenstadt der Mainmetropole. Auf der Mitteldistanz siegte bei den Männern Gregor Schreiner in 3:27:27 Stunden, knapp vor Stefan Betz (3:27:49) und Lukasz Wojt (3:28:52). Die Frauenkonkurrenz entschied Sarah Schönfelder in 3:55:16 Stunden für sich. Ihr folgten auf Platz zwei und drei Katharina Grohmann (3:56:54) und Lisa Gerß (3:58:21).

Redaktion triathlon
Redaktion triathlonhttps://tri-mag.de
Die Redaktion der Zeitschrift triathlon und von tri-mag.de sitzt in Deutschlands Triathlonhauptstadt Hamburg im Stadtteil Altona. Das rund zehnköpfige Journalistenteam liebt und lebt den Austausch, die täglichen Diskussionen und den Triathlonsport sowieso. So sind beispielsweise die mittäglichen Lauftreffs legendär. Kaum ein Strava-Segment zwischen Alster und Elbe, bei dem sich nicht der eine oder andere spomedis-Mitarbeiter in den Top Ten findet ...
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