Sonntag, 25. September 2022

Daniela Bleymehl startet beim Ironman Südafrika

James Mitchell

Die Vorbereitungen der Profis für eine ereignisreiche Saison 2022 laufen auf Hochtouren und nach und nach wagen sich die ersten Stars mit ersten Rennterminen aus der Deckung. So hat Daniela Bleymehl jüngst verkündet, dass sie am 3. April beim Ironman Südafrika ihre erste Langdistanz nach ihrer Babypause absolvieren will. Das Ziel: die Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaft 2022 auf Hawaii.

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Seit dem vergangenen Spätsommer habe die Roth-Siegerin von 2018 ihr Trainingspensum stetig steigern und mit ihrem Trainer Mario Schmidt-Wendling an einem gesunden Formaufbau arbeiten können, ist aus dem Bleymehl-Lager zu hören. Doch da ihr letzter Triathlon mittlerweile zwei Jahre zurückliege, gingen ihr verschiedene Dinge durch den Kopf: „Ich kann nicht leugnen, dass bei all der Vorfreude auch ein wenig Nervosität beim Gedanken an das erste Rennen mitschwingt”, gesteht die Darmstädterin. Doch das sporne sie auch deshalb an, da sie sich auf einem guten Weg sehe. „Ich bin extrem zufrieden mit dem Fortschritt im Training in den letzten Monaten und möchte genau das in wenigen Wochen zeigen“, so Bleymehl.

Camp mit Kind

Gerade liegt ein zweiwöchiges Camp mit dem Team Erdinger Alkoholfrei hinter Bleymehl, die in Begleitung ihrer sechs Monate alten Tochter Alicia nach Lanzarote gereist war. Eine zusätzliche Aufgabe für die zweifache Mutter, aber keine ungewöhnliche. „Natürlich ist es eine besondere Situation, mit Baby ins Trainingslager zu fahren. Aber mit guter Organisation ist es möglich und für mich als Profitriathletin und Mama ist es Alltag, mein Training auf die Bedürfnisse meiner Kinder abzustimmen“, fasst Bleymehl zusammen, die in Südafrika das Ticket für eine weitere Dienstreise lösen will: das begehrte Ticket nach Kailua-Kona. 

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Nils Flieshardt
Nils Flieshardt
Nils Flieshardt ist Chefredakteur der Zeitschrift triathlon und seit über 15 Jahren als Radexperte im Einsatz. Wenn er nicht am Rechner sitzt, findet man ihn meist hinter der Kamera auf irgendeiner Rennstrecke oder in Laufschuhen an der Elbe. Als Triathlet ist er mehr finish- als leistungsorientiert, aber dafür auf allen Distanzen zu Hause.

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