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SzeneSebastian Kienle: "Zwischen dem Sportler und Privatmenschen gibt es keinen Unterschied mehr"

Sebastian Kienle: “Zwischen dem Sportler und Privatmenschen gibt es keinen Unterschied mehr”

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Peter Jacob / spomedis

Ironman-Weltmeister 2014, Ironman-70.3-Weltmeister 2012 und 2013, Ironman-Europameister 2014, 2016, 2017. Hinzu kommen weitere Rennsiege – mit der sportlichen Karriere von Sebastian Kienle ist unweigerlich Erfolg verbunden. Aber auch das gehört zu seiner sportlichen Vita: Verletzungen. Schlüsselbeinbruch, Achillessehnenprobleme. Der 36-Jährige hat sich immer wieder zurückgekämpft. Im Interview mit tri-mag.de beantwortet er 15 Fragen zu seinem sportlichen und privaten Leben. Anschließend habt ihr die Möglichkeit euer Wissen zu testen: Welche Antwort gibt Sebastian Kienle bei den Entweder-oder-Fragen?

Welchen Titel bekäme das Buch und/oder der Film zu deiner sportlichen Karriere?

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30 Jahre Sommer.

Mit welcher deiner sportlichen Entscheidungen haderst du am meisten?

Dass ich drei Wochen vor Daytona in absoluter Topform bei einer Einheit nicht auf meinen Körper gehört habe. Wade kaputt, wieder fünf Wochen Laufpause und wieder Achillessehnenprobleme.

Ist dein Ehrgeiz größer als dein Talent?

Das kommt darauf an, wie man Talent definiert. Ich würde Wille aber als Teil von Talent sehen. Aber ja, ich denke, mein Ehrgeiz ist größer ist als meine rein biologischen Voraussetzungen.

Was waren dein größter Sieg und deine schmerzhafteste Niederlage – und warum?

Die größten Siege waren für mich der Sieg bei der 70.3-Weltmeisterschaft 2011 und der Sieg in Samorin 2019. Der Sieg in Las Vegas kam einfach überraschend, und in Samorin hatte ich einen total schlechten Tag und konnte das Ruder trotzdem noch rumreißen. Die größten Niederlagen waren sicher die totale Enttäuschung bei der 70.3-Weltmeisterschaft 2014 und der knappe zweite Platz bei der 70.3-WM 2015.

Wo liegt Dein persönlicher Watt-Rekord?

Über welche Zeit? 1.511 ist das Höchste, was ich je auf einem funktionierenden Powermeter gefahren bin.

Wie viele Triathlonrennen hast du in deinem Leben bisher bestritten?

Keine Ahnung, auf jeden Fall recht viele.

Inwiefern unterscheidet sich der Privatmensch Sebastian Kienle vom Sportler Sebastian Kienle?

Es gibt da keinen wirklichen Unterschied mehr. Profisport ist nicht wie ein Beruf, bei dem man um 18 Uhr nach Hause geht und dann ist der Job abgehakt.

Gäbe es eine Biographie über dich, warum würdest du sie anderen empfehlen?

Weil sie nicht von einem Ghostwriter geschrieben würde…

Auf was könntest du in deinem Leben nicht verzichten (außer Triathlon)?

Meine Frau.

Welche Bücher haben dich am meisten geprägt?

Die von Michael Rauschendorfer.

Wer darf Kritik an dir üben?

Jeder, wenn sie sachlich vorgetragen wird.

Wie äußert sich Erfolg für dich?

Glücklich zu sein.

Was würdest du selbst für viel Geld nicht tun?

Das würde eine ziemlich lange Liste geben. Dschungel-Camp zum Beispiel…

Welche zehn Songs stehen auf deiner Playlist ganz oben?

Get Loud for me – Gizzle

Runnin – Mike WiLL Made-It

Grindin’ My Whole Life – HS87

Dirty Chai – Antilopen Gang

Anti Alles Aktion – Antilopen Gang

Boiled Frogs – Alexisonfire

Young Cardinals – Alexisonfire

Season of the Flood – Alexisonfire

Familiar Drugs – Alexisonfire

Was würdest du mit der Erfahrung von heute deinem jüngeren Ich mit auf den Weg geben?

Früher Shaun Donelly als Schwimmtrainer anstellen 🙂

Wie gut kennst du Sebastian Kienle? Teste es auf Seite 2!

Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
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