Vielversprechender Formtest: Alex Yee stellt Zehn-Kilometer-Bestzeit auf

Der Olympiasieger Alex Yee hat in Valencia eine neue Bestzeit über zehn Kilometer aufgestellt. Grund für den Fokus auf die Paradedisziplin ist ein noch größeres sportliches Vorhaben.

Frank Wechsel / spomedis Nicht zuletzt aufgrund seiner Laufstärke konnte sich Alex Yee in Paris die Goldmedaille um den Hals hängen lassen. An dieser Stärke feilt der Brite derzeit weiter.

Die Zeit von 28:08 Minuten beim „10K Valencia Ibercaja“ bedeutete Platz 27 für Alex Yee. Der Sieger Andreas Almgren war gut eine Minute schneller als der Triathlon-Olympiasieger, was die Leistungsdichte des Feldes verdeutlicht. Zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass der Schwede Almgren mit seiner Siegzeit von 26:54 Minuten einen europäischen Rekord aufgestellt hat.

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Auch für Alex Yee war es ein Rekordrennen. Die 28:08 Minuten bedeuten für den 26-Jährigen eine persönliche Bestzeit über zehn Kilometer. Über 10.000 Meter auf der Bahn hat er 27:51 Minuten aus dem Jahr 2018 stehen. Über das Ergebnis in Valencia äußerte sich Yee eher verhalten: „Nicht gut, nicht schlecht.“

Grundstein für Königsdisziplin

Der Brite ist als einer der stärksten Läufer im Triathlon bekannt, ein beeindruckender Schlusssprint brachte ihm im vergangenen Jahr die olympische Goldmedaille ein. Derzeit fokussiert er sich verstärkt auf seine Paradedisziplin, wobei der Zehner in Valencia dabei nur als eine Art Generalprobe und Formtest zu verstehen ist. In gut drei Monaten, am 27. April, steht für Alex Yee nämlich ein läuferisches Heimspiel im Rennkalender. Beim London Marathon wird er sein Debüt über 42,195 Kilometer geben. Ein Ausblick auf den nächsten Karriereschritt im Triathlon?

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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