Dienstag, 10. Februar 2026

Höhere VO2max: Dunkle Schokolade als Performance-Booster?

Ein Stück dunkle Schokolade vor dem Training – bloßer Genuss oder geheimer Performance-Boost? Eine Studie geht der Frage nach, ob der Kakao-Snack wirklich messbar fitter macht.

Leeser | Dreamstime.com

Die VO₂max, also die maximale Sauerstoffaufnahme, ist einer der wichtigsten Leistungsparameter im Ausdauersport – und damit auch im Triathlon von zentraler Bedeutung. Sie beschreibt die Fähigkeit des Körpers, Sauerstoff während maximaler körperlicher Belastung aufzunehmen und zu nutzen. Eine hohe VO₂max ist ein Schlüsselindikator für eine starke kardiovaskuläre Fitness und entscheidet maßgeblich über das Leistungsniveau im Schwimmen, Radfahren und Laufen. Verschiedene Faktoren wirken sich auf die VO₂max aus. In einer Studie wurde jetzt der Effekt des Konsums dunkler Schokolade auf die maximale Sauerstoffaufnahme untersucht.

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Was ist dunkle Schokolade eigentlich?

Denn Schokolade ist nicht gleich Schokolade – insbesondere, wenn es um mögliche gesundheitliche Effekte geht. In der Studie wurde dunkle Schokolade klar als solche mit einem Kakaogehalt von mindestens 70  Prozent definiert. Diese hochwertige Form enthält eine Vielzahl bioaktiver Inhaltsstoffe, darunter Polyphenole und Flavanole wie Epicatechin, die für ihre antioxidativen und gefäßerweiternden Eigenschaften bekannt sind. Ebenso liefert sie wertvolle Mikronährstoffe wie Magnesium, Kalium, Eisen und Zink, die wichtige Rollen im Muskelstoffwechsel, bei der Blutbildung und der Energieproduktion spielen. Ebenfalls enthalten sind Theobromin und geringe Mengen Koffein, zwei milde Stimulanzien, die auf das Herz-Kreislauf-System wirken können. Besonders der hohe Flavanolgehalt unterscheidet dunkle Schokolade dabei deutlich von Milch- oder weißer Schokolade. Letztere wurden in den Studien bewusst als Placebos verwendet, um den Effekt der „echten“ dunklen Schokolade besser abzugrenzen.

Was sagt die Studie? – Überblick über die Meta-Analyse

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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