triathlon+
Jetzt neu: Print und online!

9,95 - pro Monat
  • ink. Zeitschrift
  • alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Webinare & Co.

Jahresabo

94,95 - pro Jahr
  • unser bestes Angebot


ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Werbung

Weitere aktuelle Beiträge

Werbung

Podcast

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Podigee. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

ePaper | Abo

Metabolische Flexibilität: Warum manche Athleten länger „auf Fett laufen“ und andere früh Zucker benötigen

Warum verbrennen manche Athleten bei gleichem Training deutlich mehr Fett als andere? Ein Blick auf metabolische Flexibilität und VLamax zeigt, dass Leistungsfähigkeit oft weniger vom Trainingsplan abhängt als vom Stoffwechsel dahinter.

Schokoladenseite? Wie du muskuläre Ungleichgewichte erkennen und ausgleichen kannst

Triathlon ist eine Sportart der Wiederholungen. Tausende Armzüge, zigtausend Trittumdrehungen, unzählige Laufkontakte – meist in sehr ähnlichen Bewegungsmustern und über lange Zeiträume hinweg. Genau das macht den Sport effizient, aber auch gnadenlos ehrlich. Kleine Unterschiede zwischen rechter und linker Seite verschwinden nicht, sie summieren sich. Im Schwimmen fällt das oft zuerst auf. Eine leicht stärkere Zugseite reicht aus, um die Wasserlage minimal zu verschieben. Der Körper rotiert ungleichmäßig, die Atmung wird bevorzugt zu einer Seite organisiert, der schwächere Arm arbeitet kürzer oder instabiler. Was auf 100 Metern kaum auffällt, kann auf längeren Distanzen Kraft kosten oder die Technik limitieren. Auf dem Rad werden Ungleichgewichte meist subtiler, aber messbarer (etwa durch Wattmesspedale). Viele Athleten drücken mit einem Bein etwas mehr, stabilisieren das Becken asymmetrisch oder entlasten unbewusst eine Seite. Das Gefühl kann trotzdem rund sein – zumindest so lange, bis Ermüdung einsetzt. Dann übernehmen kompensierende Strukturen, und aus einem kleinen Ungleichgewicht wird ein Effizienzproblem. Beim Laufen schließlich wirkt jede Asymmetrie direkt auf den gesamten Bewegungsapparat. Eine instabile Seite, ein leicht rotierendes Becken oder ein unterschiedlicher Bodenkontakt verändern Schritt für Schritt die Belastungsverteilung. Der Körper findet Lösungen, aber diese Lösungen sind nicht immer ökonomisch. Schlimmstenfalls können Überlastungsverletzungen entstehen. Das Entscheidende: Triathlon erzeugt Ungleichgewichte nicht zwingend, aber er verstärkt das, was bereits vorhanden ist. Je höher der Umfang, je länger die Belastung, desto deutlicher werden Unterschiede zwischen links und rechts. Muskuläre Ungleichgewichte erkennen Muskuläre Ungleichgewichte zeigen sich selten spektakulär. In den meisten Fällen kündigen sie sich leise an – über Wahrnehmung, Gefühl und kleine Abweichungen im Bewegungsablauf. Wer lernt, diese Signale ernst zu nehmen, kann früh reagieren, lange bevor Schmerzen oder Verletzungen entstehen. Ein erstes Anzeichen ist oft einseitige Ermüdung. Nach intensiven Einheiten fühlt sich eine Seite deutlich müder oder angespannter an als die andere. Manche Athleten berichten, dass sich ein Bein auf dem Rad schneller „leer“ anfühlt oder dass beim Laufen eine Hüfte früher nachgibt. Auch im Schwimmen ist das typisch: Ein Arm fühlt sich kontrolliert an, der andere verliert mit zunehmender Distanz an Druck und Länge. Hinzu kommen subtile Spannungsunterschiede. Einseitige Verspannungen im unteren Rücken, im Gesäß oder in der Hüftbeugemuskulatur sind häufig kein Zufall, sondern Ausdruck von Kompensationen. Der Körper versucht, Stabilität dort zu erzeugen, wo sie eigentlich fehlen würde. Das funktioniert eine Zeit lang gut, kostet aber Energie. Auch das Bewegungsgefühl selbst liefert Hinweise. Wer das Gefühl hat, beim Laufen leicht zur Seite zu kippen, auf dem Rad nicht ganz mittig zu sitzen oder im Wasser immer wieder in dieselbe Richtung zu driften, sollte genauer hinschauen. Diese Wahrnehmungen sind oft präziser als jede Messung. Objektive Hilfsmittel können unterstützen, sind aber nicht zwingend notwendig. Kurze Videoaufnahmen beim Laufen oder Schwimmen, einfache Spiegelchecks bei Kraftübungen oder bewusstes Rollentraining ohne Ablenkung reichen oft aus, um Unterschiede zwischen rechts und links sichtbar zu machen. Wie du sinnvoll gegensteuern kannst Nicht jedes muskuläre Ungleichgewicht muss ausgeglichen werden. Der Anspruch, beide Körperseiten vollkommen symmetrisch zu machen, ist weder realistisch noch notwendig. Entscheidend ist, ob ein Athlet auf beiden Seiten stabil, effizient und schmerzfrei arbeiten kann. Genau darauf sollte das Gegensteuern abzielen. Ein erster Schritt ist, Training bewusster zu gestalten. Einbeinige oder einarmige Übungen können helfen, Unterschiede wahrzunehmen und gezielt anzusprechen, sollten aber dosiert eingesetzt werden. Im Schwimmen geht es weniger darum, permanent einarmig zu schwimmen, sondern die Zuglänge und den Druck auf beiden Seiten zu spüren. Auf dem Rad kann bewusstes Pedalieren in niedriger Intensität helfen, das Trittgefühl zu schärfen. Beim Laufen ist Aufmerksamkeit oft wirksamer als jede Technikübung. Krafttraining spielt dabei eine zentrale Rolle, wenn es richtig eingesetzt wird. Unilaterale Übungen wie Ausfallschritte, Step-ups oder einseitige Rumpfstabilisierungen fordern jede Seite separat und machen Defizite sichtbar. Wichtig ist dabei die Ausführung. Langsame, kontrollierte Bewegungen mit stabiler Haltung sind effektiver als hohe Lasten. Ziel ist nicht maximale Kraft, sondern verlässliche Kontrolle. Ebenso entscheidend ist die Fähigkeit, Spannung und Entspannung wahrzunehmen. Viele Ungleichgewichte entstehen aus fehlender Koordination. Wer lernt, überflüssige Spannung loszulassen und Bewegungen ruhiger zu organisieren, gleicht oft mehr aus als durch zusätzliches Training. Gerade in intensiven Phasen lohnt es sich, Umfang nicht weiter zu erhöhen, sondern Qualität zu sichern. Gegensteuern ist ein fortlaufender Prozess. Ungleichgewichte verschwinden höchstwahrscheinlich nicht dauerhaft, sie verändern sich. Wer sie früh erkennt und akzeptiert, kann sie steuern – und verhindert, dass kleine Unterschiede zu echten Problemen werden.

Mentaler Reset im Triathlon: Warum zum Jahreswechsel weniger Druck mehr Leistung bringt

Training läuft, Ziele sind gesetzt – und trotzdem entsteht Druck? Warum viele Triathletinnen und Triathleten mental noch im letzten Jahr feststecken und wieso ein gezielter Reset mitten im Aufbau hilft, Motivation, Klarheit und Leistung zurückzugewinnen.

Training im Winter: So bleibst du dran, wenn die Motivation ausbleibt

Die erste Motivation ist verflogen, die Saison noch weit weg. Warum das jetzt völlig normal ist – und wie du im Dezember und zwischen den Jahren trotzdem im Training bleibst, ohne Druck und falsche Maßstäbe.

Jetzt schon an später denken: Pool-Drills für das Freiwasser

Auch im Pool kannst du deine Freiwasser-Skills verbessern. Mit etwas Kreativität baust du die speziellen Herausforderungen des Open-­Water-Schwimmens immer wieder in dein Training ein. Wir zeigen, wie es geht.

Schwimmtechnik: So verbesserst du dich in nur vier Wochen deutlich

Du willst beim Kraulschwimmen in den nächsten Gang schalten? Sehr gut! Mit dem richtigen Fokus lässt sich in kurzer Zeit viel erreichen.

Weihnachts-Special: Was passiert im Körper bei 24 Stunden Weihnachtsessen?

Weihnachten ist kein Wettkampf. Und doch fühlt sich der eigene Körper nach einem klassischen Feiertag manchmal genau so an: träge, voll, schwer, ein wenig überfordert. Aus sportlicher Sicht stellt sich deshalb jedes Jahr dieselbe Frage: Was passiert da eigentlich gerade im Körper? Und noch wichtiger: Wie schlimm ist das wirklich?

Weitere Beiträge

Der Cloud X von On im Test

Der neueste Schuh der Schweizer Marke On soll ein echtes Multitalent sein: Der Cloud X ist für das Lauftraining ebenso konzipiert wie für das Fitnesstraining.

Neoprenanzug AI2 von Tri11 im Test

Eine Saison lang sind wir den Neoprenanzug AI2 von Tri11 geschwommen – im Meer, Fluss und Schwimmbad. Eindrücke aus dem Langzeittest.

Der neue Life Fitness IC8 Power Trainer

Die Indoor Cycling Group stellt mit dem IC8 ein Indoorbike mit Powermeter, grafischer Darstellung der Kraftverteilung und einem starken Bremssystem für knapp 3.000 Euro vor.

Brooks Levitate im Test

Seit Ende September ist der Brooks Levitate auf dem Markt. Sieben Jahre Entwicklung stecken laut Hersteller in dem Schuh. Wir wollten wissen: Wie gut läuft sich der Schuh wirklich? Der Praxis-Test.

Dieses Material wurde auf Hawaii gefahren

Traditionell wird beim Ironman Hawaii das Material der Teilnehmer gesichtet. Wir zeigen, welche Radhersteller und Laufräder, Pedale, Powermeter, Helme und Sättel die WM-Teilnehmer bevorzugen.

„Ich möchte wegen des Geldes kein schlechtes Gewissen haben“

Sebastian Kienle spricht im Interview in der triathlon 141 (Juli 2016) über die Beweggründe, aus dem Team "Bahrain Endurance 13" auszutreten.

Chaos beim Clash Daytona

Bei einem Wettkampf kann viel schief gehen. Das geht oftmals mit großer Enttäuschung einher, mit der man umgehen muss. Anne Reischmann berichtet euch vom Rennwochenende beim Clash Daytona, das für sie alles andere als optimal lief.

Geschützt: Gesponsert: Finde deine perfekte Racingbrille bei Speedo

Für Wettkampfschwimmer, die keine Kompromisse eingehen wollen, bietet Speedo drei herausragende Racing-Schwimmbrillen. Jedes Modell vereint modernste Technologie, perfekten Sitz und maximales Vertrauen im Wasser. Egal, ob du deine Bestzeiten verbessern oder einfach nur im Wettkampf glänzen möchtest, hier findest du die passende Brille für jede Anforderung.

Tubolito – von Lautsprechern zu Fahrradschläuchen

Das Wiener Unternehmen Tubolito hat zwar nicht das Rad, aber gewissermaßen den Fahrradschlauch neu erfunden. Durch den Einsatz des Hightech-Kunststoffs TPU und einer innovativen Fertigungstechnologie sind Schläuche von Tubolito äußerst leicht und klein, aber dennoch sehr pannensicher.

Alle Kategorien

Aktuelle Kommentare