NEU! triathlon-News Ausgabe vom 13. Oktober, 12:03 Uhr · 1:07 Min · Kurzfassung

Automatisch produzierte Sendung mit KI-Stimme. Die Meldungen stammen aus der Redaktion von tri-mag.de.

🔒 Die komplette Sendung mit allen Meldungen hörst du mit triathlon+. Jetzt Mitglied werden →

Deutschland gewinnt das Staffelrennen der World Triathlon Championship Series in Hamburg

Jo Kleindl Empfang auf dem Rathausmarkt: Laura Lindemann, Lasse Nygaard-Priester und Marlene Gomez-Islinger freuen sich mit Schlussläufer Tim Hellwig über den Sieg.

Laura Lindemann ging als erste Athletin der deutschen Staffel (bestehend aus Laura Lindemann, Lasse Nygaard-Priester, Marlene Gomez-Islinger und Tim Hellwig) ins Supersprintrennen durch die gute Stube Hamburgs, bei dem es für jeden der Starter 300 Meter Schwimmen, 6,5 Kilometer auf dem Rad und 1,7 Kilometer in Laufschuhen zu bewältigen galt.

Nach dem Schwimmen in der nur 16 Grad warmen Alster reichte es für Lindemann noch nicht ganz an die Spitze, aber ein schneller Wechsel brachte sie nach dem Aufstieg aufs Rad in eine aussichtsreiche Position. Hier musste sich Lindemann oft im Wind zeigen und die Arbeit übernehmen. Doch das änderte nichts daran, dass die Siegerin des Einzelwettbewerbs auch in ihrem Leg nicht zu schlagen war. Als Erste konnte sie abklatschen und an Lasse Nygaard-Priester übergeben.

- Anzeige -

Harter Kampf bis zum letzten Meter

Der musste nun kämpfen, um die gute Ausgangsposition des Teams nicht zu gefährden. Er biss sich beim Schwimmen an der Spitze fest und stieg an dritter Position hinter Großbritannien und Italien aus dem Wasser. So ging es auch aufs Rad. Dort bildete sich eine Sechsergruppe, in der sich auch der Deutsche halten konnte. Beim Wechsel kam Nygaard-Priester zwar als letzter Athlet der Führungsgruppe in die Laufschuhe, konnte aber seine Laufstärke einsetzen, um die Gruppe und den ausgerissenen Dänen Emil Holm nicht ziehen zu lassen. Im Schlusssprint gelang es der deutschen Nummer zwei, die Lücke fast komplett zu schließen.

Auch Marlene Gomez-Islinger, die den imaginären Staffelstab nun über die Strecke zu tragen hatte, beendete das Schwimmen an dritter Position – zeitlich aber nahezu gleichauf mit der Italienerin und Dänin ihres Legs. In der Spitzengruppe stieg Gomez-Islinger aufs Rad, aus der die Dänin Bente Madsen attackierte und als Erste auf die Laufstrecke ging.

Um ihre Laufstärke wissend, machte sich Gomez-Islinger an eine unwiderstehliche Verfolgung. Sie setzte sich an die Spitze und konnte mit beachtlichem Vorsprung an Tim Hellwig übergeben, der das abschließende Schwimmen nun an Position eins in Angriff nehmen konnte. Doch damit war das Rennen noch längst nicht entschieden. Trent Thorpe (NZL) und Gianluca Pozzati (ITA) waren in der Lage, im Wasser wieder aufzuschließen, sodass eine Dreiergruppe ins abschließende Radfahren ging.

Dramatik auf der Zielgeraden

Hier fiel dann schnell eine Vorentscheidung: Der Neuseeländer konnte dem Tempo von Hellwig und Pozzati nicht folgen und es entspann sich ein Duell um den Sieg. Tim Hellwig machte Druck, konnte den Italiener jedoch nicht abschütteln. Dies gelang ihm erst in der Wechselzone. Mit tollem Antritt setzte er sich an die Spitze, um einen Vorsprung herauszulaufen, den er auch dringend brauchte. Kurz vor dem Ziel musste er nämlich aufgrund einer Zeitstrafe wegen eines Wechselfehlers einen nervenraubenden 10-Sekunden-Stopp einlegen. Doch unter den Anfeuerungsrufen des Heimpublikums konnte er vor dem Italiener wieder auf die Strecke und direkt in den Zielsprint gehen, der der deutschen Staffel nach 1:21:39 Stunden den Sieg brachte.

Ergebnisübersicht folgt 

triathlon+
Zahl des Tages
33

Mit rund 61.000 Mitgliedern liegt die Deutsche Triathlon-Union im Ranking …

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen

Mehr zum Thema

206 angezeigt
Partner und Sponsoren
ROUVY
OMNi-POWER Hannes Hawaii Tours Topteam Sports
Erdinger alkoholfrei Uvex feels.like Incylence Zaosu
Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

€ 9,95€ -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

€ 94,95€ -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Nils Flieshardt
Nils Flieshardt
Nils Flieshardt ist Chefredakteur der Zeitschrift triathlon und seit über 15 Jahren als Radexperte im Einsatz. Wenn er nicht am Rechner sitzt, findet man ihn meist hinter der Kamera auf irgendeiner Rennstrecke oder in Laufschuhen an der Elbe. Als Triathlet ist er mehr finish- als leistungsorientiert, aber dafür auf allen Distanzen zu Hause.

Verwandte Artikel

Erfolgsserie von Lisa Tertsch hält an: Vierter Podestplatz in Folge beim WTCS-Rennen in Tschechien

Lisa Tertsch erreicht in Karlsbad erneut das Podium. Franka Rust erstmals in den Top Ten.

Geheimfavorit mit Laufstärke: Lasse Priesters Training vor der Ironman-70.3-WM in Nizza

Vor der Ironman-70.3-WM in Nizza arbeitet Lasse Priester im Höhentrainingslager in St. Moritz an seiner Paradedisziplin. Wir blicken auf eine progressive Bahneinheit, bei der der Topläufer vier 3-Kilometer-Intervalle vom Mitteldistanztempo bis an die Schwelle steigerte.

Community-Chat aktuell

triathlon+

Mehr erleben.

  • Alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne 2027 (ab Nov.)
  • Zeitschrift inklusive

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge