Mitteldistanz-Rennen in Amerika:
Sanders, O’Donnell und Von Berg kämpfen um Siege in Mexiko und Argentinien

Bei den zwei Mitteldistanz-Rennen in Mexiko und Argentinien gehen zahlreiche Top-Profis an den Start: unter anderem Lionel Sanders, Tim O’Donnell und Rodolphe von Berg. Ein weiterer Titel in der Saison 2019 wird ebenfalls noch vergeben. Die Rennvorschau für den Ironman 70.3 Los Cabos und den Ironman 70.3 Buenos Aires.

Kurz vor dem Ende der Saison 2019 wollen es einige Athleten bei den letzten großen Wettkämpfen des Jahres noch einmal wissen. So gehen bei den beiden Ironman-70.3-Rennen in Buenos Aires, bei dem auch der Titel des Südamerikameisters über die Mitteldistanz vergeben wird, und im mexikanischen Los Cabos zahlreiche Top-Profis an den Start.

Sanders gegen O’Donnell, Long und Lagerstrom in Mexiko

Bei der fünften Auflage des Mitteldistanz-Rennen ins Los Cabos geht Lionel Sanders als größter Favorit an die Startlinie. Nach seinem enttäuschenden 22. Platz bei der WM auf Hawaii könnte er mit seinem 25. Sieg auf der 70.3-Distanz für etwas Schadensbegrenzung sorgen. Leicht wird Sanders dieses Vorhaben sicherlich nicht gemacht. Neben ihm steht unter anderem Tim O’Donnell an der Startlinie, der mit dem Vizeweltmeistertitel in Kona erst vor drei Wochen den wohl größten Erfolg seiner Karriere im Alter von 39 Jahren eingefahren hat. Ein junger Landsmann von O’Donnell könnte Sanders den Sieg in Mexiko ebenfalls streitig machen: Sam Long. Der 23-Jährige gewann zuletzt den Ironman Chattanooga und sicherte sich 2019 außerdem noch zwei Siege auf der Mitteldistanz. Auch dem ehemaligen Kurzdistanzler Eric Lagerstrom (USA) und dem Schweizer Manuel Küng sind ein Platz auf dem Podium zuzutrauen.

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Im Rennen der Frauen geht Tim O’Donnells Frau Mirinda Carfrae als größte Favoritin auf den Sieg in den Wettkampf. Zuletzt gewann die 38-Jährige Anfang Juni in Kanada ein 70.3-Rennen. Im sehr überschaubaren Starterfeld der Profifrauen werden es wohl die beiden Kanadierinnen Paula Findlay und Angela Naeth sein, die für Carfrae ernstzunehmende Konkurrenz um den Sieg sind.

Rodolphe von Berg will sich mit Titel in den Winter verabschieden

Frank Wechsel / spom Nach Platz drei bei der 70.3-WM in Nizza will Rodolphe von Berg in Buenos Aires nun seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

Knapp 8.500 Kilometer südlich von Los Cabos wird am kommenden Sonntag in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires der Titel des Südamerikameister auf der Ironman-Mitteldistanz vergeben. Den will der US-Amerikaner Rodolphe von Berg nach seinem Sieg im vergangenen Jahr wieder mit in die Heimat und die Off-Season nehmen. Von Berg sicherte sich zuletzt mit einer starken Leistung den dritten Platz bei der 70.3-WM in Nizza. Zudem geht er als amtierender Ironman-70.3-Europameister in Buenos Aires an den Start. Die größten Konkurrenten des 26-Jährigen bei der Mission Titelverteidigung sind die beiden Brasilianer Igor Amorelli und Andre Lopes sowie der Spanier Pablo González Dapena, der in diesem Jahr bereits Vizeweltmeister auf der ITU-Langdistanz wurde.

Als eine der größten Anwärterinnen auf den Titel im Frauenrennen geht die Australierin Elli Salthouse in den Wettkampf. Besonders gefährlich könnte Salthouse vor allem die Brasilianerin Oliveira Pamella werden. Auch die laufstarke US-Amerikanerin Chelsea Sodaro, die bei ihrem vierten bei der Platz 70.3-WM in Nizza die zweitschnellste Zeit im Halbmarathon hinlegte, könnte Salthouse beim Kampf um den obersten Podestplatz ärgern. Chancen auf einen Platz auf dem Podium sind auch der Britin Fenella Langridge zuzutrauen.

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