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Flora Duffy Day
Bermudas widmen Olympiasiegerin einen Nationalfeiertag

Bei den Olympischen Spielen von Tokio holte Flora Duffy die erste Goldmedaille der Geschichte für die Bermudas. Ihr Land benennt nun einen Feiertag nach ihr.

Frank Wechsel / spomedis Flora Duffy ist die sechste Olympiasiegerin im Triathlon.

Die Bermudas sind das von der Einwohnerzahl her kleinste Land, das je eine olympische Goldmedaille erringen konnte: Flora Duffy holte sich am 28. Juli 2021 den Sieg im Triathlon bei den verschobenen Spielen von Tokio 2020. Den historischen Erfolg feiern die Bewohner des Insel-Archipels im Nordatlantik nun mit einem Nationalfeiertag: Am 18. Oktober zelebriert die dann 34-Jährige Triathletin zusammen mit ihren rund 64.000 Landsleuten den “Flora Duffy Day”, wie die Royal Gazette, die einzige Tageszeitung der Bermudas, heute berichtete.

Die Ausrufung des Feiertags geht auf eine Social-Media-Initiative von Landsleuten Duffys zurück. Die Triathletin soll außerdem in die Riege der Nationalhelden aufgenommen werden, auch eine Straße wird nach ihr benannt.

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Triathlonfest und Nationalfeiertag im Oktober

Der Feiertag könnte sich anschließen an das größte Sportfest auf den Bermudas, die nur über etwa halb so viel Landmasse verfügen wie die Nordseeinsel Sylt, denn vom 15. bis 17. Oktober ist nach aktuellem Planungsstand die Triathlonwelt zu Gast bei den World Triathlon Sprint & Relay Championships 2021 in der Hauptstadt Hamilton. Allerdings bereitet die Coronapandemie auch auf den Bermudas zunehmend Probleme: Stand heute sind rund 500 Menschen aktuell mit dem Virus infiziert, 20 werden im Krankenhaus behandelt, fünf davon auf der Intensivstation. Jeder 20. Bewohner des Archipels hat die Infektionskrankheit Covid-19 inzwischen durchgemacht.

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2 Kommentare
  1. Martin Reil

    64 000 Einwohner und 5 auf der Intensivstation da wütet Corona ja richtig, gut das trimag das gleich erwähnt, sonst würden die Artikel, die sich mit anderen Themen beschäftigen, gar keinen Spaß mehr machen…

    1. Frank Wechsel

      Wir versuchen immer, den Sport in den gesellschaftlichen Kontext einzuordnen. Das haben wir übrigens auch vor Covid-19 schon gemacht. Das nennt sich Journalismus – und führt dazu, dass beispielsweise die erneute Verschiebung des Ironman Hawaii die Leser und User unserer Medien nicht völlig aus heiterem Himmel trifft.

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